Oersted entdeckte vor 200 Jahren den Elektromagnetismus

Elektromagnetismus

In diesem Jahr wird der Elektromagnetismus 200 Jahre alt. 1820 beobachtete der dänische Physiker Hans Christian Oersted (1777 – 1851) während einer Vorlesung die Ablenkung einer Kompassnadel durch einen stromdurchflossenen Draht und entdeckte somit die magnetische Wirkung des elektrischen Stromes. Damit bewies Oersted, dass Elektrizität und Magnetismus tatsächlich zusammengehören. Er erkannte sofort die Tragweite der Verknüpfung beider Phänomene und löste mit der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse die Entwicklung der Elektrizitätslehre und Elektrotechnik aus. 

 

Am 21. Juli 1820 demonstrierte Oersted seine Beobachtung einer hochrangigen Gesellschaft von Naturwissenschaftlern in Paris und schrieb seine Erkenntnisse nieder. Aus seinen Forschungsergebnissen zum Elektromagnetismus entwickelten sich wiederum die Elektrizitätslehre und die Elektrotechnik sowie zahlreiche darauf basierende Anwendungen (Radio und Fernsehen, Elektronik, Computer, Amateur- und Mobilfunk etc.), die unsere Gesellschaft in der Folge der Zeit grundlegend verändert haben.

Nach Oersted wurde bis 1970 auch die physikalische Einheit der magnetischen Feldstärke (abgekürzt mit dem Einheitenzeichen Oe) benannt. 

Der DARC hat zu diesem Thema eine Pressemitteilung herausgegeben, in der auf die Bedeutung dieser Entdeckung für den Amateurfunk hingewiesen wird. Diese ist zu finden unter: https://www.darc.de/presse/pressemitteilungen.

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30. Bayern-Ost Funk und Elektronik Flohmarkt auf 2021 verschoben

DARC

Die Vorstandschaft des OV Rottal-Inn (U12) hat sich nach langer Abwägung aller Sachverhalte schweren Herzens dazu entschlossen, den 30. traditionellen und internationalen Bayern-Ost Funk- und Elektronik Flohmarkt in der Rottgauhalle, Eggenfelden abzusagen und damit ausfallen zu lassen. Im Vordergrund der Entscheidung stand die Verantwortung zur Vermeidung von Risiken für den Veranstalter, Aussteller und Besucher. Als neuer Termin wurde der 2. Oktober 2021 festgelegt.

Für alle Aussteller aber gilt: Bereits reservierte Tische bleiben reserviert. Auch der Status für die bereits bezahlten Tische bleibt erhalten, es sei denn, die Aussteller möchten die Kosten zurückerstattet bekommen. In diesem Fall können Sie sich an den Flohmarktmanager unter df8gu(at)darc.de oder Tel. (0 85 72) 96 32 31 wenden. Darüber berichtet Gerhard Franke, DF8GU, Flohmarktmanager U12.

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AMSAT-DL reicht Vorschlag für Mondlandegerät bei der ESA ein

 

Die AMSAT-DL hat bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen umfassenden Vorschlag für ihren "Lunar Amateur Radio Transponder" (LunART) vorgelegt. Dieser ist als Teil des Lunar Lander gedacht, dabei handelt es sich um eine Kommunikationsplattform auf dem großen europäischen Lander zur Unterstützung von Kommunikations- und Nutzlastexperimenten.

Peter Gülzow, DB2OS, und Matthias Bopp, DD1US, von der AMSAT-DL erklären, dass ein LunART die direkte Kommunikation mit der Erde über Amateurfunk unterstützen könne. Weiterhin würden Nutzlasten von Universitäten und Studenten unterstützt und ihnen direkten Zugang zu ihren Experimenten bieten. Zudem würde die Reichweite der Funkwissenschaft erweitert. Das System würde außerdem Kapazitäten für die Reserve-Kommunikation bei einem Notfall bieten oder wenn das ESA-Netz ausgelastet ist.


