Hersteller präsentieren neue Produkte auf der 43. Tokyo Hamfair

Tokyo Hamfair

Die 43. Ausgabe der Amateurfunkmesse Tokyo Hamfair ist in der japanischen Metropole am 1. September zu Ende gegangen. „Am Samstag waren es 30 000 Besucher, die Halle war extrem voll. Am Sonntag kamen dann noch mal 12 000 Besucher in die Messehalle“, berichtet der DARC-Auslandsreferent Thomas Wrede, DF2OO, in einer E-Mail an die Redaktion. Auch in diesem Jahr präsentierten die Hersteller der Amateurfunkwelt neue technische Entwicklungen.

Icom stellte seinen QRP-Transceiver IC-705 vor. Bei dem Konzept auf SDR-Basis handelt es sich um einen Portabeltransceiver mit 10 W für die Bänder HF, 6 m, 2 m und 70 cm. Einige Elemente des Gerätes –u.a. das große Farbdisplay – erinnern an die Geräte IC-7300 und IC-9700. Weiterhin zeigte der Hersteller seine neue Endstufe IC-PW2 mit 1 kW Leistung für Kurzwelle und 6 m. Wie üblich bot die Messe auch Gelegenheit für zahlreiche Gespräche. DF2OO konnte am DARC-Stand u.a. den JARL-Präsidenten Yoshinori Takao, JG1KTC, begrüßen. Ob es im Jahr 2020 eine Ham Fair geben wird, steht aktuell noch nicht fest, da die Stadt Tokio vom 24. Juli bis 9. August Ausrichter der Olympischen Sommerspiele sein wird.

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Distrikt Köln-Aachen veranstaltet erstmalig einen Servicetag für die Ortsverbände

Distriktsservicetag G

Der Servicetag des Distriktes Köln-Aachen (G) in Pulheim lockte am 31. August rund 50 Funkamateure aus den Ortsverbänden in das Jugendzentrum Pogo. Die OM und YLs nutzten die Gelegenheit und informierten sich über die Themen „Der lebendige Ortsverband“, „Datenschutz“, „Kassenführung und Versicherungen“ und tauschten sich u.a. mit Vorstandsmitglied Werner Bauer, DJ2ET, über clubrelevante Themen aus.

Auch der Bürgermeister von Pulheim Frank Keppeler besuchte die Veranstaltung der Funkamateure und informierte sich insbesondere über Satellitenfunk. 

"Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei den fleissigen Helfern der OVe Pulheim (G40) und Troisdorf (G27)", erklärt die Vorsitzende des Distriktes Gisela Dohmen, DL9DJ, und fügt an "Dies war die Premiere des Servicetages in unserem Distrikt und wir planen im kommenden Jahr eine Fortsetzung".

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144-MHz-Band im französischen Vorschlag zur WRC-19 gestrichen!

Bekanntermaßen hatte Frankreich im Juni den CEPT-Vorbereitungsgremien zur WRC-19 kurzfristig einen Vorschlag zur gemeinsamen Nutzung des 2-m-Bandes durch Amateurfunk/Satelliten-Amateurfunk und nicht-sicherheitsrelevanten Flugfunk (AMS) gemacht: Es sollten Studien durchgeführt werden, ob und wie ein paralleler Betrieb im Bereich 144-146 MHz möglich wäre. Auf Basis dieser Studien würde dann auf der WRC im Jahre 2023 eine abschließende Entscheidung getroffen. Dieser Vorschlag ist nun vom Tisch!

Noch beim Treffen des CEPT Project Teams A im Juni in Prag hatte sich nur Deutschland gegen das französische Ansinnen ausgesprochen: Das DARC-Referat Frequenzmanagement mit Ulrich Müller, DK4VW, und Bernd Mischlewski, DF2ZC, sowie RTA-Berater Hanspeter Kuhlen, DK1YQ, hatte trotz der Kurzfristigkeit der französischen Eingabe noch Gelegenheit erhalten, eine Stellungnahme zu fertigen. Diese führte dann zur Ablehnung des Vorschlags durch die deutsche Delegation. Bei der Besprechung der Conference Preparatory Group der CEPT in dieser Woche in Ankara sprachen sich nun weitere europäische Verwaltungen gegen den französischen Vorschlag aus. Damit war das notwendige Quorum von mindestens sechs Ablehnungen erfüllt. 

