teltarif.de berichtet über Amateur- und CB-Funk

DARC-News

Wie bleibt man in Zeiten von Corona-Pandemie oder ohne Mobilfunk „vernetzt“? Natürlich mit dem Amateurfunk ... oder auch dem CB-Funk. Diesen beiden Kommunikationsformen nehmen sich die Autoren Markus Weidner und Henning Gajek in einem aktuellen Internet-Artikel mit dem Titel „Amateur- & CB-Funk: Vernetzt auch ohne Mobilfunk“ bei teltarif.de vom 21. Januar an. Nachlesen kann man ihren Überblick unter www.teltarif.de/amateurfunk-cb-funk-funken/news/83237.html.

Inhaltlich „für uns alte Hasen“ nichts sonderlich neues, aber dafür ist den Autoren der Überblick für Außenstehende rundherum gelungen. Der Artikel unterstreicht die Tatsache, dass das Thema Funk im Allgemeinen für die Medien nicht uninteressant ist. An dieser Stelle bedankt sich die Geschäftsstelle für die vielen Presseartikel zum Thema Amateurfunk, die uns unter pressestelle(at)darc.de immer wieder zugesandt wurden und werden.

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Forscher rekonstruieren Sonnenaktivität über 1000 Jahre

Sonne

Forscher haben in einer interessanten Arbeit nicht nur den bekannten elfjährigen Zyklus der Sonne bestätigt, sondern nun auch ihre Aktivität über einen Zeitraum von rund 1000 Jahren rekonstruiert. Vor dem Hintergrund, dass tatsächliche Aufzeichnungen von Sonnenflecken nur einige zig Jahre zurückreichen, mussten sie auf „stille Zeugen“ der Vergangenheit zurückgreifen.

Auf Grundlage von Messungen radioaktiven Kohlenstoffs C14 in Baumringen konnte die Aktivität für die Zeitspanne 969 bis zum Jahr 1933 ermittelt werden. Der Anteil des Isotops C14 ist zwar nur äußerst gering, allerdings ist die verwendete Messtechnik hochgradig empfindlich. Ein Blick in die Sonnenhistorie offenbarte dabei bisher noch unbekannte solare Ausbrüche, z.B. in den Jahren 993, 1052 und 1279. Ein Blick in die Vergangenheit kann zugleich ein Ausblick in die Zukunft sein: Es wurde erkannt, dass Ausschläge nach oben und unten in langandauernden Zeiten minimaler Aktivität geringer ausfallen. Baumring-Archive sollen nun genutzt werden, um noch weiter zurückliegende Aktivitätsphasen der Sonne zu bestimmen. Einen lesenswerten Artikel zum Thema hat das Nachrichtenportal Heise unter https://www.heise.de/news/Elfjahreszyklus-bestaetigt-Sonnenaktivitaet-fuer-fast-1000-Jahre-rekonstruiert-5030275.html veröffentlicht.

 

BNetzA veröffentlicht aktualisierten Frequenzplan

BNetzA

Die Bundesnetzagentur hat den Frequenzplan gemäß § 54 Telekommunikationsgesetz (TKG) überarbeitet. Darüber informiert die Behörde in der Verfügung 1/2021 in ihrem Amtsblatt 1 vom 13. Januar 2021. Eingeflossen sind Änderungswünsche der betroffenen Bundes- und Landesbehörden, betroffene Kreise sowie die beteiligte Öffentlichkeit. Auch der Beirat der Behörde wurde angehört und Einvernehmen mit dem Verteidigungsministerium und den Ländern hergestellt, heißt es in der Verfügung der BNetzA.

Der Frequenzplan enthält Festlegungen für die Nutzungsmöglichkeiten im Bereich von 9 kHz bis 3 GHz. Den aktualisierten Frequenzplan stellt die Behörde auf ihrer Webseite unter https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Grundlagen/Frequenzplan/frequenzplan-node.html zum Herunterladen zur Verfügung.