In Analogie zu QO-100 würde die Funkplattform mit einem Uplink auf 2,4 GHz und einem Downlink auf 10,45 GHz arbeiten. Die Plattform würde auch einen VHF/UHF-Transponder umfassen. Die AMSAT-DL würde die erforderliche Hard- und Software entwickeln, bauen und die Bodenstation über den 20-m-Spiegel im AMSAT-DL-Hauptquartier in Bochum unterstützen. "Dieser Transponder wäre auch eine ideale Plattform für die Entwicklung neuer Übertragungsschemata mit neuartigen Modulations- und Kodierungstechniken, die für die Fernkommunikation mit entsprechend hoher Latenz (lange Verzögerungen) optimiert sind", so die AMSAT-DL. Der AMSAT-Vorschlag ist auf der ESA-Webseite abrufbar und wird nun evaluiert. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate. 

 

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Deutschland-Rundspruch 28/2020, 29. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 28/2020, 29. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 16. Juli 2020, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 28 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 29. Kalenderwoche 2020. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- DA0HQ bringt 22 000 QSOs ins Log
- Amateurfunk-Statistik für Brasilien veröffentlicht
- AMSAT-DL reicht Vorschlag für Mondlandegerät bei der ESA ein
- Halbzeit bei der Funkaktivität zu 70 Jahre DARC
- 50. Dortmunder Amateurfunkmarkt findet nicht statt
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

DA0HQ bringt 22 000 QSOs ins Log

In der IARU-Kurzwellen-Weltmeisterschaft verzeichnet das Team von DA0HQ 22 000 QSOs im Log. Die guten Bedingungen auf den Highbands waren daran nicht ganz unbeteiligt. "Die Weltmeisterschaft unter DA0HQ wurde an elf verschiedenen Standorten in DL abgesichert", berichtet Teamleader Ben Bieske, DL5ANT, und fügt an: "Trotz Einschränkungen durch ‚Corona' war es wieder ein gelungener Contest." Er bedankt sich im Namen des gesamten HQ-Teams: "Im Namen des DARC und des Referates Conteste bedankt sich das Team von DA0HQ bei allen YLs und OMs für die mit uns geführten QSOs. Danke und awdh bis zum 10./11. Juli 2021."

 

Amateurfunk-Statistik für Brasilien veröffentlicht

Brasiliens nationale Amateurfunkvereinigung LABRE hat einen Bericht von Ricardo Benedito, PU2RKA, mit Daten zur Anzahl der Funkamateure im Land veröffentlicht. Die Informationen beruhen wiederum auf den Daten der brasilianischen Fernmeldebehörde ANATEL. Bei einer Bevölkerung von 212 Millionen Menschen gab es im Jahr 2019 39 539 Funkamateure im Land, davon 36 919 Männer und 2620 Frauen. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.

 

AMSAT-DL reicht Vorschlag für Mondlandegerät bei der ESA ein

Die AMSAT-DL hat bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen umfassenden Vorschlag für ihren "Lunar Amateur Radio Transponder" (LunART) vorgelegt. Dieser ist als Teil des Lunar Lander gedacht, dabei handelt es sich um eine Kommunikationsplattform auf dem großen europäischen Lander zur Unterstützung von Kommunikations- und Nutzlastexperimenten. Peter Gülzow, DB2OS, und Matthias Bopp, DD1US, von der AMSAT-DL erklären, dass ein LunART die direkte Kommunikation mit der Erde über Amateurfunk unterstützen könne. Weiterhin würden Nutzlasten von Universitäten und Studenten unterstützt und ihnen direkten Zugang zu ihren Experimenten bieten. Zudem würde die Reichweite der Funkwissenschaft erweitert. Das System würde außerdem Kapazitäten für die Reserve-Kommunikation bei einem Notfall bieten oder wenn das ESA-Netz ausgelastet ist.
In Analogie zu QO-100 würde die Funkplattform mit einem Uplink auf 2,4 GHz und einem Downlink auf 10,45 GHz arbeiten. Die Plattform würde auch einen VHF/UHF-Transponder umfassen. Die AMSAT-DL würde die erforderliche Hard- und Software entwickeln, bauen und die Bodenstation über den 20-m-Spiegel im AMSAT-DL-Hauptquartier in Bochum unterstützen. "Dieser Transponder wäre auch eine ideale Plattform für die Entwicklung neuer Übertragungsschemata mit neuartigen Modulations- und Kodierungstechniken, die für die Fernkommunikation mit entsprechend hoher Latenz (lange Verzögerungen) optimiert sind", so die AMSAT-DL. Der AMSAT-Vorschlag ist auf der ESA-Webseite abrufbar [1] und wird nun evaluiert. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.

