Aus YOTA Camp 2020 wird YOTA Camp 2021

YOTA

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen rund um Covid-19 wurde in Abstimmung zwischen dem kroatischen Amateurfunkverband HRS und der IARU-Region 1 Youth WG entschieden, dass das 10. Youngsters On The Air Camp im Jahr 2020 nicht stattfinden wird. Zum Glück gibt es ein Licht am Ende des Tunnels, das YOTA 2021 heißt. Wir freuen uns sehr, ankündigen zu können, dass der HRS die Veranstaltung verschieben und YOTA 2021 in Kroatien organisieren wird.

Leider wurden in letzter Zeit viele YOTA-Veranstaltungen verschoben oder abgesagt. Darunter alle geplanten Subregional Camps, YCP-Veranstaltungen sowie die Aktivitäten bei der HAM RADIO Friedrichshafen. Sollte sich die Situation in Bezug auf Corona weiterhin positiv entwickeln, werden wir neu prüfen, ob im Laufe dieses Jahres weitere Veranstaltungen stattfinden können. Um auf dem Laufenden zu bleiben, werden Updates regelmäßig auf der YOTA-Website und in den sozialen Medien geteilt: https://www.ham-yota.com. Allerdings plant das Team YOTA schon am 28. Mai um 1800 UTC eine Aktivität, an der jeder teilnehmen kann. Weitere Informationen werden demnächst auf den YOTA Social Media Kanälen bekanntgegeben: https://www.facebook.com/hamyota/ oder https://www.instagram.com/hamyota_official. Darüber berichtet das YOTA-Team Deutschland im DARC AJW Referat.

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Aus MMSSTV wird YONIQ

YONIQ

Ein Update der beliebten MMSSTV-Software für Slow Scan Television (SSTV) ist jetzt erhältlich. Eugenio Fernández, EA1ADA, hat das Programm YONIQ entwickelt. Er nennt es eine moderne Version von MMSSTV. „Wir freuen uns, der gesamten Gemeinschaft der Funkamateure endlich eine überarbeitete Version von MMSSTV mit dem Spitznamen ‚YONIQ‘ auch auf Englisch anbieten zu können“, informiert er. YONIQ ist in Englisch und Spanisch erhältlich.

Die Software bietet mehrere Verbesserungen, darunter unter anderem eine Anzeige des Prozentsatzes der gesendeten und empfangenen Bilder, verbesserte Bildempfangseinstellungen und eine modernere Schnittstelle. Laden Sie YONIQ herunter, indem Sie auf den Link „Descarga de MMSSTV 1.13 YONIQ“ auf der Webseite der Grupo Radio Galena klicken: http://radiogalena.es/yoniq. Darüber informiert der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL.

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Neue Beta der FT4- und FT8-Software WSJT

WSJT-X

Joe Taylor, K1JT, berichtet, dass die neue Beta-Version der FT4- und FT8-Software, WSJT-X Version 2.2.0, ein bedeutendes Programm-Upgrade mit vielen neuen Funktionen bringt. Er schreibt: „Der erste Veröffentlichungskandidat, WSJT-X 2.2.0-rc1, steht jetzt zum Herunterladen und zur Verwendung durch Betatester zur Verfügung. Dieser Release-Kandidat ist Ihre erste Chance, die neuen Funktionen zu testen und der WSJT-Entwicklungsgruppe Feedback zu geben.“