Für den DARC hatte DF2ZC zuvor ein detailliertes Papier erstellt, in dem durch Feldstärkeberechnungen und Signalsimulationen deutlich aufgezeigt wird, dass ein gleichzeitiger Betrieb von Amateurfunk und AMS im 2-m-Band nicht ohne erhebliche gegenseitige Störungen möglich ist. Diese Unterlage wurde in Ankara sogar als offizieller Beitrag Deutschlands eingebracht. Auch die IARU hatte in einer eigenen Stellungnahme substantiell begründet, weshalb das französische Ansinnen nicht umsetzbar ist. 

Auf diesem Erfolg gilt es nun aber nicht, sich auszuruhen. Alles in dieser Angelegenheit zuvor Gesagte gilt weiterhin: Sorgen wir also noch mehr dafür, dass der gesamtgesellschaftliche Mehrwert des Amateurfunkdiensts besser wahrgenommen wird: Aus- und Eigenbildung zu technischen Themen, Interesse an MINT-Fächern, Entwicklung moderner technischer Konzepte, Ausbreitungsstudien etc. Und vor allem der Notfunk als eine mögliche Kommunikations-Plattform bei Ausfall der öffentlichen Telekommunikation ist hier zu nennen: Erzählen Sie Ihren Freunden, Kollegen und Bekannten doch mal davon. Die werden möglicherweise überrascht sein. 

Und machen wir uns bewusst: Ohne eine starke Interessenvertretung der Funkamateure wäre dieses positive Ergebnis auch nicht möglich gewesen, national (DARC und andere europäische Amateurfunkorganisationen) und international (IARU). Vielleicht erzählen Sie das mal Funkfreunden, die sich damit brüsten, nicht Mitglied im DARC zu sein. 

Zu den weiteren Themen des CPG-Meetings, die Amateurfunkbezug haben, werden wir in der kommenden Woche an dieser Stelle informieren. Darüber berichten DARC-Vorstandsmitglied Christian Entsfellner, DL3MBG, und Bernd Mischlewski, DF2ZC, vom Referat Frequenzmanagement.

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43. Tokyo Hamfair vom 31. August bis zum 1. September

43. Hamfair

Unter dem Motto "Friends all over the World! Amateur Radio!!" findet die 43. Tokyo Hamfair vom 31. August bis zum 1. September im Ausstellungszentrum Tokyo Big Sight, Ariake, in Tokyo, Japan statt. DARC-Auslandsreferent Thomas Wrede, DF2OO (Bildmitte), repräsentiert dort den Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. Auf die Messe freuen sich mit ihm Yosuke Uchiyama (l.) und Mich Friedrich (r.).

Veranstalter der japanischen Amateurfunkmesse ist der Japan Amateur Radio League, Inc. (JARL). Die Tokyo Hamfair ist eine der drei großen Amateurfunkmessen der Welt und verzeichnete im vergangenen Jahr 39.000 Besucher. 

Weitere Infos unter www.jarl.org/English/4_Library/A-4-6_ham-fair/ham-fair.htm.

Eine Woche ehrenamtlich in der Geschäftsstelle unterwegs

Rechnungsprüfer 2019

In der Buchhaltung der über 1.000 Untergliederungen des DARC e.V. prüfen die ehrenamtlichen Rechnungsprüfer Heinz Mölleken, DL3AH (l. im Bild), und Georg Overhoff, DHØEAV (r. im Bild) die Konten der Ortsverbände und Distrikte. Seit Montag verschaffen sich die beiden Distriktsvorsitzenden aus Hessen (F) und dem Ruhrgebiet (L) stichprobenartig einen Überblick über die Verwendung der Mittel. Unterstützt wurden sie hierbei auch von den neuen Kollegen in der Geschäftsstelle (v.r.) Daniel Larmann und Swenja Theibach aus der Buchhaltung und Stefan Schramm vom Serviceteam.