 

Halbzeit bei der Funkaktivität zu 70 Jahre DARC

Bei der Funkaktivität anlässlich 70 Jahre DARC ist die Halbzeit erreicht. Jeder Distrikt war bislang je einmal mit DP70DARC bzw. DF70DARC aktiv. Insgesamt wurden 95 176 Verbindungen ins Log geschrieben. Während bereits die zweite Halbzeit läuft, hier die Ergebnisse von Runde 1: Den ersten Platz belegt der Distrikt Brandenburg mit 6353 QSOs, gefolgt von Hessen mit 5750 und auf Rang drei Sachsen mit 5036 Verbindungen. "Ein Dankeschön an alle Mitfunker und Organisatoren in den Distrikten", erklärt der DARC-Referent für DX, Enrico Stumpf-Siering, DL2VFR. Die aktuelle Statistik kann jederzeit über die DARC-Webseite mitverfolgt werden. Darüber berichtet OM Ric, DL2VFR.

 

50. Dortmunder Amateurfunkmarkt findet nicht statt

Der für den 28. November 2020 geplante 50. Dortmunder Amateurfunkmarkt muss in diesem Jahr ausfallen. Nach reiflicher Überlegung und Abwägung verschiedener Szenarien hat sich das Team vom Dortmunder Amateurfunk Treffen (DAT) e.V. mit großem Bedauern zu diesem Schritt entschlossen: "Zum einen ist die Situation um das Corona-Virus am Veranstaltungstag aktuell nicht einschätzbar, zum anderen liegt uns das Wohl der Besucher, der Aussteller und das unserer Helfer zu sehr am Herzen. Aus den vorgenannten Gründen wollen wir für alle zu erwartenden 2500 Beteiligten kein unnötiges Risiko eingehen und hoffen auf allgemeines Verständnis für diese auch für uns traurige Entscheidung. Der 50. Dortmunder Amateurfunkmarkt wird jedoch nicht ersatzlos gestrichen, er wird nur verschoben. Der neue Termin ist für November 2021 geplant. Die Verträge sind in Vorbereitung. Sobald der endgültige Termin feststeht, wird er auf der Veranstaltungswebseite bekanntgegeben [3]. Wir hoffen, dann alle Besucher und Aussteller wieder gesund begrüßen zu können." Darüber berichtet der DAT e.V. auf seiner Webseite.

 

Aktuelle Conteste

25. bis 26. Juli: RSGB IOTA Contest
1. August: European HF Championship
1. bis 2. August: DARC UKW-Sommer-Fieldday und Bayerischer Bergtag
2. August: Alpen-Adria Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 7/20 auf S. 66 und 8/20 auf S. 66.

 

Der Funkwetterbericht vom 14. Juli, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Zunächst der Rückblick vom 7. bis 13. Juli:
Die überraschend guten Ausbreitungsbedingungen auf allen Kurzwellenbändern am vergangenen Wochenende zum IARU-Contest haben gezeigt, dass Funkwetterprognosen, basierend auf Fluxwerten, Sonnenfleckenzahlen und geomagnetischer Feldaktivität für Kurzzeit-Vorhersagen untauglich sind. Sie charakterisieren nur den zu erwartenden statischen Zustand der Ionosphäre.
In der letzten Woche lagen die Fluxwerte bei 68 Einheiten. Am 10. Juli war kurzzeitig ein Sonnenfleck zu sehen. Das Erdmagnetfeld war fast immer ungestört. In der Nacht zum 14. Juli begann eine erwartete Störung mit k = 4, die wahrscheinlich nur kurzzeitig sein wird. Ursache war ein koronaler Masseauswurf (Filament) am 9. Juli.
Die sporadische E-Schicht war täglich existent. Am Nachmittag des 11. Juli war für mehrere Stunden das 10-m-Band bis zur Westküste der USA offen. In den MuF-Tageskurven für die F2-Schicht einiger Observatorien findet man sporadisch auftretende MuF-Spitzen [4, 5]. Wenn man zufälligerweise ein Gebiet mit viel höherer F2-Grenzfrequenz erwischt, sind weite DX-Verbindungen auch auf 10 m erklärbar. Das sehr ruhige geomagnetische Feld ermöglichte DX-Verbindungen über die Polargebiete. Es gab im Contest wieder 6-Band-QSOs mit einzelnen US-Stationen von 160 m bis 10 m. Das ist ein gutes Zeichen für den ersehnten Start des 25. Sonnenfleckenzyklus.