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Bundesnetzagentur sperrte 2020 mehr als 2100 Online-Angebote

BNetzA

Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr insgesamt 2142 Online-Produktangebote sperren lassen. Von diesen Sperrungen war eine Stückzahl von über 21 Mio. Produkten betroffen. „Wir haben unsere Marktüberwachung 2020 im Zuge der Corona-Pandemie verstärkt auf den Online-Verkauf konzentriert. Über das Internet gelangen weiterhin großen Mengen unsicherer Produkte auf den deutschen Markt“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

„Wenn der Preis sehr niedrig ist, sollten Verbraucher zweimal hinschauen. Entscheiden Sie insbesondere im Online-Handel nicht nur nach dem Preis. Sehr günstige Produkte entsprechen oft nicht den europäischen Sicherheitsnormen“, so Homann weiter. Wie im Vorjahr lag der Fokus 2020 der Überwachung von Händlern, die extrem hohe Stückzahlen im Internet anboten. Insgesamt hat die Bundesnetzagentur im Internet 2142 Produktangebote ermittelt, die den europäischen Vorgaben nicht entsprachen. Diese Produkte wurden von den Plattformbetreibern gesperrt. Im Vorjahr wurden 1027 Angebote für 3,5 Mio. Produkte beendet.

Neben formalen Mängeln, z. B. einer fehlenden deutschen Bedienungsanleitung oder einer unzureichenden Kennzeichnung, wurden auch Produkte festgestellt, die Funkstörungen bzw. elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen und in der Europäischen Union nicht vertrieben werden dürfen. Unter den mehr als 21 Mio. Geräten befanden sich über 7 Mio. Babyüberwachungsgeräte, denen keine deutsche Bedienungsanleitung beilag und die Kennzeichnungsmängel aufwiesen. Auffällig waren außerdem mehr als 1 Mio. Funkfernbedienungen (z.B. für Garagentorsteuerungen), die Störungen sicherheitsrelevanter Funkdienste durch falsche Frequenznutzung verursachen können.

Durch anonyme Testkäufe verschaffte sich die Bundesnetzagentur einen Überblick über die Konformität von im Internet extrem günstig angebotener Produkte. Auf Grundlage der dabei ermittelten Ergebnisse wurde die Zusammenarbeit mit weiteren Plattformen etabliert. Die von der Bundesnetzagentur geprüfte Anzahl von Gerätetypen im deutschen Einzelhandel belief sich auf rund 3100 und lag bedingt durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Die Behörde hat insgesamt 31 Vertriebsverbote und 782 Festsetzungsschreiben zur Behebung formaler Mängel für nicht konforme Produkte erlassen. Es waren rund 510 000 Produkte betroffen.

Verbraucherinnen und Verbraucher bestellen immer mehr Produkte online direkt aus Drittstaaten. Um sicherzustellen, dass auch solche Produkte der Marktüberwachung nicht entgehen, arbeitet die Bundesnetzagentur intensiv mit dem Zoll zusammen. Der Zoll hat 2020 rund 8800 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur gemeldet. Auch dieser Wert lag pandemiebedingt unter dem des Vorjahres. In mehr als 95 % der Fälle erfolgte keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt. Insgesamt waren rund 200 000 Produkte betroffen. Mehr verbraucherrelevante Zahlen der Bundesnetzagentur finden Sie im Verbraucher-Radar unter www.bnetza.de/verbraucher-radar.

(Quelle: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur)

Soweit die Pressemeldung der Bundesnetzagentur. Wie wichtig das Thema der Marktüberwachung ist, zeigte z.B. der jüngste Fall eines „Wasservitalisierers“ – lesen Sie dazu den Beitrag in der CQ DL 11/20, S. 57.

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Bilanz der QO-100-Aktivität von DP0POL/mm

Heute Abend wird der Eisbrecher FS „Polarstern“ die Kante des Schelfeises erreichen. Die portable QO-100-Station von Theresa, DC1TH, und Felix, DL5XL, ist wieder sicher in ihren Kisten verpackt. Zeit, Bilanz zu ziehen.

