16 Medaillen für das DARC-Team

DARC-Team

Das Peilsport-Team des DARC war bei der diesjährigen IARU-Region-1-Meisterschaft (Europameisterschaft) überdurchschnittlich erfolgreich. Rund um das 1500 m hoch gelegene slowenische Wintersportzentrum Rogla gewannen die deutschen Teilnehmer 16 Medaillen, darunter dreimal Einzel-Gold und dreimal Team-Gold. Erfolgreichste DARC-Starterin war Galina Krassowizkaja in der Damen-Altersklasse W60 mit zweimal Einzel-Gold, Mannschafts-Gold und Mannschafts-Silber.

Besonders anspruchsvoll war das Peilen in den Wettbewerben auf 144 MHz, wo sich am letzten Tag die beiden W21-Damen Dianora Herashchenko (Gold) und Kathrin Berse (Bronze) auf dem Podest platzierten und auch Mannschaftsgold sicherten. Zwei Tage zuvor hatten bereits die Damen in den Altersklassen W35, W50 und W60 auf 144 MHz Einzel- und Mannschaftsmedaillen errungen. Bei den Herren sorgten Jens Henneberg, DL8UAN (Bronze 3,5 MHz, M50) und Kai Pastor, DGØYT (Bronze Sprint, M40) für Überraschungen. Die 22. IARU-Region-1-Meisterschaft fand von 2. bis 8. September 2019 statt. Der Veranstalter zählte 335 Teilnehmer aus 28 Ländern. Für den DARC gingen 29 Teilnehmer an den Start, darunter drei Jugendliche. Weitere Informationen gibt es auf https://ardf.darc.de undhttp://ardf2019.hamradio.si/.

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Nächste RADIO DARC-Sendung zu den Angriffen auf das 2-m-Band

In der kommenden Sendung von RADIO DARC wird ein ausführliches Interview mit DARC-Vorstandsmitglied Christian Entsfellner, DL3MBG, ausgestrahlt. DL3MBG berichtet über den französischen Vorschlag einer neuen Frequenzzuweisung für AFM-Dienste im 2-m-Band der Funkamateure.

Wie dieser Tagesordnungspunkt letztendlich vom Tisch gebracht werden konnte, warum er für den Amateurfunk so gefährlich war und welche Rolle hierbei die Amateurfunkverbände und die Bundesnetzagentur spielten, das erfahren die Hörerinnen und Hörer in der nächsten Sendung am Sonntag, den 8.09., 11:00 Uhr MESZ auf 6070 kHz.

Weitere Infos zu RADIO DARC erhalten Sie unter: https://www.darc.de/nachrichten/radio-darc/ 

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 36/2019, 36. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 36/2019, 36. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 5. September 2019, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unterwww.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed undwww.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 36 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 36. Kalenderwoche 2019. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- 144-MHz-Band im französischen Vorschlag zur WRC-19 gestrichen!
- Mehr Sendeleistung im sekundären Teil des 160-m-Bandes
- Besuch bei der Bundesnetzagentur
- Jetzt anmelden für die Hamnet-Tagung
- Zum sechsten Mal: Fortbildungsseminar Württemberg (FSW)
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

144-MHz-Band im französischen Vorschlag zur WRC-19 gestrichen!