Eine Liste der Programmänderungen seit WSJT-X 2.1.2 finden Sie in den Versionshinweisen unter http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/Release_Notes.txt und auch im aktualisierten WSJT-X 2.2.0 Benutzerhandbuch unter http://www.physics.princeton.edu/pulsar/K1JT/wsjtx-doc/wsjtx-main-2.2.0-rc1.html#NEW_FEATURES. Ein Upgrade von früheren Versionen von WSJT-X sollte problemlos erfolgen. Es ist nicht notwendig, eine frühere Version zu deinstallieren oder Dateien zu verschieben. Links zu Installationspaketen für Windows, Linux und Macintosh sind hier verfügbar: http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjtx.html, Blättern Sie nach unten, um den Release-Candidate WSJT-X 2.2.0-rc1 zu finden. Sie können die Pakete auch von der SourceForge-Seite herunterladen: https://sourceforge.net/projects/wsjt/files/. Es kann allerdings eine kurze Zeit dauern, bis die SourceForge-Website aktualisiert wird. WSJT-X ist unter den Bedingungen der Version 3 der GNU General Public License (GPL) lizenziert. Die Entwicklung dieser Software ist ein Kooperationsprojekt, zu dem viele Funkamateure beigetragen haben. Das Entwicklerteam bittet um Information, wenn Sie den Programmcode verwenden und auch für den Fall, dass Sie Fehler finden oder Verbesserungen am Code vornehmen. „Wir hoffen, dass Ihnen die Benutzung dieser Beta-Version von WSJT-X 2.2.0 Spaß macht. Bitte melden Sie Fehler, indem Sie den Anweisungen folgen, die Sie hier im Benutzerhandbuch finden: http://www.physics.princeton.edu/pulsar/K1JT/wsjtx-doc/wsjtx-main-2.2.0-rc1.html#_bug_reports“, schreibt K1JT. Darüber berichtet K1JT; Steve, K9AN, und Bill, G4WJS für die WSJT-Entwicklungsgruppe. (Quelle: Southgate News)

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AfuBarCamp online hat überzeugt

Teilnehmer BarCamp

Interaktion und Austausch kennzeichnen ein BarCamp - kann man so eine lebendige Veranstaltung ins Virtuelle verlegen und online durchführen? Am 9. und 10. Mai hat das DARC-AJW-Referat dieses Experiment gewagt und ein online-AfuBarCamp veranstaltet. Das Organisationsteam um Lars, DC4LW, Andreas, DJ3EI, Wolfgang, DK2FQ, Olaf, DB2OW, Steffi, DO7PR, Silvio, DM9KS und Gerrit, DH8GHH sowie weiteren Helferinnen und Helfer im Hintergrund hatte einiges vorzubereiten:

Der ursprünglich vorgesehen Server erwies sich als zu schwachbrüstig, wenige Tage vorher wurden noch schnell zwei potentere besorgt. Wer teilnimmt, sollte die Möglichkeiten der benutzten "Big Blue Button"-Kollaborationssoftware ausreizen können: passendes Schulungsmaterial wurde erstellt und noch kurz vorher getestet und verbessert. Eine Kollaborationssoftware für Planung, Teilnehmendenliste und Feedbacksammlung flankierte die eigentlichen Konferenzserver ebenso wie ein Chat. 

Zwei Stunden vor dem eigentlichen Start gingen die virtuellen Türen auf und die Teilnehmenden waren auf die Server eingeladen, um die eigene Technik zu überprüfen (gebraucht wurden Browser und Webcam), das Schulungsmaterial durchzugehen und sich bei Problemen helfen zu lassen. Pünktlich um 16 Uhr am 9.05. wurde dann eröffnet: Mit 56 Teilnehmenden! Das ist ein neuer Rekord für deutsche Amateurfunk-BarCamps! 

Eine ad-hoc-Umfrage ergab, dass etwa die Hälfte zum ersten Mal bei so einem BarCamp dabei war und die andere Hälfte das Format schon kannte. Die Veranstalter freuten sich, dass einerseits viele zu "Stammgästen" werden und gleichzeitig das Format immer beliebter wird. 

Die eigentlichen Sessions boten wieder die übliche bunten Mischung von Themen. 

Um Beispiele zu nennen: „50 MHz - wie tickt das Magic Band?“, „Softwareentwicklung Clubstation-Reservierung“, „Weltraumwetter“, „Morsen Lernen modern“, „QRV > 10 GHz“, „Modernisierung des DARC-Zentrums in Baunatal“ und „Drohnen als Antennenmast“. 