Nach einem weiteren Tag in der Luft ist die QO-100-Aktivität von DP0POL/mm zu Ende gegangen. DL5XL teilte via Facebook mit: „Insgesamt haben wir 2759 QSOs mit 760 verschiedenen Stationen in 50 DXCC-Einheiten gemacht. Während dieser Reise wurden 28 verschiedene Maidenhead-Quadrate von DP0POL/mm aktiviert. Das alles geschah ohne jede Art von automatischer Satellitenverfolgung, die Antenne wurde die ganze Zeit manuell ausgerichtet. Alle Kontakte sind ins LotW hochgeladen worden. Sollte eine Bestätigung fehlen, wenden Sie sich bitte an DL5XL. QSL-Karten werden in Kürze gedruckt, unser QSL-Manager ist DL5EBE (bureau oder direkt, kein OQRS). Während der kommenden antarktischen Sommersaison werden wir auf QO-100 mit DP0GVN (DXCC ist CE9, Grid Locator IB59UI) zu hören sein. Vielen Dank an alle, die diese Operation möglich gemacht haben, insbesondere an AMSAT-DL, DK3ZL und die Crew an Bord der RV Polarstern! 73 von uns allen bei DP0POL/mm (DC1TH, DJ0HO, und DL5XL).“

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YOTA Online geht in die nächste Runde

„Alle Monate wieder“ geht es auch 2021 mit YOTA Online weiter, diesmal mit einem Rückblick auf den vergangenen December YOTA Month. Wie immer am letzten Donnerstag des Monats, diesmal also am 28. Januar, um 19:00 UTC (20:00 MEZ/Lokalzeit).

Es wird sowohl Blicke hinter die Kulissen des YOTA-IT-Teams geben, als auch Berichte von Gästen, die von ihren Eindrücken der letztjährigen Aktivität berichten werden. Daneben gibt es wieder eine Preisziehung mit zwei weiteren Paketen von Icom.

Was ist YOTA Online?
Die Youth Working Group der IARU-Region 1 hat ein neues Programm namens YOTA Online geschaffen. In diesen monatlichen Versammlungen versuchen wir, das YOTA-Gefühl an die Online-Gemeinschaft zu vermitteln, sowie zu zeigen, dass es im Amateurfunk immer noch Jugendliche gibt. Ein YOTA-Team aus aktiven Jugendlichen wird verschiedene Themen präsentieren und Fragen aus der Community beantworten. Es wird auch einen Teil geben, in dem ehemalige YOTA-Veranstalter ihre Highlights vorstellen werden, und auch anderen Teilnehmern die Möglichkeit geben, ihre Geschichten zu teilen. Diese Veranstaltungen sind ebenfalls für diejenigen interessant, die mehr über die Organisation einer solchen Amateurfunk-Veranstaltung für Jugendliche zu lernen. Dazu gehört auch eine Frage-Antwort-Runde mit den Präsentierenden. Am Ende gibt es noch eine Preisziehung mitsamt einem Rätsel für alle Teilnehmer geben.

Unsere Kanäle findet ihr wie folgt:


Noch Fragen? Falls du Fragen während des Events hast, stell sie einfach! Bitte bedenke, dass wir nur die Chats auf Facebook, YouTube und Twitch während des Streams lesen werden. Anderweitige Anmerkungen werden wir später sicher auch beantworten. Ältere Ausgaben anschauen Falls du eine der vorherigen Ausgaben verpasst hast, oder dir einfach ein Thema nochmal anschauen willst, ist das kein Problem. Gehe einfach auf unseren YouTube-Kanal und suche dir raus, was du anschauen willst.

Darüber informiert die Youth Working Group der IARU-Region 1 in einer Pressemitteilung.

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Online-AfuBarCamp kurz und knackig

AfuBarcamp

In der Kürze liegt die Würze – das zeigt die große Resonanz, die das dritte Online-AfuBarcamp des DARC fand. Das Referat für Ausbildung, Jugendarbeit und Weiterbildung (AJW) im DARC e.V. bot am Mittwoch, 13.1. das kürzeste AfuBarcamp aller Zeiten an: Es fand statt im Abendformat von 19:00 bis 22:15 Uhr. Es wurde auch zum teilnehmerstärksten AfuBarcamp aller Zeiten: Bei der Einführung wurden im Plenum 127 Anwesende gleichzeitig gesehen.