Bekanntermaßen hatte Frankreich im Juni den CEPT-Vorbereitungsgremien zur WRC-19 kurzfristig einen Vorschlag zur gemeinsamen Nutzung des 2-m-Bandes durch Amateurfunk/Satelliten-Amateurfunk und nicht-sicherheitsrelevanten Flugfunk (AMS) gemacht: Es sollten Studien durchgeführt werden, ob und wie ein paralleler Betrieb im Bereich 144 bis 146 MHz möglich wäre. Auf Basis dieser Studien würde dann auf der WRC im Jahre 2023 eine abschließende Entscheidung getroffen. Dieser Vorschlag ist nun vom Tisch! Noch beim Treffen des CEPT Project Teams A im Juni in Prag hatte sich nur Deutschland gegen das französische Ansinnen ausgesprochen: Das DARC-Referat Frequenzmanagement mit Ulrich Müller, DK4VW, und Bernd Mischlewski, DF2ZC, sowie RTA-Berater Hanspeter Kuhlen, DK1YQ, hatte trotz der Kurzfristigkeit der französischen Eingabe noch Gelegenheit erhalten, eine Stellungnahme zu fertigen. Diese führte dann zur Ablehnung des Vorschlags durch die deutsche Delegation. Bei der Besprechung der Conference Preparatory Group der CEPT in Ankara sprachen sich weitere europäische Verwaltungen gegen den französischen Vorschlag aus. Damit war das notwendige Quorum von mindestens sechs Ablehnungen erfüllt. Für den DARC hatte DF2ZC zuvor ein detailliertes Papier erstellt, in dem durch Feldstärkeberechnungen und Signalsimulationen deutlich aufgezeigt wird, dass ein gleichzeitiger Betrieb von Amateurfunk und AMS im 2-m-Band nicht ohne erhebliche gegenseitige Störungen möglich ist. Diese Unterlage wurde in Ankara sogar als offizieller Beitrag Deutschlands eingebracht. Auch die IARU hatte in einer eigenen Stellungnahme substanziell begründet, weshalb das französische Ansinnen nicht umsetzbar ist. Weitere Ausführungen zu diesem Thema lesen Sie in einer eigenen Meldung auf der DARC-Webseite [1]. Weitere Ergebnisse der CPG-Sitzung in Ankara behandeln eine sekundäre Zuweisung des Frequenzbereichs 50 bis 52 MHz an den Amateurfunkdienst in der ITU-Region 1, keine Änderungen für die Bänder 47 GHz und 5,7 GHz, den Entwurf der CPG für eine ITU-Resolution, welche die Wichtigkeit des Frequenzbandes 1240-1300 MHz für den Amateurfunkdienst unterstreicht sowie die CEPT-Position für drahtlose Energieübertragung zum Laden von Elektrofahrzeugen. Auch hier gibt es umfangreiche Ausführungen in einem Artikel auf der DARC-Webseite [2].

 

Mehr Sendeleistung im sekundären Teil des 160-m-Bandes

In der Mitteilung Nr. 535 des neuesten Amtsblatts Nr. 17 der Bundesnetzagentur vom 4. September werden der Contestbetrieb und höhere Sendeleistung im 160-m-Band geregelt. An Wochenenden sind Conteste weiterhin geduldet, die maximale Leistung beträgt 750 W für die Klasse A bzw. 100 W für die Klasse E im gesamten 160-m-Band. Ausführliche Hintergrundinformationen zu dem Thema lesen Sie in einer Meldung auf der DARC-Webseite [3]. Der DARC dankt den Mitarbeitern von NARFA DEU, BMVg, BNetzA in Bayreuth und Mainz, die diese Regelungen kurzfristig, noch vor dem Fieldday, ermöglichten. Darüber berichten Christian Entsfellner, DARC-Vorstandsmitglied, und Ulrich Müller, DK4VW, DARC-Referent Frequenzmanagement.

 

Besuch bei der Bundesnetzagentur

Vor Kurzem trafen sich RTA-Vorsitzender Christian Entsfellner, DL3MBG, und RTA-Berater Bertram Heßler, DG2FDE, mit den Vertretern der BNetzA, Reiner Liebler, Thilo Kootz sowie Martin Hopp, in der Satellitenmessstelle der BNetzA in Riedstadt-Leeheim. Gegenstand des Treffens waren u.a. der Vorhabenplan der BNetzA und die Stellungnahme des RTA hierzu. In der Besprechung wurden aktuelle Entwicklungen im Vorfeld der Weltfunkkonferenz (WRC) in Sharm el-Sheikh besprochen, insbesondere die aktuellen französischen Vorstöße im Bereich von Galileo E6 (23-cm-Band) und im 2-m-Band sowie die geplante dauerhafte Zuweisung des 50-MHz-Bandes an den Amateurfunk. Die Kommentierung des RTA zum Vorhabenplan wurde dabei im Detail besprochen. Weitere Ausführungen zu diesem Thema lesen Sie in einer Vorstandsinformation, die auf der DARC-Webseite erschienen ist [4].