Die Konferenztechnik hat gut mitgespielt und wurden von den Teilnehmenden selbstverständlich und kreativ genutzt. Glitches waren selten und kurz und völlig im Rahmen dessen, was man heutzutage allerorten erlebt. Da Videokonferenzen anstrengen können, war die Zeit vorsichtig auf nur vier Stunden am Samstag und vier Stunden am Sonntag beschränkt worden; aber am Ende des BarCamps wünschten sich viele für's nächste Mal einen großzügigeren zeitlichen Rahmen. Ein gutes Zeichen! 

Auch Christian Entsfellner, DL3MBG, hat das AfuBarCamp online überzeugt: „Ich möchte den Organisatoren, auch für die Technik, ein großes Lob aussprechen. Es war eine spannende und interessante Veranstaltung, die von der gelungenen Mischung aus technischen Themen und Clubbeiträgen lebt und gerne regelmäßig so stattfinden darf. Alle Teilnehmer waren sehr diszipliniert und so entstanden lebhafte Diskussionen. Es ist immer eine Bereicherung, neue Menschen kennenzulernen, mit ihnen zu diskutieren und so eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen.“ 

Von ihm, von anderen Teilnehmenden und auch aus dem Organisationsteam hörte man den Wunsch nach Wiederholung und auch nach anderen AJW-Veranstaltungen online. 

Wir können schon verraten: Es wird sie geben! 

Das Foto links zeigt einen der Teilnehmer, Christoph Herwig, DL1DRK, der selbst auch eine Session zum Thema "Modernisierung Amateurfunkzentrum Baunatal" angeboten hat. 

Autor: Andreas Krüger, DJ3EI 

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200 Millionen QSLs im DCL

Eine magische Grenze ist überschritten: über 200 Mio. Bestätigungen sind im DARC-Community-Logbook (DCL) gespeichert. Zahlreiche Conteste, zunehmend aber auch die Logs einer wachsenden Zahl von DCL-Nutzern haben dazu beigetragen. Gegenwärtig befindet sich das DCL im laufenden Betrieb in einer Umbruchphase. Als verantwortlicher Programmierer konnte nach langer Suche OM Chris, DD5SV gewonnen werden. Der "Vater" des DCL, DL6MHW, sucht nun im Referat Conteste neue Herausforderungen. Wir danken beiden für ihr Engagement. 73 Ric, DL2VFR Referent DX

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Wir freuen uns auf das AfuBarCamp online am Wochenende

Barcamp

Am Samstag startet das AfuBarCamp des DARC e.V. online. Über 60 Teilnehmer haben sich dafür angemeldet und bekommen in Kürze eine E-Mail mit allen erforderlichen Informationen. Los geht es am Samstag ab 14 Uhr mit dem Technikcheck, das Programm beginnt um 16 Uhr an. Am Sonntag sind Sessions von 9 bis 13 Uhr geplant.

Anders als in den bisherigen Jahren machen wir dieses Jahr das BarCamp online. Das ist ein Experiment; wir sind schon ganz gespannt, wie das ablaufen wird! Damit es gelingt, sollten die angemeldeten Teilnehmer ihre Hardware vorbereiten und sich im Technikcheck am Samstag mit der Software vertraut machen. Für die Teilnahme wird keine spezielle Software benötigt. Gebraucht wird ein einigermaßen moderner Browser, wir empfehlen Chromium oder Chrome oder Firefox, eine Webcam und möglichst ein Headset.


Weitere Informationen im Internet unter https://www.afubarcamp.de.


Wir freuen uns, mit Euch ein spannendes und interessantes online-AfuBarCamp zu erleben!
vy73 vom Moderatorenteam Andreas Krüger, DJ3EI, und Wolfgang Beer, DK2FQ

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Gesetzgeber erweitert das Spektrum: Noch mehr Freiheit auf den Frequenzen

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"Ich freue mich für all unsere Mitglieder und Funkfreunde in Deutschland, dass wir nun weitere Frequenzen dazu bekommen haben“, erklärt Christian Entsfellner, DL3MBG. Am 6. Mai veröffentlichte die Bundesnetzagentur in ihrem Amtsblatt, dass es neue Regelungen im Frequenzbereich 50 MHz gibt, die auch den Amateurfunk betreffen und diesem nun mehr Spielraum bewilligen. In einer aktuellen Pressemitteilung des DARC e.V. kommentiert der Vorsitzende diesen Erfolg.

