Bundesnetzagentur hilft 2018 bei über 4700 Funkstörungen

BNetzA

Im Jahr 2018 hat der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur in rund 4700 Fällen Funkstörungen und elektromagnetische Unverträglichkeiten vor Ort ermittelt und beseitigt. Davon betrafen über 1200 Störungen sicherheitsrelevante Bereiche wie den Flugfunk, den Funkverkehr von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei, den Bahnfunk und das öffentliche Mobilfunknetz.

„Funkanwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur sorgt deutschlandweit dafür, dass Frequenzen störungsfrei und effizient genutzt werden können“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Neben der Aufklärung von elektromagnetischen und funktechnischen Störungen hat der Prüf- und Messdienst 2018 nach Frequenznutzungen ohne Frequenzzuteilung gesucht, um zugeteilte Frequenzen vor Beeinträchtigungen zu schützen. Hier wurden in über 1600 Fällen Geräte und WLAN-Netze außer Betrieb genommen, die auf einer nicht zugeteilten Frequenz betrieben wurden. Oftmals handelt es sich um Geräte, die über den Onlinehandel in die EU gelangt sind, deren Parameter aber nicht für den Betrieb in der EU zugelassen waren. Neben der Funkstörungsbearbeitung kontrolliert der Prüf- und Messdienst zum Beispiel Frequenznutzungen, die Umsetzung von Versorgungsverpflichtungen im Mobilfunk und die Einhaltung von Grenzwerten der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit. Darüber hinaus führt der Prüf- und Messdienst messtechnische Prüfungen im Rahmen der Marktüberwachung durch und beobachtet den Weltraumfunk in einer speziell hierfür errichteten Satellitenmessstelle.

Der Prüf- und Messdienst ist bundesweit an 19 Standorten vertreten, um Funkstörungen flächendeckend beheben zu können. Dabei kommen neben stationären Mess- und Peilstationen auch Funkmessfahrzeuge sowie Spezialfahrzeuge zum Einsatz. Verbraucher und Institutionen, die eine Funkstörung melden wollen, können sich an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur wenden. Diese ist rund um die Uhr unter der Rufnummer 04821-895555 oder per E-Mail funkstoerung(at)bnetza.de erreichbar. Der Service des Prüf- und Messdienst kann von Institutionen, Unternehmen und Verbrauchern gebührenfrei in Anspruch genommen werden. Verursacher von Funkstörungen müssen ebenfalls keine Gebühren befürchten, soweit Störungen unverschuldet verursacht wurden.

(Quelle: Pressemitteilung Bundesnetzagentur)

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30. Dezember: Terra Xpress im ZDF anschauen!

TerraXPress

Am 30. Dezember wird im Fernsehprogramm des ZDF um 18:30 Uhr ein interessanter Beitrag mit Amateurfunkbezug ausgestrahlt. Im ZDF Wissens- und Erlebnismagazin Terra Xpress geht es unter anderem um die Frage: „Was tun, wenn ein Wetterballon mit Amateurfunknutzlast auf Abwege gerät?“.

DARC-Mitglieder vom OV Flensburg (M03) haben das ZDF-Team mehrere Tage begleitet und ihre Geschichte erzählt. 

Weitere Infos zur Sendung unterhttps://www.tvinfo.de/fernsehprogramm/1022269324-terra-xpress

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Weihnachts-Deutschland-Rundspruch 2018

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Weihnachts-Deutschland-Rundspruch 2018

(Aktuelle Audiofassung unter www.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3)
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Weihnachts-Deutschland-Rundspruch der DARC-Geschäftsstelle kurz vor dem Heiligabend im Jahr 2018. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Grußwort des Vorsitzenden zum Jahresende
- Nutzung des 13-cm- und 6-cm-Band durch Klasse E verlängert
- Befristeter Zugang zum 4-m-Band bis Ende 2019 verlängert
- Sternwarte Bochum geht "on air": 50 Jahre Mondlandung - DA0APOLLO
- Funkbetrieb und Aussendungen an Weihnachten
- Vorschau auf Funkaktivitäten im kommenden Jahr
- DARC-Weihnachtscontest am 26. Dezember
- Aktuelle Conteste zu Weihnachten und zwischen den Jahren in der Übersicht
- Was gibt es Neues über das Funkwetter zur Weihnachtszeit?
sowie
- Rundspruchpause und Erreichbarkeit während der Feiertage