Vorhersage bis zum 21. Juli:
Die Aktivität der Sonne bleibt unverändert sehr gering. Wir erwarten Fluxwerte um 68 Einheiten und ein meist ruhiges geomagnetisches Feld. Ab dem 15. Juli steigt langsam die Meteoraktivität [6]. Die sporadische E-Schicht erscheint wahrscheinlich täglich. Sie wird durch Eisenmeteore begünstigt. Es lohnt sich, bei dem meist ungestörten Erdmagnetfeld alle Kurzwellenbänder zu beobachten.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:30; Melbourne/Ostaustralien 21:32; Perth/Westaustralien 23:14; Singapur/Republik Singapur 23:04; Tokio/Japan 19:36; Honolulu/Hawaii 15:58; Anchorage/Alaska 12:50; Johannesburg/Südafrika 04:54; San Francisco/Kalifornien 13:00; Stanley/Falklandinseln 11:56; Berlin/Deutschland 03:02.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 00:25; San Francisco/Kalifornien 03:31; Sao Paulo/Brasilien 20:37; Stanley/Falklandinseln 20:11; Honolulu/Hawaii 05:16; Anchorage/Alaska 07:13; Johannesburg/Südafrika 15:33; Auckland/Neuseeland 05:23; Berlin/Deutschland 19:21.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] ideas.esa.int/apps/IMT/UploadedFiles/00/f_779d4449439e7fbe1ded3cc5ddb296a6/LunART_Proposal_AMSAT-DL.pdf
[2] www.darc.de/der-club/referate/dx/qso-statistik/
[3] dat-do.loose-kamen.de
[4] www.ngdc.noaa.gov/stp/IONO/rt-iono/realtime/RL052_foF2.png
[5] www.ngdc.noaa.gov/stp/IONO/rt-iono/realtime/JR055_foF2.png
[6] www.astronomie.at/meteor/metcal.asp
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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Quelle: https://www.darc.de/home/

70 Jahre DARC - Halbzeit

Halbzeit! Jeder Distrikt war bislang je einmal mit DP70DARC bzw. DF70DARC aktiv. Insgesamt wurden 95.176 Verbindungen ins Log geschrieben. Während bereits die zweite Halbzeit läuft hier die Ergebnisse von Runde 1:
Auf dem ersten Platz der Distrikt Brandenburg mit 6353 QSOs, gefolgt von Hessen mit 5750 und auf Rang drei Sachsen mit 5036 Verbindungen. Ein Dankeschön an alle Mitfunker und Organisatoren in den Distrikten. Die aktuelle Statistik kann jederzeit hier https://www.darc.de/der-club/referate/dx/qso-statistik/ mitverfolgt werden. 73 Ric, DL2VFR, Referent DX im DARC e.V.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Update zum Mikrofonverbot

DARC

Bereits vier Länder setzen das so genannte „Mikrofonverbot“ aus, zwei weitere verzichten auf Kontrollen. Nunmehr haben auch Mecklenburg-Vorpommern als drittes und Niedersachsen als viertes Bundesland veröffentlicht, dass Sie von der „großen Lösung“ nach § 46 Abs. 2 StVO Gebrauch gemacht haben. Bayern und Hessen setzen die Kontrollen aus. Bayern setzt Kontrollen wie bereits zuvor Hessen aus, setzt sich aber weiter für eine bundeseinheitliche Lösung ein.