„Seit 2018 haben unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter im Referat Frequenzmanagement daran gearbeitet und bei den Behörden und dem Primärnutzer Bundeswehr den besonderen Wert des Amateurfunks als wissenschaftlich-technischer Funkdienst für die Allgemeinheit herausgearbeitet. Nun ist die Basis bereitet, in einem erweiterten Spektrum innovative Anwendungen umzusetzen“, so Entsfellner. 

Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. vertritt die Interessen aller Funkamateure in Deutschland und setzt sich als größter Amateurfunk-Verein in der Bundesrepublik für den Erhalt und den Schutz der Frequenzen ein. Gemeinsam mit anderen Vereinigungen tritt er in der Gemeinschaft „Runder Tisch Amateurfunk“ bei der Bundesnetzagentur, den zuständigen Behörden und Ministerien als Ansprechpartner auf. Insbesondere den Referenten Bernd Mischlewski, DF2ZC, und Ulrich Müller, DK4VW, und ihren guten Kontakten ist es zu verdanken, dass auch den Amateurfunk-Einsteigern nun ein breiteres Frequenzspektrum für den Funkbetrieb offen steht. 

„Herzlichen Dank an alle Beteiligten. An diesem Erfolg erkennt man wie wichtig es ist, dass die Funkamateure in Deutschland im DARC e.V. einen kompetenten und engagierten Vertreter ihrer Interessen haben. Das ehrenamtliche Engagement der vielen Mitglieder ist unbezahlbar“, so der Bundesvorsitzende. 

Weitere Pressemitteilungen finden Sie unter https://www.darc.de/presse/pressemitteilungen

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Sked mit DPØGVN über QO-100

DARC

Patric Nolle, DO8PAT, streamte heute, ab 8 Uhr, live auf seinem YouTube-Kanal. „Nachdem unser erster QO-100-Schulkontakt Livestream so super lief und die Schulen teils immer noch zu sind, ist jetzt eine Wiederholung am 8. Mai geplant“, gibt DO8PAT in einer E-Mail bekannt. Er hat über die AMSAT-DL einen Sked mit der Station DPØGVN auf der Antarktis-Station Neumayer III vereinbart. Der Livestream startet um 8 Uhr Lokalzeit und der eigentliche Sked startet ab 9 Uhr.

Der Link zum Livestream lautet: https://youtu.be/k2oiIzApUEc. Den ersten Livestream kann man unter https://youtu.be/3E46--ttoik nochmal ansehen.

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Deutschland-Rundspruch 18/2020, 19. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 18/2020, 19. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 7. Mai 2020, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 18 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 19. Kalenderwoche 2020. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Neue Duldungsregelung für 50 MHz mit deutlichen Verbesserungen
- Jahresbericht der BNetzA für 2019 veröffentlicht
- FUNK.TAG on the air: 450 Stationen trafen sich auf den Bändern
- Winnis Links
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Neue Duldungsregelung für 50 MHz mit deutlichen Verbesserungen