Hier die Meldungen:

Es folgt das Grußwort des DARC-Vorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE


Liebe Mitglieder des DARC, liebe Funkfreunde,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, um 2018 Revue passieren zu lassen sowie auf die Erlebnisse und Ereignisse des Jahres zurückzublicken:
Besonderes Highlight des Jahres war aus Sicht der Funkamateure sicher die WRTC, zu der die besten Contester aus aller Welt zu Gast in Deutschland waren. Mit einem sehr großen Engagement wurde dieser Event vorbereitet und durchgeführt - ohne die ehrenamtlichen Unterstützer wäre dies wohl kaum umsetzbar gewesen.
Zudem konnten mehr Schüler als je zuvor über den Amateurfunk mit unserem "Astro-Alex", Dr. Alexander Gerst, KF5ONO, auf der Internationalen Raumstation Kontakt aufnehmen und sich die zahlreichen Fragen direkt beantworten lassen.
Aber auch der Einfallsreichtum der Funkamateure hatte seine Sternstunden in diesem Jahr, so half unter anderem das von einem britischen Funkamateur entwickelte Equipment, zwölf Jugendliche bei der Höhlen-Rettung in Thailand in Sicherheit zu bringen.
Letztendlich hat der erfolgreiche Start des ersten geostationären Satelliten mit einer Amateurfunknutzlast unter Mitarbeit der AMSAT-DL dazu geführt, dass ein gesteigertes Interesse am Satellitenfunk zu beobachten ist.
Aus Sicht des DARC e.V. ist der Bereich der Mitgliederentwicklung besonders zu bewerten. Im Jahr 2018 konnten vom 1. Januar bis zum 31. Dezember insgesamt 989 neue Mitglieder aufgenommen werden. Dem gegenüber stehen ca. 962 erklärte Kündigungen. Dieses sehr erfreuliche Ergebnis ist der Erfolg unserer vielen ehrenamtlichen Mitglieder in den Ortsverbänden, die durch ihre Basisarbeit die Grundlage zu einer positiven Mitgliederentwicklung schaffen. Bedauerlicherweise muss zum Jahresende knapp 150 Mitglieder aufgrund von Beitragsrückständen gekündigt werden und leider versterben Mitglieder, sodass wir über einen aktuellen Negativsaldo von 480 Mitgliedern verfügen.
Und letztendlich wurde auf der Mitgliederversammlung im November ein weiteres Vorstandsmitglied gewählt, sodass die Planungen und Ideen für die kommenden Jahre intensiver angegangen und umgesetzt werden kann.
Ich danke allen Mitgliedern des DARC, die sich ehrenamtlich in die Arbeit des Clubs einbringen, für ihre erfolgreiche und teilweise sehr zeitaufwändige Mitarbeit im vergangenen Jahr. Lasst uns gemeinsam weiter so arbeiten, damit der Amateurfunk für uns und viele weitere Menschen interessant bleibt. 
Ich wünsche allen eine ruhige und friedliche Weihnachtszeit sowie einen guten Start in ein erfolgreiches und vor allem ein gesundes Jahr 2019.

vy 73 Steffen Schöppe, DL7ATE
Vorsitzender DARC e. V.

Hier die Meldungen des Weihnachtsrundspruchs:

Nutzung des 13-cm- und 6-cm-Band durch Klasse E verlängert

Die für 2018 geschaffene Regelung des Zugangs für Inhaber einer Zulassung der Klasse E zum 13-cm- und 6-cm-Band wurde aufgrund eines RTA-Antrags für das Jahr 2019 verlängert. Eine Umfrage hat ein hohes Interesse der Klasse E-Zulassungsinhaber an einer Zugangsmöglichkeit zum Hamnet und anderer Nutzungen für diese Bänder bestätigt.
Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) bedankt sich im Namen der deutschen Funkamateure bei der Frequenzverwaltung der Bundeswehr, beim BMVg und bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der Bundesnetzgentur. 