Rund 5.000 Ehrenamtliche engagieren sich Tag für Tag für den DARC. In den Distrikten, Ortsverbänden, Referaten, Ausschüssen oder gar als Vorstandsmitglied setzen sich die aktiven Funkamateure vor Ort und auf Bundesebene für die Zukunft des Amateurfunks ein. 

Weitere Informationen zur Struktur und den verschiedenen Ämtern im Club unter https://www.darc.de/der-club/

 

Deutschland-Rundspruch 35/2019, 35. KW

Bild Deutschland-Rundspruch

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 35/2019, 35. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880
Deutschland-Rundspruch 35/2019, 35. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 29. August 2019, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed undwww.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unterwww.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 35 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 35. Kalenderwoche 2019. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- QSO-Party zum 69. Geburtstag des DARC e.V.
- DARC-Papier wird als offizieller deutscher Beitrag für WRC-19 übernommen
- Termin vormerken: 64. UKW-Tagung Weinheim vom 6. bis 8. September
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:


QSO-Party zum 69. Geburtstag des DARC e.V.

Am 10. September 1950 wurde vor 69 Jahren der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. auf der Kurzwellentagung in Bad Homburg ins Leben gerufen. Diesen Anlass feiert der DARC mit einer jährlichen Funkaktivität des Amateurrates und der Vorstandsmitglieder des DARC.
Am Dienstag, den 10. September, können Clubmitglieder von 19 bis ca. 21 Uhr (MESZ) mit den Distriktsvorsitzenden des DARC auf 80 m QSOs führen. Treffpunkt ist die Frequenz 3,69 MHz ±QRM, die Betriebsart wird Fonie (SSB) sein. Bei dieser nunmehr fünften Wiederholung der "DV/VO-QSO-Party" wird der Amateurratssprecher Heinz Mölleken, DL3AH, die Runde eröffnen und alphabetisch nachfragen, ob die Vorsitzenden der anderen DARC-Distrikte auch QRV sind, um einen Überblick zu bekommen. Nach dem Aufrufen der VO-Mitglieder und der Distrikte von A bis Y können die DVs und VOs auf dem 80-m-Band QSY machen und stehen für QSOs zur Verfügung. 
Diese Funkaktivität soll auch in den nächsten Jahren eine festen Institution bleiben: Jedes Jahr wird es am 10. September eine DARC-Funk-Geburtstagsparty geben, an der die Distriktsvorsitzenden und DARC-Vorstandsmitglieder teilnehmen. Im nächsten Jahr gibt es einen ganz besonderen Geburtstag zu feiern: Der DARC e.V. wird 70 Jahre alt!
Die ganze Aktion soll keinen Contestcharakter annehmen, sondern der Kommunikation zwischen den Distriktsvorständen, dem Vorstand sowie den Mitgliedern des DARC e.V. dienen und die Möglichkeit bieten, den Sonder-DOK "DV-(Distriktsbuchstabe)" und den SDOK "VO" zu arbeiten. 