„Das kurze Barcamp sollte Neueinsteigenden ermöglichen, diese Veranstaltungsform für sich auszuprobieren, ohne gleich einen oder gar zwei komplette Tage investieren zu müssen“, erklärt Andreas Krüger, DJ3EI, aus dem Orgateam und fügt hinzu: „Dieser Plan ist aufgegangen! Wir hatten neben unserer treuen Stammkundschaft mindestens 61 Erstteilnehmer am AfuBarcamp, vermutlich deutlich mehr.“ Die Infrastruktur des AJW-Referates hat gut durchgehalten. Zusammen mit parallelen Veranstaltungen erlebte das System den größten Ansturm an Videokonferenzteilnehmenden, den es je gab. Trotzdem kam es zu keinen serverbedingten Ausfällen oder Schwierigkeiten. Nach der Einführung bot das Barcamp elf thematische Sessions. Barcamp-typisch wurden vielfältige Themen angeboten, zum Beispiel ging es um Endstufenbau mit NXP-Transistoren, Antennenmessungen mit VNA, Pactor und Alternativen dazu, LotW, JS8Call, DCF77 und auch AJW-Arbeit zu Coronazeiten. Die komplette Sessionliste wird noch auf www.afubarcamp.de veröffentlicht werden. Allgemein wurde das kurze Abendformat gelobt: "Das komprimierte Onlineformat an einem Abend finde ich klasse", schrieb jemand in die Feedbacksammlung. Die Kürze bewährt sich nicht nur, um ein niederschwelliges Angebot für den Neueinstieg zu bieten, sondern war auch der "Stammkundschaft" angenehm. Nach diesem Feedback wird es vermutlich 2021 mehr, aber kürzere AfuBarcamps geben. Das Orgateam wird darüber beraten, wenn Näheres bekannt ist, wird es hier und auch auf www.afubarcamp.de zu lesen sein.

Darüber berichtet Andreas Krüger, DJ3EI. 

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RTA nimmt zum Entwurf des Vorhabenplans der BNetzA für das Jahr 2021 Stellung

DARC

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) hat in einem Schreiben den Entwurf des Vorhabenplans der Bundesnetzagentur für das Jahr 2021 kommentiert. Das umfangreiche Dokument lesen Sie als Vorstandsinformation auf der DARC-Webseite unter www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen. Zum Lesen müssen Sie sich vorab als Mitglied eingeloggt haben.

Inhaltlich kommentiert der RTA unter anderem Themen zum Verbraucherschutz, Europäische Regulierung, Marktregulierung, Frequenzregulierung, Digitalisierung der Amateurfunkverwaltung, Normung sowie der Marktüberwachung. So vermisst der RTA beispielsweise beim Verbraucherschutz auch weiterhin eine deutlichere Stellungnahme im Hinblick auf Importe nicht EU-konformer Produkte insbesondere nach Deutschland. Zum Stichwort Digitalisierung in der Amateurfunkverwaltung bedankt sich der RTA bei der BNetzA, dass der Amateurfunkdienst als eines der ersten Testobjekte in der Verwaltung ausgewählt wurde. So kam der RTA bereits im Dezember 2019 einer Bitte nach, Testnutzer zu benennen. Beim Thema der internationalen und europäischen Frequenzregulierung im Jahr 2021 begrüßt der RTA wenn im TKG Frequenzen wie postuliert als knappe schützenswerte Ressource angesehen werden.