 

Befristeter Zugang zum 4-m-Band bis Ende 2019 verlängert

Die Bemühungen des Runden Tisch Amateurfunk (RTA) und des DARC-Referats Frequenzmanagement mit dem Leiter Ulrich Müller, DK4VW, die Nutzungsmöglichkeiten der deutschen Funkamateure im 70-MHz-Band zu verbessern, waren erfolgreich. Quasi als Weihnachtsgeschenk steht ab sofort und befristet bis Ende 2019 das Frequenzsegment 70,150 bis 70,200 MHz zur Verfügung.
Wie die Bundesnetzagentur in ihrer Mitteilung Nr. 414/2018 vom 19. Dezember bekanntgibt, ist die Nutzung auf ortsfeste Amateurfunkstellen beschränkt und darf nur durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse A erfolgen. Zugelassen sind alle Sendearten, die maximal zulässige belegte Bandbreite einer Aussendung beträgt 12 kHz, die maximale Strahlungsleistung 25 Watt ERP. Die Antennenpolarisation soll horizontal erfolgen. Andere Funkdienste und Telekommunikationsanlagen dürfen nicht gestört werden. Im Störungsfall ist die störende Aussendung durch den Funkamateur sofort einzustellen. Störungen durch andere Funkdienste und Telekommunikationsanlagen sind hinzunehmen. Weiterhin sind fernbedient erzeugte Aussendungen nicht gestattet. Diese Regelung ist sensibel anzuwenden, Störungen sind zu vermeiden und die maximale Leistung ist nur dann auszuschöpfen, wenn es für die Aufrechterhaltung einer Funkverbindung oder für experimentelle Zwecke als unbedingt notwendig erachtet wird.
Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) bedankt sich im Namen der deutschen Funkamateure bei der Frequenzverwaltung der Bundeswehr, beim BMVg und bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der Bundesnetzgentur.

 

Sternwarte Bochum geht "on air": 50 Jahre Mondlandung - DA0APOLLO

Im 50. Jubiläumsjahr der ersten bemannten Mondlandung durch die Apollo-11-Mission der NASA wird die Sternwarte Bochum, zusammen mit dem Ortsverein der Ruhruniversität Bochum (O35), mit dem Sonderrufzeichen DA0APOLLO auf allen HF- sowie VHF- und UHF-Bändern das kommende Jahr über QRV sein.
In Erinnerung an Apollo 8 beginnt die Aktivität am 21. Dezember 2018. Apollo 8 war der zweite bemannte Raumflug des Apollo-Programms und der erste bemannte Flug zum Mond. Die drei Astronauten Frank Borman, William Anders und James Lovell waren die ersten Menschen, die mit ihren Augen die Rückseite des Mondes sahen. Bekannt wurde diese Mission durch die Fernsehübertragung aus der Mondumlaufbahn, während die Astronauten Teile der Schöpfungsgeschichte aus der Bibel als Weihnachtsbotschaft vom Mond zur Erde sendeten. Die Sternwarte Bochum war 1968 aktiv in die funktechnische Überwachung des Apollo-Programms eingebunden und konnte auch das Raumschiff beim ersten Austritt aus dem Mondschatten klar und deutlich empfangen.
Noch bis zum Ende des Jahres 2019 kann die Sonderstation DA0APOLLO mit dem Sonder-DOK APOLLO gearbeitet werden. Das Rufzeichen wird immer wieder zu den Missionszeiten sämtlicher Apollo-Flüge aktiviert.
Im Jahre 2019 wird 50 Jahre Mondlandung eines der Hauptthemen sein, so wird z.B. mit der Moon Camp Challenge ein lehrreiches und inspirierendes Programm in Zusammenarbeit mit der ESA angeboten. Durch den Entwurf eines Mondlagers sollen die Schüler selbst zum Mondforscher werden. Aber auch diese zukünftige Weltraumforschung kommt ohne Kommunikation zwischen Raumschiff und Bodenstation nicht aus. Somit hofft die Sternwarte Bochum darauf, dass viele Schulstationen mit DA0APOLLO in Kontakt treten werden.