Dem RTA liegt nunmehr die Bestätigung aus Mecklenburg-Vorpommern vor, dass das Mikrofonverbot auch in diesem Bundesland gemäß § 46 Abs. 2 StVO ausgesetzt wird. Ebenso ist Niedersachsen verfahren, jedoch (vorläufig) nur bis zum 31.01.2021. Das Verkehrsministerium Bayern hat – nachdem es als erstes Bundesland die Unterstützung des Anliegens des RTA zur Verlängerung der Mikrofonverbote ausgesprochen hatte – der Lösung in Hessen entsprechend, Kontrollen des geltenden Verbots bis zum 31.01.2021, ausgesetzt.

Damit ergibt sich aktuell folgende Situation für die Nutzung von Mikrofonen durch Funkdienste:
§ 46 Abs. 2 StVO durch Ausnahmeregelung verlängert bis zum 31.01.2021: Niedersachsen nur für gewerbliche Nutzung, keine Ausnahme für Amateurfunk
§ 46 Abs. 2 StVO Ausnahmeregelung verlängert bis zum 30.06.2021: Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
Nochmals bittet der RTA die übrigen Bundesländer sich diesem Beispiel vollständig anzuschließen.
Aussetzung der Kontrollen des bestehenden Verbots (nachfolgende Hinweise unbedingt beachten): Bayern und Hessen.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Nochmals zur Klarstellung: In allen Bundesländern, von denen bis dato keine Rückmeldung vorliegt bzw. bekannt ist, ist anzunehmen, dass diese bis dato keine Entscheidung zur Aussetzung des „Mikrofonverbots“ getroffen haben. Die Nutzung des Mikrofons durch den Fahrer stellt dort daher eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Käme es während der Nutzung eines Mikrofons zu einem Unfall, könnte der Versicherungsschutz eingeschränkt, ja sogar insgesamt gefährdet sein, wenn das Unfallereignis hierauf ursächlich beruhen würde. Nichts anderes dürfte bis dato in Hessen und Bayern gelten, weil hier „lediglich“ die Anweisung besteht, von Kontrollen der Nutzung bis zum 31.01.2021 Abstand zu nehmen. Das Nutzungsverbot gemäß StVO gilt daher dennoch. Allein in denjenigen Ländern, die eine Ausnahmegenehmigung gemäß § 46 Abs. 2 StVO erteilt haben, besteht zurzeit definitiv kein Problem für die Nutzung eines Mikrofons ohne Freisprechanlage. „Der RTA und der Vorstand des DARC bleiben für alle Funkdienste am Ball“, erklärt deren Vorsitzender Christian Entsfellner, DL3MBG. Alle interessierten Kreise und Funkamateure, bittet der Vorstand zur besseren Koordination und Entlastung der Behörden gerade in der aktuellen Situation von Einzelanfragen Abstand zu nehmen. Änderungen bzw. Updates werden zeitnah zur Verfügung gestellt. „Wer auf anderem Wege dennoch Informationen erhält oder erhalten hat, möge uns diese bitte zur Verfügung stellen“, gibt DL3MBG mit auf den Weg. Der RTA bedankt sich ganz herzlich für die Mithilfe bei DV B, Peter Meßthaler, DG4NBI, und beim juristischen Berater des RTA, Bertram Heßler, DG2FDE. Darüber berichtet der Vorstand des DARC e.V.

 

Deutschland-Rundspruch 27/2020, 28. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 27/2020, 28. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 9. Juli 2020, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 27 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 28. Kalenderwoche 2020. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Mikrofonverbot am Steuer - einige Bundesländer verlängern Frist oder gehen andere Wege
- Zahl der Hamnet-Einstiege und -Links steigt weiter an
- Rufzeichenlisten und Rufzeichenstatistik
- IARU HF-World Championship vom 11. bis 12. Juli mit Beteiligung von DA0HQ
- DK3JBs Funk-Fahrradreise in finaler Phase
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Mikrofonverbot am Steuer - einige Bundesländer verlängern Frist oder gehen andere Wege