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Deutschland-Rundspruch 2/2021, 2. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 2/2021, 2. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 14. Januar 2021, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 2 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 2. Kalenderwoche 2021. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Nördlichster Reverse Beacon Net-Knoten in Europa gestartet
- Neuer Transatlantik-Rekord auf VLF aufgestellt
- IARU bereitet sich auf Weltfunkkonferenz 2023 vor
- Hamvention findet 2021 nicht statt, Termin auf 2022 verschoben
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Nördlichster Reverse Beacon Net-Knoten in Europa gestartet

Dank eines Zuschusses der Yasme Foundation ging am 22. Dezember der nördlichste Reverse Beacon Net (RBN)-Knoten in Europa online. Ermöglicht wurde dies durch eine Initiative der Yasme Foundation zur Bereitstellung zusätzlicher Reverse Beacon Network-Knoten in unterversorgten Gebieten. Der neueste Knoten wird von Radio Arcala (OH8X) ganz in der Nähe der Region Lappland gehostet.
Während der Stunden der Dunkelheit am und oberhalb des nördlichen Polarkreises bietet die polare Pfadausbreitung eine Ausleuchtzone, die ganz Nordamerika für viele Stunden abdeckt. Sogar Stationen innerhalb des Polarlichtovals und Stationen im hohen Norden konnten diesen Vorteil bereits nutzen. Der RBN-Knoten OH8X wird die Untersuchung der polaren HF-Ausbreitung, bei der Radio Arcala mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft im Norden zusammenarbeiten wird, weiter unterstützen. Der Empfänger des RBN-Knotens befindet sich derzeit an der Radio-Arcala-Station OH8X 65 Grad 11 Minuten und 3 Sekunden Nord und 26 Grad 14 Minuten und 53 Sekunden Ost, kann aber später noch weiter nach Norden in das Herz der Polarlichtregion verlegt werden. Darüber berichtet der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL auf seiner Webseite.

 

Neuer Transatlantik-Rekord auf VLF aufgestellt

Joe Craig, VO1NA, ein Enthusiast im Bereich des Längstwellenfunks berichtet, dass Stefan Schäfer, DK7FC, seine aus Neufundland auf 8,271 kHz gesendete 50-Zeichen-Nachricht mit einer Strahlungsleistung von 10 µW in Heidelberg empfangen hat. "Das ist ein neuer Rekord für transatlantische VLF-Amateure", sagte Craig gegenüber dem US-amerikanischen Amateurfunkverband ARRL. "Der verwendete Modus war EbNaut von Paul Nicholson. EbNaut ist ein synchron-kohärenter BPSK-Modus für den Einsatz auf Längstwelle und niedriger NF. Craigs Antennenmast trägt eine Antenne in Form eines gedrehten "L" mit einer durchschnittlichen Höhe von 10 m und einer Länge von 100 m. Längstwellenfunk, auf Englisch als "VLF" abgekürzt, beschreibt das Funkspektrum im Bereich von 3 bis 30 kHz, was Wellenlängen von 100 bis 10 km entspricht. "Da VLF-Wellen mindestens 40 m in Salzwasser eindringen können, werden sie für die militärische Kommunikation mit U-Booten verwendet", erklärt Craig. Darüber berichtet die ARRL auf ihrer Webseite.

 

IARU bereitet sich auf Weltfunkkonferenz 2023 vor

Die Vorbereitungen seitens der IARU zur Vertretung der Interessen des Amateurfunkdienstes bzw. des Amateurfunkdienstes über Satelliten auf der Weltfunkkonferenz 2023 (WRC-23) werden fortgesetzt. Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) veranstaltet diese Konferenzen in der Regel alle vier Jahre, um Revisionen der internationalen Vollzugsordnung für den Funkdienst zu beraten, welche die Frequenzzuweisungen für verschiedene Funkdienste definiert. "Die WRC-19 führte zu großen Verbesserungen bei den 50-MHz-Zuweisungen in der Region 1. Zweifellos wäre dies ohne die konzertierten Bemühungen von Dutzenden von IARU-Freiwilligen im Laufe mehrerer Jahre nicht möglich gewesen", erklärt IARU-Sekretär David Sumner, K1ZZ. Die nächste WRC wird voraussichtlich im Jahr 2023 stattfinden. Unter der Leitung von IARU-Vizepräsident Ole Garpestad, LA2RR, haben 20 IARU-Freiwillige an virtuellen Treffen von ITU-Arbeitsgruppen und Vorbereitungskomitees regionaler Telekommunikationsorganisationen teilgenommen, die sich mit Tagesordnungspunkten der WRC-23 befassen, die für den Amateurfunk besonders wichtig sind. Potenziell betroffene Bänder sind 50 bis 54 MHz - hier wurde ein neuer Dienst in einem benachbarten Band vorgeschlagen; weiterhin die Bereiche 1240 bis 1300 MHz; 3300 bis 3400 MHz; 10,0 bis 10,5 GHz, und 241 bis 250 GHz. Darüber hinaus werden Studien unternommen, um die Schutzanforderungen für Weltraum-Tiefensensoren zu ermitteln, die in Frequenzbändern von 13 kHz bis mindestens 15 GHz arbeiten. Sumner erklärte, dass die Beteiligung der IARU-Mitgliedsverbände an den Vorbereitungen auf nationaler Ebene ein wichtiger Beitrag für den letztendlichen Erfolg des Amateurfunks auf einer WRC sei. Darüber berichtet der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL auf seiner Webseite.