DARC-Papier wird als offizieller deutscher Beitrag für WRC-19 übernommen
Am 20. August fand im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin das sechste und letzte Treffen der Nationalen Vorbereitungsgruppe zur World Radiocommunication Conference 2019 (WRC-19) statt. Die meisten Tagesordnungspunkte behandelten die Abstimmung der deutschen Position zu den Tagesordnungspunkten der am 28. Oktober im ägyptischen Sharm-el-Sheikh beginnenden WRC. Die Interessen der Funkamateure wurden dabei durch das DARC-Referat Frequenzmanagement mit Ulrich Müller, DK4VW, und Bernd Mischlewski, DF2ZC, sowie Hanspeter Kuhlen, DK1YQ, als RTA-Berater vertreten.
Während sowohl die deutsche als auch die CEPT-Position zu 50 MHz bereits endgültig festgelegt sind, wurde abermals der kurzfristige französische Vorschlag, das 2-m-Band in eine Studie zur parallelen Nutzung für den nicht-sicherheitsrelevanten Flugfunk (non-safety aeronautical mobile service; AMS) einzubeziehen, diskutiert. Hier hatte Deutschland auf Initiative des DARC beim letzten Treffen des Project Teams A der CEPT im Juni in Prag als einzige Verwaltung bereits eine ablehnende Haltung eingenommen.
In der Zwischenzeit war von DF2ZC ein Papier erstellt worden, das analytisch aufzeigt, dass ein gleichzeitiger Betrieb von Amateurfunk und AMS im 2-m-Band bereits aus ausbreitungsphysikalischen Gründen nicht ohne erhebliche gegenseitige Störungen möglich ist. Die NVG beschloss nun, diese DARC-Unterlage als offiziellen Beitrag der deutschen Delegation bei der in dieser Woche anstehenden Besprechung der Conference Preparatory Group in Ankara einzubringen. Dieses Gremium entscheidet abschließend, ob der französische Vorschlag ohne Änderungen als Tagesordnungspunkt akzeptiert wird. Parallel hat auch die IARU im Rahmen eines eigenen Papiers ihre ablehnende Position zum französischen Vorschlag begründet.
Um es noch einmal deutlich zu sagen: Es geht zunächst "nur" darum, dass die WRC-19 entscheidet, bis 2023 eine Studie durchzuführen, ob ein paralleler Betrieb von Amateurfunk und AMS im 2-m-Band überhaupt sinnvoll darstellbar ist. Eine abschließende Entscheidung auf Basis dieser Studie steht frühestens bei der WRC-23 an. Insofern ist jeder hektische Aktionismus eher kontraproduktiv, zumal Deutschland hierzu bereits eindeutig Position bezogen hat. Stattdessen sollten wir dafür sorgen, dass der Amateurfunkdienst auf 144-146 MHz als eine wichtige gesellschaftliche Bereicherung wahrgenommen wird: Aus- und Eigenbildung von Jugendlichen und Erwachsenen, Weckung des Interesses an MINT-Fächern, Entwicklung moderner technischer Konzepte (WSJT, SDR-TRX, OSCAR, etc.), Ausbreitungsstudien u.v.a.m. Nicht zuletzt muss der Notfunk als mögliche Kommunikations-Plattform bei Ausfall der öffentlichen Telekommunikation entsprechend herausgestellt werden: nicht nur intern, sondern vor allem auch in der Öffentlichkeit. Darüber informiert Bernd Mischlewski, DF2ZC.
 
Termin vormerken: 64. UKW-Tagung Weinheim vom 6. bis 8. September
Vom 6. bis 8. September öffnet die UKW-Tagung ihre Pforten für alle, die sich für Funktechnik und Elektronik interessieren. Am Freitag kommender Woche treffen sich die Funkfreunde auf dem Gelände der Clubstation DL0WH zum Angrillen. Am Samstag finden verschiedene Vorträge und Workshops sowie der Funkflohmarkt statt. Zwischen dem Clubgelände und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule verkehrt ein Shuttlebus. Sonntag endet die Tagung mit einem Kofferraumflohmarkt und einem Brunch am Clubhaus.
Ein aktualisiertes Programm der Tagung finden Sie im Internet [1]. Die Weinheimer UKW-Tagung wird seit 1956 von engagierten Funkamateuren gemeinnützig und auf ehrenamtlicher Basis ausgerichtet.