 

Jetzt anmelden für die Hamnet-Tagung

Die IP-Koordination Deutschland, das DARC VHF/UHF/SHF-Referat und die Universität Passau, Fakultät für Informatik und Mathematik, laden zur 5. Hamnet-Tagung am 28. September an der Universität Passau ein. Einige der Themen sind: Aktuelle Lösungen zum Einstieg in das Hamnet über das 70-cm-Band, die Verkleinerung des AMPRNet IP-Adressbereichs und ihre Konsequenzen, Hamnet-Dienste und ihrer Vernetzung auf Basis des Raspberry Pi. Die Tagung beginnt um 10 Uhr, ab 9:30 Uhr gibt es Kaffee/Snacks, und endet um 17 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Weitere Informationen sind im Internet [5] bzw. im Hamnet zu finden. Zur besseren Planung bei der Organisation wird um eine Anmeldung bis zum 20. September gebeten. Darüber informiert Jann Traschewski, DG8NGN, für das Tagungs-Team.

 

Zum sechsten Mal: Fortbildungsseminar Württemberg (FSW)

In diesem Jahr wird das Fortbildungsseminar Württemberg, kurz FSW, zum sechsten Mal, vom 13. bis 15. September vom Distrikt Württemberg (P) veranstaltet. Das Ganze findet im Otto-Weinmann-Haus, Im Ort 60 in 74638 Obersteinbach statt. Teilnehmen kann jeder, der sich für den Amateurfunk und das Miteinander interessiert. Da die Veranstaltung über drei Tage geht, kann man sich entweder als Tagesgast oder für das ganze Wochenende anmelden. Eine Anmeldung mit Namen, Call und OV ist bei Béatrice, DL3SFK, per E-Mail erforderlich [6]. Als Vortragsthemen sind unter anderem geplant: Notstromversorgung im Shack, Kompakte Loop-Antennen von DL2NI in Theorie und Aufbau, Hamnet - von 70 cm bis 170 km oder auch einfache Schaltungen für Lichtfunk. Für den Selbstbau-Workshop "Sequenzer modifiziert nach Harald, DC1GB" meldet man sich bei Dr. Erhard Blersch, DB2TU, per E-Mail an, die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt [7]. Ausführliche Informationen erhält man über die Distriktseite [8].

 

Aktuelle Conteste

7. September: Russian "Radio" RTTY Contest, AGCW-DL Handtasten-Party 40 m
7. bis 8. September: JARL All Asian DX Contest, IARU-Region 1 Fieldday, IARU-Region 1 145 MHz September Contest
14. bis 15. September: WAE DX Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 9/19 auf S. 62.

 