Die Corona-Pandemie und auch die hinterherhinkende Entwicklung von Freisprechanlagen für den Einsatz von Funkgeräten im Fahrzeug haben einige Bundesländer zu einer verlängerten Übergangsfrist oder anderen Mitteln beim Thema Mikrofonverbot am Steuer bewogen. So will das Land Schleswig-Holstein das Verbot zur Nutzung von Funkgeräten ohne Freisprechanlagen um ein Jahr aussetzen. Baden-Württemberg hat eine Ausnahmegenehmigung zur Nutzung von Funkgeräten ohne Freisprecheinrichtung bis zum 30. Juni 2021 erteilt. Im Land Hessen ist die Situation marginal anders gelagert - hier will man lediglich auf entsprechende Kontrollen verzichten, obgleich das Verbot dennoch seit dem 1. Juli gilt. Bitte beachten Sie zur Situation in allen genannten Bundesländern die entsprechenden Meldungen auf der DARC-Webseite mit weiteren Hinweisen und Details [1-3]. In den Meldungen auf der Webseite bitten der Runde Tisch Amateurfunk und der DARC-Vorstand auch die übrigen Bundesländer, sich den positiven Beispielen anzuschließen.

 

Zahl der Hamnet-Einstiege und -Links steigt weiter an

Die Anzahl der Einstiege und Linkstrecken für das Hamnet der Funkamateure ist weiterhin im Steigen begriffen. Das Netz wächst - auch wenn man das Jahr 2020 mit 2019 vergleicht. Laut einer aktuellen Statistik der Bundesnetzagentur, die jüngst der DARC-Referent für VHF/UHF/SHF, Jann Traschewski, DG8NGN, vorgelegt hat, haben erneut die Linkstrecken auf 6 cm zugelegt. Die Zahlen sind dabei stets zum Stichtag 3. Mai 2019 und 15. Juni 2020 zu sehen. So gab es 2019 noch 916 Linkstrecken, 2020 zählte man schon 969. Auf 13 cm fällt der Zuwachs erneut moderater aus - von 13 auf 15 - und auf 9 cm ging die Anzahl sogar marginal von 26 auf 24 zurück. Zuwachs gibt es auch von den Hamnet-Einstiegen zu vermelden. Auf 70 cm gibt es jetzt 22 Einstiege, auf 13 cm sind 2 hinzugekommen, womit nun 200 existieren. Auf 9 cm stieg die Anzahl von 5 auf 8 und auf 6 cm von 184 auf 195 Einstiege. Auf der Webseite des VUS-Referates findet man auch Vorjahreswerte [4].

 

Rufzeichenlisten und Rufzeichenstatistik

Zu Beginn eines jeden Monats stellt die Bundesnetzagentur eine aktuelle Liste der zugeteilten deutschen Amateurfunkrufzeichen[SK(eV1] und ihrer Inhaber (Rufzeichenliste) als PDF-Datei ins Internet. DK1MC aus dem OV Finkenwerder (E37) erstellt daraus seit vier Jahren eine Rufzeichen-Statistik. Diese enthält die aktuelle Anzahl der vergebenen Amateurfunkrufzeichen in Deutschland, untergliedert in: personengebunden, Ausbildungsfunkbetrieb, Klubstation, Sonderrufzeichen, Relaisfunkstelle und experimentelle Studien, jeweils für die Klassen A und E. Weiterhin werden historische Daten der vergangenen zwölf Monate, der letzten zehn Jahre und die aktuelle Verteilung der Präfixe in DL dargestellt. Diese Rufzeichen-Statistik kann im Internet eingesehen werden [5]. Darüber berichten Ulrich Fenner, DL2EP, und Manfred Cornelius, DK1MC.

 

IARU HF-World Championship vom 11. bis 12. Juli mit Beteiligung von DA0HQ

Die IARU HF-World-Championship findet in der Zeit vom 11. Juli 12:00 UTC bis 12. Juli 11:59 UTC statt. Der DARC wird auch in diesem Jahr in der Klasse "Headquarter-Station" durch DA0HQ vertreten. Für die YLs und OMs an den deutschen HQ-Standorten ist das zweite Juliwochenende seit 35 Jahren ein fester Termin im Contestkalender. In den vergangenen Jahren ist es dem Team immer wieder gelungen, vordere Plätze zu belegen. So freut sich das Team auch in diesem Jahr wieder auf viele Anrufer. Einen Rückblick auf das vergangene Jahr, verbunden mit einem Ausblick auf die Funkaktivität am Wochenende, lesen Sie in der Juli-Ausgabe der CQ DL ab Seite 52. Auf Seite 53 finden Sie auch eine Tabelle mit den geplanten Frequenzen und jeweiligen Standorten. Alle weiteren Informationen zu DA0HQ findet man im Internet [6].