Aktuelle Conteste
31. August: HSW-Contest
2. September: QCWA-QSO-Party
7. September: Russian "Radio" RTTY Contest, AGCW-DL Handtasten-Party 40 m
7. bis 8. September: JARL All Asian DX Contest, IARU-Region 1 Fieldday, IARU-Region 1 145 MHz September Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 8/19 auf S. 60 sowie in der CQ DL 9/19 auf S. 62.

Der Funkwetterbericht vom 28. August, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL
Zunächst der Rückblick vom 20. bis 27. August: Der bei einer Frequenz von 2,8 GHz gemessene solare Flux als Proxy für die Sonnenaktivität war seit mehreren Monaten fast konstant und lag zwischen 66 und 68 solaren Fluxeinheiten. Manchmal kurzzeitig sichtbare magnetische Gebilde oder Sonnenflecken beeinflussten den gemessenen solaren Flux nicht. Schwankungen der Ionosphäreneigenschaften, die für uns Funkamateure interessant sind, wurden nur durch den Sonnenwind getriggert oder durch sich bildende sporadische E-Schichten. Dass die Ionosphäre ganz normal existiert und nur eine höhere Dämpfung aufweist, beweisen die weltweiten Verbindungen in FT8. Es gab auch unvorhergesehene kurze und sporadische Öffnungen der oberen Kurzwellenbänder, die sich nicht in den Ionogrammen abbilden. Zum lokalen Sonnenuntergang in Nordamerika öffneten manchmal die Bänder 15 und 12 m für kurze Zeit nach Europa. Wer mit sehr flach strahlenden Antennen in so einen Duct senden kann, wie W4TJE, erzeugte auf 15 m ein lauteres Signal wie vergleichbare nordamerikanische Stationen auf 20 m. Das 20-m-Band war weltweit benutzbar, auch über die Pole. Die "Lowbandsaison" begann am 23. August mit einer super Bandöffnung auf 80 und 160 m nach Japan. In unseren Breiten waren Verbindungen über die sporadische E-Schicht auf den Bändern 6 oder 2 m selten. Die Nutzer der Bänder 10 und 12 m profitierten davon, beispielsweise am 25. August.

Vorhersage bis zum 3. September:
Die Sonnenaktivität bleibt unverändert, die Fluxwerte ebenso. Die koronalen Löcher CH934 und CH935 als Sonnenwindquellen machen geomagnetische Störungen sehr wahrscheinlich. Der stürmischste Tag soll der 1. September sein, wenn CH935 geoeffektiv ist. Alle Tage bis zum 3. September sind mehr oder weniger gestört. Zwischen den Störungen erwarten wir isolierte ruhige Phasen. Möglicherweise verabschiedet sich der August mit einer positiven Phase. Wir erwarten brauchbare DX-Bedingungen auf dem 20-m-Band und sporadische Öffnungen auf den Bändern darüber. Die unteren Kurzwellenbänder 160 bis 30 m werden "herbstlicher" und damit ständig besser.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:49; Melbourne/Ostaustralien 20:50; Perth/Westaustralien 22:40; Singapur/Republik Singapur 23:01; Tokio/Japan 20:08 Honolulu/Hawaii 16:13; Anchorage/Alaska 14:35; Johannesburg/Südafrika 04:26; San Francisco/Kalifornien 13:35; Stanley/Falklandinseln 10:45; Berlin/Deutschland 04:08.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:36; San Francisco/Kalifornien: 02:46; Sao Paulo/Brasilien 20:54; Stanley/Falklandinseln 21:12; Honolulu/Hawaii 04:51; Anchorage/Alaska 05:19; Johannesburg/Südafrika 15:53; Auckland/Neuseeland 05:55; Berlin/Deutschland 18:06.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Thorsten Schmidt, DO1DAA, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] ukw-tagung.org/vortraege 
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

[mail] Wenn Sie in Zukunft den Deutschland-Rundspruch nicht mehr von uns erhalten möchten, dann können Sie diesen jederzeit abmelden unter: lists.darc.de/mailman/listinfo/rundspruch