Der Funkwetterbericht vom 3. September, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Zunächst der Rückblick vom 27. August bis zum 2. September:
Am 26. und 28. August gab es nochmals sehr gute Sporadic-E-Bedingungen, die abends bis nach 22 Uhr Ortszeit nutzbar waren. Der solare Flux betrug konstant 67 Einheiten, unbeeindruckt vom seit dem 1. September präsenten Sonnenfleck 2748. Das geomagnetische Feld war am 27. August gestört. Bis zum Mittag des 30. August war es ruhig bis unbestimmt, da der Sonnenwind zwar schwach, aber mit wechselnder Intensität auf die Ionosphäre drückte. Am Mittag des 30. August setzte intensiver Sonnenwind ein. Das Erdmagnetfeld war inzwischen vom positiven in den negativen Sektor des interplanetaren Magnetfeldes gewechselt. Dann erlebten wir in der positiven Phase angehobene Ausbreitungsbedingungen. Der Sonnenwind stürmte mit bis zu 872 Kilometern pro Sekunde. Ein moderater geomagnetischer Sturm (G2) tobte und löste in hohen Breiten Nordlicht aus. Der geomagnetische Index k schwankte am 31. August und 1. September zwischen 4 und 6. Die Kurzwellenbänder über 20 m öffneten sporadisch mit dem Auftreten von Sporadic-E. Auf den transäquatorialen Funkwegen gelangen einige DX-QSOs mit afrikanischen und südamerikanischen Stationen. Das 20-m-Band war an den geomagnetisch ruhigen Tagen erwartungsgemäß morgens in den Südpazifik offen, später nach Asien und nachmittags nach Amerika. Die an manchen Abenden lauten DX-Signale auf allen unteren Bändern erinnerten uns an das nahe Äquinoktium zum Herbstanfang.

Vorhersage bis zum 10. September:
Die Sonnenaktivität bleibt unverändert, die Fluxwerte ebenso. OK1HH - danke, Franta! - prognostizierte die Aktivität des geomagnetischen Feldes im Vorhersagezeitraum wie folgt [9]: Ruhig bis unbestimmt: vom 3. bis 5. September und vom 7. bis 8. September, ruhig bis aktiv am 6. und 9. September und ruhig am 10. September. Wir erwarten gute DX-Bedingungen auf den Bändern unter 20 m und brauchbare auf 20 m. Die Bänder 17 m und 15 m öffnen etwas öfter als im August.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:40; Melbourne/Ostaustralien 20:39; Perth/Westaustralien 22:31; Singapur/Republik Singapur 23:00; Tokio/Japan 20:13; Honolulu/Hawaii 16:15; Anchorage/Alaska 14:53; Johannesburg/Südafrika 04:18; San Francisco/Kalifornien 13:41; Stanley/Falklandinseln 10:30; Berlin/Deutschland 04:19.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:25; San Francisco/Kalifornien 02:36; Sao Paulo/Brasilien 20:56; Stanley/Falklandinseln 21:24; Honolulu/Hawaii 04:45; Anchorage/Alaska 04:52; Johannesburg/Südafrika 15:56; Auckland/Neuseeland 06:01; Berlin/Deutschland 17:50.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

---
Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/144-mhz-band-im-franzoesischen-vorschlag-zur-wrc-19-gestrichen/
[2] www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/weitere-ergebnisse-des-letzten-treffens-der-cept-vorbereitungsgruppe-cpg-zur-wrc-19/
[3] www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/mehr-sendeleistung-im-sekundaeren-teil-des-160-m-bandes/
[4] www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen
[5] hamnettagung.de (Internet), www.hamnettagung.de.ampr.org (Hamnet)
[6] beatrice.hebert(at)mhst.de
[7] erhard.blersch(at)gmail.com
[8] www.darc.de/der-club/distrikte/p/projekte-in-p/
[9] www.arrl.org/news/the-k7ra-solar-update-592
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

64. UKW-Tagung Weinheim

UKW-Tagung

Vom 6. bis 8. September findet die 64. UKW-Tagung Weinheim statt. Veranstaltungsbeginn ist am Freitag mit einem Ham-Fest auf dem Clubgelände DLØWH. Schon jetzt sind zahlreiche Camper auf der Wiese eingetroffen. Der Samstag wartet mit einem großen Vortragsprogramm, einer Amateurfunkausstellung und Funkflohmarkt in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Multring 76–78 in 69469 Weinheim auf.