 

Funkbetrieb und Aussendungen an Weihnachten

An Heiligabend werden ab 20:05 Uhr MEZ auf NDR Info Grüße an die Seeleute in aller Welt gesendet. Und das auf den unterschiedlichsten Kanälen und technischen Wegen, sodass die Grüße und Botschaften auch garantiert auf allen sieben Weltmeeren empfangen werden können. Damit alle Besatzungen an Bord die Traditionssendung "Gruß an Bord" empfangen können, hat der NDR-Hörfunk zusätzlich Kurzwellen-Frequenzen angemietet. In der Zeit von 19 bis 21 Uhr UTC (20 bis 22 Uhr MEZ) sendet die Kurzwelle über folgende Frequenzen: 6080 kHz Atlantik - Nord, 11650 kHz Atlantik - Süd, 9800 kHz Atlantik/Indischer Ozean (Südafrika), 9740 kHz Indischer Ozean - West, 9570 kHz Indischer Ozean - Ost, 6030 kHz Europa.
In der Zeit von 21 bis 23 Uhr UTC (22 bis 24 Uhr MEZ) sendet die Kurzwelle über folgende Frequenzen: 6145 kHz Atlantik - Nord, 9830 kHz Atlantik - Süd, 9590 kHz Atlantik/Indischer Ozean (Südafrika), 9720 kHz Indischer Ozean - West, 9650 kHz Indischer Ozean - Ost, 6155 kHz Europa. 
Weitere Infos zu "Gruß an Bord" gibt es im Internet [1].
Ebenfalls an Heiligabend wird in Grimeton in Schweden der alte 200-kW-Maschinensender aus dem Jahr 1924 gestartet, um eine Weihnachts-Grußbotschaft auf der Frequenz 17,2 kHz in CW zu übertragen. Der Maschinensender läuft an diesem Tag um 07:30 UTC an. Beginn der Übertragung soll gegen 08:00 UTC sein. Eine Live-Übertragung der Sendung wird im Internet zu sehen sein [2]. Gleichzeitig werden unter dem Amateurfunk-Rufzeichen SK6SAQ bis zu zwei Stationen jeweils in CW auf 7035 kHz und 14035 kHz sowie in SSB auf 3755 kHz QRV sein. QSL-Reporte für die SAQ-Sendung können per E-Mail [3] gesendet werden oder direkt per Post an: Alexander - Grimeton Veteranradios Vänner, Radiostationen Grimeton 72, SE-432 98 Grimeton, Schweden.

 

Vorschau auf Funkaktivitäten im kommenden Jahr

Zum 100. Jahrestag des Erstfluges der "Junkers F 13" haben die Flieger-Funk-Runde e.V. und die DARC-Ortsverbände in Dessau (W18), ZAB Dessau (W22), Elbe-Elster (Y43) und Mittweida (S44) ausgewählte Clubstationsrufzeichen bei der Bundesnetzagentur in Dortmund beantragt. Außerdem wurde für alle beteiligten Ortsverbände der Sonder-DOK "JUF13" beantragt. Die Rufzeichenzuteilung durch die Bundesnetzagentur ist bereits erfolgt. Die Rufzeichen und der Sonder-DOK sind befristet für den Zeitraum vom 1.1.2019 bis zum 30.6.2019. 
Beantragt sind, symbolisch für die noch fünf vorhandenen Originalflugzeuge und deren gegenwärtige Standorte, die nachfolgend aufgeführten Clubstationsrufzeichen: DF13BUD für Budapest, DF13PAR für Paris, DF13STO für Stockholm, DF13MUC für München und DF13BLN für Berlin. Zusätzlich zu den fünf Museumsstandorten wurde das Rufzeichen DF13DEJU für Dessau und Junkers beantragt. Verantwortlich sind die Funkamateure im OV W22. In unmittelbarer Nähe ihrer Clubstation befindet sich der historische Flugplatz des Erstfluges der F13. Einen Steinwurf von dort entfernt ist das Dessauer Technikmuseum "Hugo Junkers". Dort steht u.a. ein originalgetreuer Nachbau dieses Flugzeuges und eine Ju52/3m. 