In der Mitteilung Nr. 111 aus dem Amtsblatt 08/2020 vom 6. Mai hat die Bundesnetzagentur eine erste vorläufige Umsetzung der WRC-Ergebnisse zum 6-m-Band vorgenommen. Dem Antrag des Runden Tisches Amateurfunk von Anfang März wurde in folgendem Umfang mit einer erweiterten Duldungsregelung entsprochen: Frequenzbereich 50,000-52,000 MHz, sekundär; Bandbreite max. 12 kHz; Sendearten: alle; Antennenpolarisation: horizontal; Contestbetrieb: zulässig.
Neben dem - basierend auf dem Ergebnis der WRC19 - erweiterten Frequenzbereich von 50 bis 52 MHz ist vor allem eine deutlich verbesserte Leistungsregelung für das Subband 50,000-50,400 MHz verfügt worden. So dürfen Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse A ("A-Lizenz") in diesem Bereich nun mit maximal 750 W PEP senden, Inhaber einer "E-Lizenz" mit 100 W PEP. Im übrigen Band gilt wie bisher für alle die Begrenzung auf 25 W PEP.
Diese für den Amateurfunk sehr positive Leistungsregelung ist auch Ergebnis einer seit Ende 2018 laufenden Gesprächsreihe zwischen dem Primärnutzer Bundeswehr und dem Referat Frequenzmanagement des DARC (DK4VW und DF2ZC). Hier ist mittlerweile eine sehr sachorientierte und vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit mit dem militärischen Frequenzmanagement hergestellt worden. Diese Fortführung der bisherigen Duldungsregelung in nunmehr erweiterter Form gilt bis zum 31.12.2020 oder bis zum Inkrafttreten einer überarbeiteten Frequenzverordnung - je nachdem, was früher der Fall ist. Darüber berichtet Bernd J. Mischlewski, DF2ZC, vom DARC-Referat Frequenzmanagement.

 

Jahresbericht der BNetzA ür 2019 veröffentlicht

Die Bundesnetzagentur hat am 30. April ihren Bericht für das Jahr 2019 veröffentlicht. Dieser ist auf der Webseite der Behörde abrufbar [1]. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Marktentwicklung Telekommunikation, Berichte zum Ausbau des Stromnetzes und auch der Marktentwicklung im Bereich Post und Eisenbahn. Das Stichwort "Amateurfunk" taucht auf Seite 75 in einer Balkengrafik auf, welche die Störungsmengen nach Themenbereichen darstellt. 346 Störungen entfallen auf den Amateurfunkdienst, gleichauf mit dem Flugfunkdienst. Die meisten Störungsmeldungen hat die Behörde im Bereich des Rundfunkdienstes mit 793 verzeichnet. Die Gesamtzahl an Störungsmeldungen beziffert die Behörde mit fast 4000 Meldungen. "Das niedrige Niveau der Störungsbearbeitung ist u.a. auch ein Ergebnis der Qualitätssicherungsmaßnahmen, die mit präventiven Überprüfungen von Frequenzzuteilungen bei den Frequenzzuteilungsinhabern durchgeführt werden, zurückzuführen", kommt die BNetzA zum Schluss. Weiterhin verweist die Behörde auf die Erreichbarkeit ihres Prüf- und Messdienstes rund um die Uhr und einer Präsenz an bundesweit 19 Standorten.

FUNK.TAG on the air: 450 Stationen trafen sich auf den Bändern

Der FUNK.TAG des DARC e.V. fand in diesem Jahr am 18. April parallel zum Weltamateurfunktag und (leider) nicht wie gewohnt in den Messehallen Kassel statt, sondern "on the air". Das Contestreferat hat von 06:00 bis 16:00 UTC zum "CQ Funktag Contest" aufgerufen und 450 Stationen haben ihre Logs eingereicht. Trotz der nicht optimalen Ausbreitungsbedingungen herrschte vor allem auf dem 80-m-Band ein reger Contest-Betrieb. Über die DARC-Webseite können die so genannten Raw-Scores abgerufen werden [2]. Von den 450 Stationen wurden 360 auf KW und 93 auf UKW eingereicht, plus drei SWLs. "In einigen Wochen geben wir die Gewinner und die Ergebnisse bekannt, die auch in die Wertung der CM* eingehen", erklärt Paul Schimanski, DF4ZL. "Leider haben nicht alle Teilnehmer ihre T-Shirt-Größen angegeben. Wer also an der T-Shirt-Verlosung teilnehmen möchte, schicke mir bitte noch seine Größe per E-Mail an meine E-Mail-Adresse [3]. Besten Dank an alle Teilnehmer, es war eine tolle Aktion", so DF4ZL abschließend. Einen Nachbericht zum FUNK.TAG on the air finden Sie in der Ausgabe 6/20 der CQ DL.