Das Vortragsprogramm beginnt ab 9.15 Uhr, das Tagungsgelände ist bereits vorher zugänglich, siehe Veranstaltungswebseite. Die geplanten Vorträge befassen sich u.a. mit den Themen Page für Funkruf mit Zusatzfunktionen im IOT, Beobachtung der Wasserstofflinie bei 21 cm, der Entwicklung eines Phasenschieber-Vollbrückenwandlers im Kilowatt-Bereich, Gainblock-Empfänger für 5,8 GHz mit SDR-Auswertung und GPS-Frequenzstabilisierung oder auch der Leistungsmessung mit logarithmischen Detektoren. Für den Zutritt zum Tagungsgelände wird ein Kostenbeitrag von 8 € erhoben. Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Am Samstagabend trifft man sich erneut bei DLØWH. Die Veranstaltung endet dort mit dem Brunch am Sonntag ab 10 Uhr, wobei auch eine Tagungsnachlese mit Kofferraumflohmarkt auf dem Programm steht. Zur Tagung wird wie jedes Jahr ein Selbstbauwettbewerb angeboten, dessen Ausschreibung auf der Tagungswebseite nachzulesen ist. Die UKW-Tagung wird vom gemeinnützigen Funkamateur Club Weinheim (FACW) e.V. und dem OV Weinheim (A20) auf ehrenamtlicher Basis veranstaltet. Aktuelle Infos gibt es auf www.ukw-tagung.org.

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

Fortbildung Seminar des Distriktes Württemberg (P) vom 13. bis 15. September

DARC

In diesem Jahr wird das Fortbildungs-Seminar Württemberg, kurz FSW, zum sechsten Mal, vom 13. bis 15. September vom Distrikt Württemberg (P) veranstaltet. Das Ganze findet im Otto-Weinmann-Haus, Im Ort 60 in 74638 Obersteinbach statt. Teilnehmen kann jeder, der sich für den Amateurfunk und das Miteinander interessiert. Da die Veranstaltung über drei Tage geht, kann man sich entweder als Tagesgast oder für das ganze Wochenende anmelden.

Eine Anmeldung mit Namen, Call und OV ist bei Béatrice, DL3SFK, per E-Mail erforderlich:beatrice.hebert(at)mhst.de. Als Vortragsthemen sind unter anderem geplant: Notstromversorgung im Shack, Kompakte Loop-Antennen von DL2NI in Theorie und Aufbau, Hamnet – von 70 cm bis 170 km oder auch einfache Schaltungen für Lichtfunk. Für den Selbstbau-Workshop „Sequenzer modifiziert nach Harald, DC1GB“ meldet man sich bei Dr. Erhard Blersch, DB2TU, per E-Mail an, die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt: erhard.blersch(at)gmail.com. Ausführliche Informationen erhält man über die Distriktseite: https://www.darc.de/der-club/distrikte/p/projekte-in-p/#c52665.

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Mehr Sendeleistung im sekundären Teil des 160-m-Bandes

DARC

In der Mitteilung Nr. 535 des neuesten Amtsblatt Nr. 17 der BNetzA (4. Sep.) werden der Contestbetrieb und höhere Sendeleistung im 160-m-Band geregelt. An Wochenenden: Conteste weiterhin geduldet, maximal Leistung 750 W für Klasse A bzw. 100 W für Klasse E im gesamten 160-m-Band. Anlässlich einer Sitzung der WP5A-Gruppe zur Vorbereitung der WRC-19 bei der ITU in Genf im November 2017 hatte der DARC-Frequenzmanager Ulrich Müller, DK4VW, die Gelegenheit mit den deutschen Vertretern des militärischen Frequenzmanagement wieder über Verbesserungen der Nutzungsbestimmungen im ...