 

DARC-Weihnachtscontest am 26. Dezember

Der DARC lädt alle Funkamateure zur Teilnahme am jährlichen Weihnachtswettbewerb   (XMAS-Contest) ein. Der Wettbewerb zählt für die Clubmeisterschaft und den DARC-Kurzwellenpokal. Es gelten die "Allgemeinen DARC DX & HF-Contestregeln". In SSB und CW sollen von 08:30 bis 10:59 UTC Stationen auf 80 und 40 m gearbeitet werden. Jede Station darf einmal auf 3,5 MHz und einmal auf 7 MHz gearbeitet werden. Nach jedem QSO hat die CQ-rufende Station QSY zu machen und der anrufenden Station die Frequenz zu überlassen. Es sind maximal 20 Wechsel der Betriebsart oder des Bandes während der gesamten Contestzeit zugelassen. 
Deutsche Teilnehmer senden RS(T) und ihren DOK. Nichtmitglieder des DARC senden statt eines DOK den Kenner "NM" (no member). Dieser zählt nicht als Multiplikator. Stationen aus dem Ausland: RST(T) + lfd. Nr. Alle Ausschreibungsbedingungen sind in der Dezemberausgabe der CQ DL auf Seite 60 und im Internet veröffentlicht [4].

 

Aktuelle Conteste zu Weihnachten und zwischen den Jahren in der Übersicht

23. Dezember: RAEM International HF Contest CW
26. Dezember: DARC Weihnachtswettbewerb
29. Dezember: RAC Canada Winter Contest
29. bis 30. Dezember: Original QRP Contest, Stew Perry Topband Challenge
30. Dezember: DSW-Kurzcontest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 12/18 auf S. 58.

 

Der Funkwetterbericht vom 18. Dezember von Hartmut Büttig, DL1VDL

Jahresrückblick 2018:
In der Kurzwellenpraxis spiegelte sich die sehr ruhige Sonnentätigkeit kurz vor dem Minimum des 24. Sonnenfleckenzyklus wider. Nach den Vorhersagen von OK1HH fiel die mittlere Sonnenfleckenzahl R von 16 im Januar 2018 auf 4 im Dezember 2018. Respektive fielen die mittleren Fluxwerte von 75 auf 67 solare Fluxeinheiten.
2018 gab es 38 Sonnenflecken (Regionen 2693 bis 2731) und 53 koronale Löcher (CH845 bis CH898). Die inaktiven Sonnenflecken leisteten kaum nennenswerte Beiträge zur Ionisierung. Deutlich angehobene Ausbreitungsbedingungen wurden fast nur in positiven Sturmphasen beobachtet, wenn der Sonnenwind die Ionosphäre zusammendrückte. In den Monaten Januar bis Mai lagen die DX-Bedingungen auf Kurzwelle unter unseren Erwartungen. Auch der übliche saisonal bedingte Aufschwung im März zum Frühlingsanfang blieb aus. In der dritten Mai-Dekade öffneten dann die oberen Kurzwellenbänder. Am 23. Mai startete die Es-Saison, die bis dahin ziemlich schleppend verlief. Dass die Ionosphäre dennoch existiert, erlebten wir stets während der Conteste mit hoher Beteiligung. Es gab praktisch immer kurze DX-taugliche Öffnungen auf allen oberen Bändern außer auf 10 Meter. Die mit der Betriebsart FT8 gesammelten Erfahrungen belegen auch, dass eigentlich nur die Streckendämpfung zu groß ist, um im Sonnenfleckenminimum in CW oder SSB vergleichbare Funkverbindungen durchzuführen.
Über den Zeitpunkt des Sonnenfleckenminimums zwischen dem 24. und 25. Zyklus gibt es nach derzeitigem Erkenntnisstand noch keine gesicherte Aussage. Beim Belgischen Königlichen Observatorium Brüssel werden seit Langem die Sonnenfleckenzahlen nach zwei Methoden vorhergesagt. Während nach der "Standardmethode" das Minimum wahrscheinlich erst im Herbst 2019 sein wird, kommt die "Kombinierte Methode" zur Aussage, dass wir uns jetzt zum Jahreswechsel bereits im Minimum befinden [1]. Lassen wir uns überraschen, ob die Sonnenaktivität im neuen Jahr wieder langsam steigt oder weiter fällt.
Dass es den Zyklus 25 geben wird, belegen mehrere Sonnenflecken, die zum neuen Zyklus gehören. Der erste Sonnenfleck vom Zyklus 25 wurde bereits am 20. Dezember 2016 beobachtet.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 16:56; Melbourne/Ostaustralien 18:53; Perth/Westaustralien 21:05; Singapur/Republik Singapur 22:59; Tokio/Japan 21:44; Honolulu/Hawaii 17:02; Anchorage/Alaska 19:08; Johannesburg/Südafrika 03:10; San Francisco/Kalifornien 15:20; Stanley/Falklandinseln 07:33; Berlin/Deutschland 07:12.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:30; San Francisco/Kalifornien 00:53; Sao Paulo/Brasilien 21:50; Stanley/Falklandinseln 00:14; Honolulu/Hawaii 03:53; Anchorage/Alaska 00:37; Johannesburg/Südafrika 16:57; Auckland/Neuseeland 07:37; Berlin/Deutschland 14:52.