 

DK3JBs Funk-Fahrradreise in finaler Phase

Hans-Gerhard Maiwald, DK3JB, ist auf der Rückreise mit seinem Fahrrad und Anhänger und befindet sich gegenwärtig in Dreieich-Offenthal. Wenn alles klappt, erreicht er am Abend des 10. Juli von Wetzlar aus seinen Heimatort Netphen im Siegerland. In der Praxis hat sich das für den Funkbetrieb verwendete Headset KS-20 nicht bewährt - im Gegensatz zum 12 V/20 Ah-Li Ion-Akku. Funktechnisch betreut wird er unter anderem von Mike, DL2FDL.

 

Aktuelle Conteste

11. bis 12. Juli: IARU HF World Championship
19. Juli: RSGB Low Power Contest
25. bis 26. Juli: RSGB IOTA Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 7/20 auf S. 66.

 

Der Funkwetterbericht vom 7. Juli, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Zunächst der Rückblick vom 30. Juni bis 6. Juli:
Die Sonnenaktivität war unverändert sehr gering, was sich in den gemessenen Fluxwerten zwischen 68 und 69 Einheiten widerspiegelte. Am 4. und 5. Juli war die Region 2766 mit der magnetischen Struktur vom neuen Zyklus sichtbar. Das geomagnetische Feld war bis zum späten Abend des 4. Juli ruhig mit k-Werten zwischen Null und Zwei. Die erste Tageshälfte des 5. Julis war gestört durch intensiven Sonnenwind, der mit bis zu 504 km/s wehte. In den Ionogrammen dominierte tagsüber die sporadische E-Schicht. Morgens und abends blockierte die sporadische E-Schicht die Senkrechtlotung der höheren Ionosphärenschichten. Abends öffneten meist alle oberen Bänder, denn die für 3000 km Sprungentfernung geltende F2-Grenzfrequenz stieg manchmal über 30 MHz [7, 8]. Stationen aus ganz Amerika konnte man auf allen oberen Bändern kurzzeitig arbeiten. Die Dämpfung auf 20 m war tagsüber typischerweise hoch und die DX-Signale leise. Das 40-m-Band war in den kurzen Nächten in recht gutem Zustand und für DX-Verbindungen bis nach 05:00 UTC nutzbar.

Vorhersage bis zum 13. Juli:
Für die IARU-Radiosport Meisterschaft am kommenden Wochenende ist leider keine höhere Sonnenaktivität in Sicht. Wir erwarten Fluxwerte von etwa 70 Einheiten und ein ruhiges geomagnetisches Feld. Die sporadische E-Schicht begünstigt laute Short-skip-Verbindungen auf allen oberen Kurzwellenbändern. Die für 3000 km geltende F2-Grenzfrequenz hat Maxima gegen 08:30 UTC und abends nach 19:00 UTC.
Ein interessantes Video über die vergangenen zehn Jahre Sonnenaktivität hat die NASA mit dem Solar Dynamics Observatory SDO aufgenommen. Informationen dazu und den Link zum Video findet man im Internet [9].

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:33; Melbourne/Ostaustralien 21:35; Perth/Westaustralien 23:16; Singapur/Republik Singapur 23:03; Tokio/Japan 19:32; Honolulu/Hawaii 15:55; Anchorage/Alaska 12:36; Johannesburg/Südafrika 04:55; San Francisco/Kalifornien 12:56; Stanley/Falklandinseln 12:01; Berlin/Deutschland 02:54.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 00:32; San Francisco/Kalifornien 03:34; Sao Paulo/Brasilien 20:34; Stanley/Falklandinseln 20:03; Honolulu/Hawaii 05:17; Anchorage/Alaska 07:26; Johannesburg/Südafrika 15:30; Auckland/Neuseeland 05:18; Berlin/Deutschland 19:28.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/freie-fahrt-fuer-funkdienste-in-schleswig-holstein/
[2] www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/ausnahmegenehmigung-gemaess-46-stvo-in-baden-wuerttemberg-bis-30062021/
[3] www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/hessen-aussetzung-der-anwendung-von-23-abs-1a-stvo-bis-zum-3112021/
[4] www.darc.de/der-club/referate/vus/automatische-stationen/
[5] www.echo37.de/rufzeichen
[6] www.da0hq.de
[7] www.ionosonde.iap-kborn.de/actuellz.htm
[8] digisonda.ufa.cas.cz
[9] www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/SDO10.html
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Zahl der Hamnet-Einstiege und -Links steigt weiter an