 

Winnis Links

Viele Funkfreunde möchten gern ihr Wissen zum Thema Amateurfunk und die damit verbundenen Themen erweitern, suchen Tabellen oder Bauanregungen zu Antennen, Baugruppen, Bauteilen, wollen etwas über QO-100 oder Web-SDRs erfahren, suchen aktuelle Ausbreitungsbedingungen, Anleitungen zu verschiedenen Betriebsarten, Datenblätter und vieles mehr. Die Suche danach im Internet ist oft mühsam und führt manchmal nicht zum gewünschten Ergebnis. Winni, DL3XU, hat auf der Seite von DB0HB "Winnis Links" eingerichtet und dort diverse Links zum Thema Amateurfunk aus dem Internet zusammengestellt. Dadurch findet man schnell Antworten auf eine große Bandbreite an Themen, die alle für Funkamateure von Bedeutung sind. "Dass DL3XU diese Seite stetig aktualisiert, macht noch mehr Freude bei der Suche nach einem Thema. So findest du immer neue und bisher vielleicht noch völlig unbekannte spannende Aspekte rund um das Thema Amateurfunk", berichtet Ulrich Fenner, DL2EP, in einer E-Mail an die Redaktion. "Du kannst Winni auch Vorschläge für andere Seiten schicken, wenn sie von allgemeinem Interesse für Funkamateure sind. Nimm Dir Zeit zum Stöbern, Du wirst eine Menge Interessantes entdecken!", so DL2EP weiter. Zum Finden der Seite reicht es, bei Google "Winnis Links" einzugeben. Alternativ gibt es auch einen direkten Link [4].

 

Aktuelle Conteste

9. Mai: DIG-QSO-Party UKW und Aktivitätswettbewerb Franken
9. bis 10. Mai: CQ-M DX Contest und Alessandro Volta RTTY Contest
10. Mai: Aktivitätswettbewerb Franken
16. Mai: UN DX Contest und Hessen-Contest
16. bis 17. Mai: King of Spain Contest
17. Mai: Hessen Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 5/20 auf S. 70.

 

Der Funkwetterbericht vom 5. Mai, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Zunächst der Rückblick vom 28. April bis 4. Mai:
Als wären die Beschwerden über fehlende Sonnenflecken bei unserem "Hausstern" angekommen, die Sonne präsentierte jetzt vier Stück am Monatsende. Es sind die Regionen: 2760, 2761, 2772 und 2763. Die Sonnenfleckenzahl stieg am letzten Apriltag auf 35, bevor die Flecken verschwanden. Der solare Flux blieb bei 70 Einheiten, aber die Ionosphäre reagierte anscheinend doch positiv. Abends nach 18:30 UTC erreichte die für eine Sprungentfernung von 3000 km geltende Grenzfrequenz der F2-Schicht die höchsten Tageswerte mit über 20 MHz [5].
DL5YM berichtete von CW-QSOs auf 10 m zwischen DL und Nordamerika. Auf 17 m waren an einigen Tagen vormittags Stationen aus BY, 9V1 und JA sowie nachmittags aus Nordamerika zu arbeiten. Neben diesen sporadischen Öffnungen der oberen Kurzwellenbänder war im gesamten Kurzwellenbereich starkes Fading über mehrere S-Stufen präsent. Am 27. April ereignete sich ein koronaler Masseauswurf (CME), dessen Plasmawolke sich sehr langsam ausbreitete und erst in der Nacht zum 4. Mai eine Störung verursachte. Die sporadische E-Schicht erschien mehrfach kurz und ermöglichte ein paar QSOs mit Südeuropa auf den oberen Kurzwellenbändern. Die Eta-Aquariiden hatten am 5. Mai ihr Maximum mit etwa 60 Sternschnuppen pro Stunde.