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64. UKW-Tagung Weinheim vom 6. bis 8. September

UKW-Tagung

Vom 6. bis 8. September öffnet die UKW-Tagung ihre Pforten für alle, die sich für Funktechnik und Elektronik interessieren. Am Freitag kommender Woche treffen sich die Funkfreunde auf dem Gelände der Clubstation DLØWH zum Angrillen. Am Samstag finden verschiedene Vorträge und Workshops sowie der Funkflohmarkt statt. Zwischen dem Clubgelände und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule verkehrt ein Shuttlebus. Sonntag endet die Tagung mit einem Kofferraumflohmarkt und einem Brunch am Clubhaus.

Ein aktualisiertes Programm der Tagung finden Sie unter https://ukw-tagung.org/vortraege. Die Weinheimer UKW-Tagung wird seit 1956 von engagierten Funkamateuren gemeinnützig und auf ehrenamtlicher Basis ausgerichtet. 

Foto: Weinheimer Funkamateure bauen derzeit noch an einer Es'Hail-2-Bodenstation für den Satellitenfunk. 

Quelle: Peter Wehrle, DL3PW

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DARC-Papier wird als offizieller deutscher Beitrag für WRC-19 übernommen

Am 20.8. fand im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin das sechste und letzte Treffen der Nationalen Vorbereitungsgruppe zur World Radiocommunication Conference 2019 (WRC-19) statt. Die meisten Tagesordnungspunkte behandelten die Abstimmung der deutschen Position zu den Tagesordnungspunkten der am 28.10. im ägyptischen Sharm-el-Sheikh beginnenden WRC. Die Interessen der Funkamateure wurden dabei durch das DARC-Referat Frequenzmanagement mit Ulrich Müller, DK4VW, und Bernd Mischlewski, DF2ZC, sowie Hanspeter Kuhlen, DK1YQ, als RTA-Berater vertreten.

Während sowohl die deutsche als auch die CEPT-Position zu 50 MHz bereits endgültig festgelegt sind, wurde abermals der kurzfristige französische Vorschlag, das 2-m-Band in eine Studie zur parallelen Nutzung für den nicht-sicherheitsrelevanten Flugfunk (non-safety aeronautical mobile service; AMS) einzubeziehen, diskutiert. Hier hatte Deutschland auf Initiative des DARC beim letzten Treffen des Project Teams A der CEPT im Juni in Prag als einzige Verwaltung bereits eine ablehnende Haltung eingenommen. 

In der Zwischenzeit war von DF2ZC ein Papier erstellt worden, das analytisch aufzeigt, dass ein gleichzeitiger Betrieb von Amateurfunk und AMS im 2-m-Band bereits aus ausbreitungsphysikalischen Gründen nicht ohne erhebliche gegenseitige Störungen möglich ist. Die NVG beschloss nun, diese DARC-Unterlage als offiziellen Beitrag der deutschen Delegation bei der in dieser Woche anstehenden Besprechung der Conference Preparatory Group in Ankara einzubringen. Dieses Gremium entscheidet abschließend, ob der französische Vorschlag ohne Änderungen als Tagesordnungspunkt akzeptiert wird. Parallel hat auch die IARU im Rahmen eines eigenen Papiers ihre ablehnende Position zum französischen Vorschlag begründet. 