Rundspruchpause und Erreichbarkeit während der Feiertage
Vom 22. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019 sind die DARC-Geschäftsstelle sowie die DARC Verlag GmbH in Baunatal nicht besetzt. Sie erreichen die Mitarbeiter zu den gewohnten Zeiten wieder ab dem 2. Januar 2019. Der DARC-Vorstand, die Geschäftsstelle, die DARC Verlag GmbH und die Redaktion bedanken sich bei allen Zuhörern und Lesern und wünschen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr. Der erste Deutschland-Rundspruch 2019 wird am 4. Januar gesendet. 

Dies waren die Meldungen des Weihnachts-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Thorsten Schmidt, DO1DAA. Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Fest, bedanken uns vielmals fürs Zuhören und sagen AWDH im nächsten Jahr!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.ndr.de/info/sendungen/Gruss-an-Bord-So-empfangen-Sie-die-Sendung,grussanbord326.html
[2] www.youtube.com/channel/UC-83S-l9JKD1iuhsXx3XQ3g.
[3] info(at)alexander.n.se
[4] www.darc.de/referate/dx/contest/xmas/regeln
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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Nutzung des 13-cm- und 6-cm-Band durch Klasse E verlängert

BNetzA

Die für 2018 geschaffene Regelung des Zugangs für Inhaber einer Zulassung der Klasse E zum 13-cm- und 6-cm-Band wurde aufgrund eines RTA-Antrags für das Jahr 2019 verlängert. Eine Umfrage hat ein hohes Interesse der Klasse E-Zulassungsinhaber an einer Zugangsmöglichkeit zum Hamnet und anderer Nutzungen für diese Bänder bestätigt. 

 

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) bedankt sich im Namen der deutschen Funkamateure bei der Frequenzverwaltung der Bundeswehr, beim BMVg und bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der Bundesnetzgentur.

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Befristeter Zugang zum 4-m-Band bis Ende 2019 verlängert

Die Bemühungen des Runden Tisch Amateurfunk (RTA) und des DARC-Referats Frequenzmanagement mit dem Leiter Ulrich Müller, DK4VW, die Nutzungsmöglichkeiten der deutschen Funkamateure im 70-MHz-Band zu verbessern, waren erfolgreich. Quasi als Weihnachtsgeschenk steht ab sofort und befristet bis Ende 2019 das Frequenzsegment 70,150 bis 70,200 MHz zur Verfügung.

Wie die Bundesnetzagentur in ihrer Mitteilung Nr. 414/2018 vom 19. Dezember bekanntgibt, ist die Nutzung auf ortsfeste Amateurfunkstellen beschränkt und darf nur durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse A erfolgen. Zugelassen sind alle Sendearten, die maximal zulässige belegte Bandbreite einer Aussendung beträgt 12 kHz, die maximale Strahlungsleistung 25 Watt ERP. Die Antennenpolarisation soll horizontal erfolgen. Andere Funkdienste und Telekommunikationsanlagen dürfen nicht gestört werden. Im Störungsfall ist die störende Aussendung durch den Funkamateur sofort einzustellen. Störungen durch andere Funkdienste und Telekommunikationsanlagen sind hinzunehmen. Weiterhin sind fernbedient erzeugte Aussendungen nicht gestattet. Diese Regelung ist sensibel anzuwenden, Störungen sind zu vermeiden und die maximale Leistung ist nur dann auszuschöpfen, wenn es für die Aufrechterhaltung einer Funkverbindung oder für experimentelle Zwecke als unbedingt notwendig erachtet wird. 