BNetzA

Die Anzahl der Einstiege und Linkstrecken für das Hamnet der Funkamateure ist weiterhin im Steigen begriffen. Das Netz wächst – auch wenn man das Jahr 2020 mit 2019 vergleicht. Laut einer aktuellen Statistik der Bundesnetzagentur, die jüngst der DARC-Referent für VHF/UHF/SHF, Jann Traschewski, DG8NGN, vorlegte, haben erneut die Linkstrecken auf 6 cm zugelegt. Die Zahlen sind dabei stets zum Stichtag 3. Mai 2019 und 15. Juni 2020 zu sehen. So gab es 2019 noch 916 Linkstrecken und 2020 zählte man 969.

Auf 13 cm fällt der Zuwachs erneut moderater aus – von 13 auf 15 – und auf 9 cm ging die Anzahl sogar marginal von 26 auf 24 zurück. Zuwachs gibt es auch von den Hamnet-Einstiegen zu berichten. Auf 70 cm gibt es jetzt 22 Einstiege, auf 13 cm sind 2 hinzugekommen, womit nun 200 existieren. Auf 9 cm stieg die Anzahl von 5 auf 8 und auf 6 cm von 184 auf 195 Einstiege. Auf der Webseite des VUS-Referates unter www.darc.de/der-club/referate/vus/automatische-stationen/ findet man auch Vorjahreswerte.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

„Freie Fahrt“ für Funkdienste in Schleswig-Holstein

Funk im Kfz

Als weiteres Bundesland verlautbarte nunmehr Schleswig-Holstein in einer Pressemeldung, es werde die Aussetzung des Verbots der Nutzung von Funkgeräten ohne Freisprechanlagen um ein weiteres Jahr „verlängern“. Bitte auf genaue Veröffentlichung achten, ob tatsächlich eine Aussetzung des Verbots ausgesprochen wird. Hessen will bisher nur auf die Kontrollen des dennoch ab 1.7.2020 geltenden Verbots verzichten. Hier hat der RTA wegen möglicher versicherungsrechtlicher Bedenken bereits um Nachbesserung gebeten und bittet alle betroffenen Verbände um entsprechende Unterstützung.

Besonders erfreulich: Die Argumentation des RTA mit der Bitte um Verlängerung für alle Funkdienste und Berufsgruppen findet sich in der Pressemeldung wieder und ist damit wohl auch Entscheidungsgrundlage gewesen. Die Pressemeldung vom 3.7.2020 findet sich unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/Presse/PI/2020/III_2020/200703_Funkgeraete.html. Der RTA und der Vorstand des DARC e.V. bitten weiterhin auch die übrigen Länder, sich den positiven Beispielen anzuschließen. (Quelle: Bertram Heßler, DG2FDE)

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

 

Ausnahmegenehmigung gemäß § 46 StVO in Baden-Württemberg bis 30.06.2021

Funk im Kfz

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat pandemiebedingt eine Ausnahmegenehmigung zur Nutzung von Funkgeräten ohne Freisprecheinrichtung gemäß § 46 Abs. 2 StVO bis zum 30. Juni 2021 erteilt. Begründet wurde dieser bisher zeitlich und inhaltlich umfassendste Weg mit versicherungsrechtlichen Bedenken, die, so die Bürgerreferentin im Verkehrsministerium, Beatrice Böninger, bestünden.

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) und der Vorstand des DARC e.V. bitten alle übrigen Länder, diesem Beispiel in zeitlicher Hinsicht und hinsichtlich des Umfangs der Umsetzung zu folgen. (Quelle: Bertram Heßler, DG2FDE)