Um es noch einmal deutlich zu sagen: Es geht zunächst „nur“ darum, dass die WRC-19 entscheidet, bis 2023 eine Studie durchzuführen, ob ein paralleler Betrieb von Amateurfunk und AMS im 2-m-Band überhaupt sinnvoll darstellbar ist. Eine abschließende Entscheidung auf Basis dieser Studie steht dann frühestens bei der WRC-23 an. Insofern ist jeder hektische Aktionismus eher kontraproduktiv, zumal Deutschland hierzu bereits eindeutig Position bezogen hat. Stattdessen sollten wir dafür sorgen, dass der Amateurfunkdienst auf 144–146 MHz als eine wichtige gesellschaftliche Bereicherung wahrgenommen wird: Aus- und Eigenbildung von Jugendlichen und Erwachsenen, Weckung des Interesses an MINT-Fächern, Entwicklung moderner technischer Konzepte (WSJT, SDR-TRX, OSCAR, etc.), Ausbreitungsstudien u.v.a.m. Nicht zuletzt muss der Notfunk als mögliche Kommunikations-Plattform bei Ausfall der öffentlichen Telekommunikation entsprechend herausgestellt werden: nicht nur intern, sondern vor allem auch in der Öffentlichkeit. Darüber informiert Bernd Mischlewski, DF2ZC. 

Das CEPT-Papier finden Sie unter: 
https://www.cept.org/Documents/cpg/53066/cpg-19-info108_d-ai10-german-view-on-144-146-mhz 

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Die Chaoswelle funkt vom Chaos Communication Camp

CCC 2019

Alle vier Jahre findet das Chaos Communication Camp statt. Der Chaos Computer Club (CCC) veranstaltet dieses Freiluft-Event bis Sonntag auf dem Gelände des Ziegeleiparks Mildenberg in Zehdenick und bietet unter anderem interessante Workshops und Vorträge zu technischen und gesellschaftspolitischen Themen. Auch die Funkamateure der Chaoswelle und des Ortsverbandes Freunde des CCC (D23) sind vor Ort und bieten Amateurfunk und Technik zum Anfassen und Begreifen.

Vorstandsmitglied Werner Bauer, DJ2ET, nutzte die Gelegenheit und besuchte das Freiluft-Event mit den  beteiligten Funkamateuren, von denen viele DARC-Mitglieder sind. Es ergaben sich hier konstruktive und kritische Gespräche unter anderem zur Zukunft des Amateurfunks."Die Größe dieses Camps fasziniert mich. Seit Jahren lockt das CCC Tausende an und fördert das offene Denken. Im vergangenen Jahr waren es 17.000 Gleichgesinnte auf dem Congress in Leipzig", so DJ2ET. "Die Funkamateure leisten ihren Beitrag im Camp als Tüftler, Techniker und Funkspezialisten. Neugierde, Innovation und die kreative Nutzung von Ressourcen werden groß geschrieben. Eine ganz tolle Sache bei der sich der Amateurfunk sehr gut einbringen kann".Der Ortsverband D23 ist gut organisiert, es gibt ein Orga-, HF-, UHF-VHF-, Sat-, Digi-, Nachwuchs-, Vortrags-, Werkstatt- und Küchen-Team. Technikbasteln steht in den Zelten der Chaoswelle ebenso auf dem Programm, wie auch Funkbetrieb auf Kurzwelle, UKW und Es´hail-2.Weitere Informationen unter www.chaoswelle.de
Foto: Thomas Wiegold, DO7TWI - TNX 

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Praxis und Spaß beim Ausbildungscontest am Sonntag

Ausbildungscontest

Das YL-Referat und das Referat für Aus- und Weiterbildung im Distrikt Ruhrgebiet (L) laden am 25. August gemeinsam mit dem OV Essen-Haarzopf (L11) und dem Just for Fun Contest Club zum 2-m-Ausbildungscontest ein. Ziel ist es, Contestinteressierten einen leichten Einstieg zu bieten. Dieses wird durch die Wahl des Bandes, die Nutzung der Betriebsart FM und diverse schriftlichen Hilfestellungen auf der Contest-Homepage ermöglicht. Alle aktiven Contester sollten die Einsteiger unterstützen, sei es durch QSOs oder durch Bereitstellung ihrer Station.

Im kommenden Jahr findet der Ausbildungscontest an folgenden Terminen statt: 23. Februar, 26. April, 28. Juni und 23. August 2020. 

 

 

Weitere Informationen unter https://www.darc.de/l11/ausbildungscontest. 

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