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) bedankt sich im Namen der deutschen Funkamateure bei der Frequenzverwaltung der Bundeswehr, beim BMVg und bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der Bundesnetzgentur.

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50 Jahre Mondlandung – DA0APOLLO

Im 50. Jubiläumsjahr der ersten bemannten Mondlandung durch die Apollo-11-Mission der NASA wird die Sternwarte Bochum, zusammen mit dem Ortsverein der Ruhruniversität Bochum (O35), mit dem Sonderrufzeichen DA0APOLLO auf allen HF- sowie VHF- und UHF-Bändern das kommende Jahr über QRV sein.

In Erinnerung an Apollo 8 beginnt die Aktivität am 21. Dezember 2018. Apollo 8 war der zweite bemannte Raumflug des Apollo-Programms und der erste bemannte Flug zum Mond. Die drei Astronauten Frank Borman, William Anders und James Lovell waren die ersten Menschen, die mit ihren Augen die Rückseite des Mondes sahen. Die Sternwarte Bochum war 1968 aktiv in die funktechnische Überwachung des Apollo-Programms eingebunden und konnte auch das Raumschiff beim ersten Austritt aus dem Mondschatten klar und deutlich empfangen. 

Ab 21.12. QRV 
Apollo 8 startete am Morgen des 21. Dezember 1968 vom Kennedy Space Center in Florida und erreichte am Heiligen Abend des Jahres 1968 den Mond. Bekannt wurde diese Mission durch die Fernsehübertragung aus der Mondumlaufbahn, während die Astronauten Teile der Schöpfungsgeschichte aus der Bibel als Weihnachtsbotschaft vom Mond zur Erde sendeten. Noch bis zum Ende des Jahres 2019 kann die Sonderstation DA0APOLLO mit dem Sonder-DOK APOLLO gearbeitet werden. Das Rufzeichen wird immer wieder zu den Missionszeiten sämtlicher Apollo-Flüge aktiviert. 

Sternwarte – ESERO-Office der ESA
Die AMSAT-DL und die Sternwarte Bochum haben als Teil des ESERO Office Deutschland der ESA das Ziel, Raumfahrt spannend und innovativ in die Klassenzimmer zu bringen und die Kompetenzen von Schülern in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) zu fördern.

DA0APOLLO-Side-Event des Bochumer Moon Camps 2019
Im Jahre 2019 wird 50 Jahre Mondlandung eines der Hauptthemen sein, so wird z.B. mit der Moon Camp Challenge ein lehrreiches und inspirierendes Programm in Zusammenarbeit mit der ESA (www.esero.de) angeboten. Durch den Entwurf eines Mondlagers sollen die Schüler selbst zum Mondforscher werden. Aber auch diese zukünftige Weltraumforschung kommt ohne Kommunikation zwischen Raumschiff und Bodenstation nicht aus. Somit hofft die Sternwarte Bochum darauf, dass viele Schulstationen mit DA0APOLLO in Kontakt treten werden. 

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Traditionelle SAQ-Weihnachtssendung aus Grimeton

Am 24. Dezember wird in Grimeton in Schweden wieder der alte 200-kW-Maschinensender aus dem Jahr 1924 gestartet, um eine Weihnachts-Grußbotschaft auf der Frequenz 17,2 kHz in CW zu übertragen. Der Maschinensender läuft an diesem Tag um 07:30 UTC an. Beginn der Übertragung soll gegen 08:00 UTC sein.

Eine Live-Übertragung der Sendung wird im Internet zu sehen sein:https://www.youtube.com/channel/UC-83S-l9JKD1iuhsXx3XQ3g?sub_confirmation=1

Gleichzeitig werden unter dem Amateurfunk-Rufzeichen SK6SAQ bis zu zwei Stationen jeweils in CW auf 7035 kHz und 14035 kHz sowie in SSB auf 3755 kHz QRV sein. QSL-Reporte für die SAQ-Sendung können per E-Mail an: info(at)alexander.n.se gesendet werden oder direkt per Post an: 


Alexander – Grimeton Veteranradios Vänner
Radiostationen Grimeton 72 
SE-432 98 Grimeton, Schweden

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Differenzen um das neue Telekommunikationsgesetz in OE beigelegt

Nach der Beilegung der Differenzen um das neue Telekommunikationsgesetz (TKG) konnte zwischen dem Österreichischen Versuchssenderverband (ÖVSV) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) durch das Engagement des Kabinetts von Minister Norbert Hofer und die Wertschätzung beider Seiten wieder eine gute Gesprächsbasis auf Augenhöhe hergestellt werden. Dies geht aus einer Pressemitteilung des ÖVSV hervor.