 

Hamvention findet 2021 nicht statt, Termin auf 2022 verschoben

Keine schönen Nachrichten aus Übersee: Das Veranstaltungsteam der US-Amateurfunkmesse hat die Hamvention wegen der anhaltenden Corona-Pandemie abgesagt. Auf der Webseite heißt es: "Leider machen mehrere Rückschläge bei der Erholung von der COVID-19-Pandemie die schwierige Entscheidung notwendig, die Hamvention 2021 abzusagen. Hunderte von Freiwilligen haben daran gearbeitet, alles Notwendige zu tun, um diese Hamvention den vielen Funkamateuren und Verkäufern, die die Dayton Hamvention unterstützen, zu ermöglichen."
Für das Jahr 2021 hatte man sich Hoffnung gemacht, die Veranstaltung vom 21. bis 23. Mai mit Hygieneregeln doch ausrichten zu können. Nun die Kehrtwende: "Die Verteilung der Impfstoffe sowohl in den Vereinigten Staaten als auch auf der ganzen Welt hinkt hinter dem zurück, was geplant war. Darüber hinaus erhöht das Auftauchen einer ansteckenderen Form des COVID-19-Virus das Potenzial für weitere Probleme im Bereich der öffentlichen Gesundheit in den nächsten paar Monaten. Wir treffen diese schwierige Entscheidung für die Sicherheit unserer Gäste und Verkäufer", heißt es auf der Veranstaltungswebseite weiter. Diejenigen, die ihre Eintrittskarten, Innenstände oder Flohmarktplätze im vergangenen Jahr zurückgestellt hatten, werden erneut zurückgestellt. Das gleiche gilt für bereits gekaufte Tickets für das Jahr 2021. Rückerstattungswünsche werden per E-Mail unter tickets(at)hamvention.org [1] entgegengenommen. Ersatzweise soll für das Hamvention-Wochenende eine QSO-Party angeboten werden, über die man auf der Veranstaltungswebseite informieren will [2].

 

Aktuelle Conteste

16. bis 17. Januar: HA DX Contest
17. Januar: VFDB-DLPX Contest
23. bis 24. Januar: BARTG RTTY Sprint
29. bis 31. Januar: CQ World-Wide 160 m Contest
30. bis 31. Januar: REF Contest und UBA DX Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 1/21 auf S. 60.

 