Vorhersage bis zum 12. Mai:
Vielleicht erwacht die Sonne bis zum WPX-Contest doch noch aus ihrer Ruhephase. Gegenwärtig sind weder Sonnenflecken noch koronale Löcher präsent. Wir erwarten Fluxwerte um 69 Einheiten und ein zwischen ruhig und aktiv schwankendes geomagnetisches Feld. Wir befinden uns noch bis zum 8. Mai im Meteorstrom der Eta-Aquariiden. Es ist möglich, dass durch die eisenhaltigen Meteoriten die Ausbildung der sporadischen E-Schicht begünstigt wird. Tagsüber sind die Bänder 20 und 17 m am stabilsten. In den Dämmerungszeiten hört man auf den unteren Bändern manchmal gegen 19:00 UTC Stationen aus ZL, später aus VK und JA.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:03; Melbourne/Ostaustralien 21:04; Perth/Westaustralien 22:51; Singapur/Republik Singapur 22:56; Tokio/Japan 19:44; Honolulu/Hawaii 15:57; Anchorage/Alaska 13:33; Johannesburg/Südafrika 04:33; San Francisco/Kalifornien 13:09; Stanley/Falklandinseln 11:16; Berlin/Deutschland 03:26.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:56; San Francisco/Kalifornien 03:05; Sao Paulo/Brasilien 20:37; Stanley/Falklandinseln 20:30; Honolulu/Hawaii 04:59; Anchorage/Alaska 06:14; Johannesburg/Südafrika 15:34; Auckland/Neuseeland 05:30; Berlin/Deutschland 18:40.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.bundesnetzagentur.de/DE/Allgemeines/Presse/Mediathek_3/start.html
[2] www.darc.de/der-club/referate/conteste/ukw-conteste-start/aktuelle-ergebnisse
[3] df4zl(at)darc.de
[4] www.db0hb.de/index.php
[5] digisonda.ufa.cas.cz
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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Neue Duldungsregelung für 50 MHz mit deutlichen Verbesserungen

BNetzA

In der MItteilung 111 aus dem Amtsblatt 08/2020 vom heutigen Tage hat die Bundesnetzagentur eine erste vorläufige Umsetzung der WRC-Ergebnisse zum 6-m-Band vorgenommen. Dem Antrag des Runden Tisch Amateurfunk von Anfang März wurde in folgendem Umfang mit einer erweiterten Duldungsregelung entsprochen: Frequenzbereich 50,000 MHz–52,000 MHz, sekundär; Bandbreite max. 12 kHz; Sendearten: alle; Antennenpolarisation: horizontal; Contestbetrieb: zulässig.

Neben dem – basierend auf dem Ergebnis der WRC19 – erweiterten Frequenzbereich von 50 bis 52 MHz ist vor allem eine deutlich verbesserte Leistungsregelung für das Subband 50,000–50,400 MHz verfügt worden. So dürfen Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse A („A-Lizenz“) in diesem Bereich nun mit maximal 750 W PEP senden, Inhaber einer „E-Lizenz“ mit 100 W PEP. Im übrigen Band gilt wie bisher für alle die Begrenzung auf 25 W PEP. Diese für den Amateurfunk sehr positive Leistungsregelung ist auch Ergebnis einer seit Ende 2018 laufenden Gesprächsreihe zwischen dem Primärnutzer Bundeswehr und dem Referat Frequenzmanagement des DARC (DK4VW und DF2ZC). Hier ist mittlerweile eine sehr sachorientierte und vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit mit dem militärischen Frequenzmanagement hergestellt worden. Diese Fortführung der bisherigen Duldungsregelung in nunmehr erweiterter Form gilt bis zum 31.12.2020 oder bis zum Inkrafttreten einer überarbeiteten Frequenzverordnung – je nachdem, was früher der Fall ist. Darüber berichtet Bernd J. Mischlewski, DF2ZC, vom DARC-Referent Frequenzmanagement.

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