Laut ÖVSV finden laufend Abstimmungen statt, um den Betrieb des Amateurfunkdienstes in Österreich langfristig im rechtlichen Rahmen zu gewährleisten. Der Vizepräsident des ÖVSV, Michael Kastelic, bestätigt: „Es freut uns sehr, dass wir als Interessensvertreter der Österreichischen Funkamateurinnen und Funkamateure wieder an einem Tisch mit dem Ministerium sitzen, wenn es um unsere Anliegen geht. Dadurch haben beide Seiten die Möglichkeit, die Intentionen, aber auch die Sorgen der anderen Seite zu verstehen. Der ÖVSV wird jede Verwaltungsvereinfachung unterstützen und sich gerne aktiv einbringen, um den Amateurfunkdienst zu sichern, der sowohl im Zivilschutz als auch in der Ausbildung zukünftiger Ingenieurinnen und Ingenieure in Österreich wichtige Aufgaben ehrenamtlich übernimmt.“ 

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RADIO DARC sendet seine 200. Sendung

"Die Sendung am kommenden Sonntag den 16.12.18 ist unser Jubiläum, es ist genau das 200. Programm" so Chefredakteur Rainer Englert DF2NU. Gestartet am 22. März 2015 hat sich der Deutsche Amateur Radio Club e.V. mit einen regelmäßigen Kurzwellen- und Funktechnik-Magazinen mittlerweile eine feste Hörerschaft in der KW-Szene erarbeitet. Im Laufe der bisherigen Sendetätigkeit wurden bisher mehr 2000 Arbeitsstunden aufgewendet und rund 8000 QSL-Karten an Hörerinnen und Hörer verschickt, in 43 Länder. 

 

RADIO DARC ist neben der Clubzeitschrift CQ DL, einem YouTube-Channel und dem Internetangebot des Vereins das vierte Medium, um Vereinsmitglieder und die Öffentlichkeit über das spannende Hobby „Amateurfunk“ zu informieren. 

Das Rundfunkangebot des DARC wird über Kurzwelle, diverse Bürger-Radios und auch per Webstream verbreitet und ist in dieser lockeren Magazinform weltweit einmalig. Es ist nach Einstellung aller staatlichen Verbreitungswege unterhalb von UKW auch eines der wenigen überhaupt noch verbliebenen Kurzwellenprogramme aus Deutschland. 

Das Redaktionsteam hat zur Jubiläums-Sendung ein paar interessante Fakten zusammen gestellt um die Historie der vergangenen vier Sendejahre etwas zu beleuchten. Darüber informiert Rainer Englert, DF2NU. 

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Der Weihnachtsmann funkt aus Rumänien

Die Idee des funkenden Weihnachtsmanns, die in Finnland von OH9SCL im Jahr 1986 und später vom OF9X-Team ins Leben gerufen wurde, haben in den letzten Jahren verschiedene Funkamateure aus mehreren europäischen Ländern übernommen. Nun kommen der Weihnachtsmann und seine „Ham-Radio-Elfen“ zum dritten Mal in Folge auch nach Rumänien.

Die YP-XMAS-Rufzeichen haben bereits Tradition: Vor drei Jahren zog Sorin, YO2MSB, erstmals seine traditionelle Weihnachtsmannkleidung und einen weißen Bart an. Nun möchte der rumänische Amateurfunkverband ARR (Asociatia Radioclubul Romaniei) der Community wieder eine Freude rund um die Weihnachtstage bereiten. Die QSOs sollen in SSB, CW, AM, FM, aber auch in digitalen betriebsarten geführt werden. 

Lesen Sie mehr unter: https://www.eurao.org/de/node/944.

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