Der Funkwetterbericht vom 12. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Zunächst der Rückblick vom 5. bis 11. Januar:
Seit dem 3. Januar sind keine Sonnenflecken sichtbar. Der solare Flux sank auf 73 Einheiten. Diese Tendenz spiegelt sich auch in den Ionogrammen wider [3]. Die für eine Sprungentfernung von 3000 km berechnete Grenzfrequenz erreichte nur selten 21 MHz. Betrachtet man die Progressionsdarstellungen des vergangenen Sonnenfleckenzyklus im Internet, so sah der Start ähnlich aus wie jetzt [4]. Rund ein Jahr nach dem Minimum gab es den ersten bemerkenswerten Anstieg, so wie beim 25. Zyklus Ende Oktober 2020. Danach folgte eine "Durststrecke" wie derzeit, wobei die Monatsmittelwerte der Solardaten langsam stiegen. Das passiert gegenwärtig auch. Die nächste Aktivitätserhöhung, die auch den Flux hochtreibt, könnte im März sein. Die Zahl der Vorhersagen für den 25. Elfjahreszyklus ist groß. Karl Lützelschwab, K9LA, recherchierte und fand 40 Publikationen dazu [5]. Von denen sagen 34 ein niedriges, drei ein mittleres und drei ein sehr hohes Maximum voraus. Die Praxis wird es zeigen. Intensiver Sonnenwind störte das geomagnetische Feld am 5. und 6. Januar sowie vom 11. Januar mittags bis zum Morgen des 12. Januar. Bei ruhigem Erdmagnetfeld vom 8. bis 10. Januar herrschten gute DX-Bedingungen auf allen unteren Kurzwellenbändern. Die Quadrantiden bescherten etliche Meteorscatter-Verbindungen.

Vorhersage bis zum 19. Januar:
Da auch auf der Rückseite der Sonne keine neuen Sonnenflecken sichtbar sind, müssen wir mit einer sehr ruhigen Sonne vorlieb nehmen. Die Fluxwerte werden bei knapp über 70 Fluxeinheiten verharren. Die für die Kurzwellenausbreitung spürbare Einflussgröße bleibt der Sonnenwind. Nach OK1HH wird das geomagnetische Feld wie folgt sein: 15. und 16. Januar ruhig bis aktiv, 17. und 19. Januar unbestimmt bis aktiv, am 18. Januar aktiv bis gestört [6]. Die Bänder 20 und 17 m sind tagsüber die zuverlässigsten DX-Bänder. Nachts finden wir auf 160, 80, 60 und 40 m gute DX-Bedingungen vor.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:14; Melbourne/Ostaustralien 19:11; Perth/Westaustralien 21:22; Singapur/Republik Singapur 23:11; Tokio/Japan 21:50; Honolulu/Hawaii 17:11; Anchorage/Alaska 18:59; Johannesburg/Südafrika 03:26; San Francisco/Kalifornien 15:25; Stanley/Falklandinseln 07:57; Berlin/Deutschland 07:12.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:49; San Francisco/Kalifornien 01:12; Sao Paulo/Brasilien 21:58; Stanley/Falklandinseln 00:13; Honolulu/Hawaii 04:08; Anchorage/Alaska 01:12; Johannesburg/Südafrika 17:05; Auckland/Neuseeland 07:43; Berlin/Deutschland 15:17.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] tickets(at)hamvention.org
[2] hamvention.org
3] digisonda.ufa.cas.cz/Search.html
[4] solen.info/solar/images/cycle24.png
[5] www.k9la.us/Dec20_ZD7FT_on_10m_and_Comments_on_Big_Cycle_25_Prediction_-_Rev_1_and_Rev_2.pdf
[6]: www.arrl.org/news/the-k7ra-solar-update-662
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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DAØHQ ist Weltmeister im IARU HF-Championship 2020

DA0HQ

Freudige Nachricht aus dem Jahr 2020: Das Team um DAØHQ hat sich im IARU HF-Championship 2020 wieder den Weltmeistertitel gesichert! Mit 25 676 392 Punkten belegte das Team den ersten Platz, dicht gefolgt von TMØHQ auf Platz 2 mit 25 163 538 Punkten. 512 854 Punkte Unterschied trennen im Jahr 2020 also den Weltmeister vom Vize-Weltmeister. Auf Platz 3 positionierte sich SNØHQ mit 20 696 780 Punkten.

Das DAØHQ-Team bedankt sich bei allen Mitstreitern sowie allen YLs und OMs, die es unterstützt haben. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.da0hq.de/.  Abschließend bleibt nur noch eines zu sagen: Herzlichen Glückwunsch! Contest-Teilnehmer können ihre Zertifikate über die ARRL-Webseite herunterladen: http://contests.arrl.org/certificates.php.

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Quelle: https://www.darc.de/home/