sekundären Frequenzbereich 1850…2000 kHz des 160-m-Bandes zu sprechen. Da ja ab Anfang Dezember die speziellen 160-m-Conteste veranstaltet werden, wurde darum gebeten, dass deutsche Funkamateure auch an diesen Contesten oberhalb 1850 kHz teilnehmen können. Die Nutzungsbestimmung 10 in der Anlage 1 der Amateurfunk-Verordnung sagt nämlich: „Amateurfunk-Wettbewerbe (Contestbetrieb) dürfen in diesem Frequenzbereich nicht durchgeführt werden“. Kurzfristig konnte damals in Genf erreicht werden, dass an Wochenenden Conteste geduldet werden. Mit dem Hinweis, dass z.B. der Unterschied zwischen der laut Amateurfunk-Verordnung zulässigen Leistung im Bereich 1850…1890 kHz von 75 W PEP zu 100 W nur etwas über 1 dB beträgt (heute übliche Transceiver-Leistung), wurde auch dieser kleinen Erhöhung für beide Amateurfunkklassen zugestimmt. Oberhalb 1890 kHz blieb es aber bei den maximal 10 W PEP. Beide neue Regelungen wurden auf Ende Juni 2019 befristet, um nicht Gefahr zu laufen, dass eine Verlängerung vor Jahresende 2018 nicht erreicht werden kann, das wäre ja quasi während der nächsten 160-m-Saison 2018/19.

Das DARC-Referat Frequenzmanagement mit DK4VW und Bernd Mischlewski, DF2ZC, hatte mehrfach die Gelegenheit dafür zu werben, dass die Sendeleistung weiter – und auch oberhalb 1890 kHz – angehoben wird. So gab es im Oktober 2018 ein Gespräch mit der NARFA DEU (National Allied Radio Frequency Agency) der Bundeswehr in Rheinbach, wo mehrere Wünsche der Funkamateure erläutert werden konnten. Dabei war die Auflistung von Wolfgang Hadel, DK2OM, DARC-Bandwacht, sehr hilfreich, die die registrierte Belegung des 160-m-Bandes durch andere Nutzer in den vergangenen zehn Jahren aufzeigt. Ein Folgegespräch fand im April 2019 auf Wunsch der Bundeswehr in der Geschäftsstelle des DARC in Baunatal statt. Neben anderen Interessen (50 MHz, 70 MHz, Klasse E auf 2,4 GHz und 10 GHz), wurde der Wunsch nach deutlicher Leistungserhöhung im 160-m-Band bis 2000 kHz vorgestellt, nämlich 750 W für Klasse A und 100 W für Klasse E.

Eine gewisse regulatorische Schwierigkeit liegt darin, dass in Deutschland die Nutzung der Frequenzen bis 2000 kHz oberhalb der primären ITU-Zuweisung des Bandes 1810…1850 kHz an den Amateurfunkdienst auf eine Fußnote 5.96 der ITU Radio Regulation beruht, die es den dort gelisteten Ländern gestattet im 1,8-MHz-Bereich bis zu 200 kHz dem Amateurfunkdienst sekundär zuzuweisen, aber mit einer mittleren Leistung von maximal 10 W.

Die damaligen Gründe für diese niedrige Leistungsbeschränkung sind alle entfallen, so gibt es in Deutschland in dem fraglichen Frequenzbereich keine zivilen Nutzer mehr. Einige Nachbarländer, die gar nicht in der Fußnote gelistet sind, gestatten den Funkamateuren schon bis zu 1 kW und andere in der Fußnote 5.96 gelistete Länder weichen bereits von der dort genannten Leistungsgrenze 10 W ab.

Nachdem von einigen Ortsverbänden vor kurzem nachgefragt wurde, ob es weiterhin beim SSB-Fieldday Anfang September die Möglichkeit gibt oberhalb 1850 kHz Contestbetrieb zu machen, wurde dies kurzfristig am 20. August in Berlin im BMVI bei einem Treffen der Nationalen Vorbereitungsgruppe zur WRC-19 mit NARFA DEU und dem BMVg geklärt: Conteste sind weiterhin an Wochenenden geduldet und der Frequenzbereich 1850…2000 kHz kann an Wochenenden von Funkamateuren mit Genehmigungsklasse A mit max. 750 W genutzt werden, solche mit Klasse E mit max. 100 W. Dies ist befristet bis Ende 2020, wobei aber durchaus vorher über weitere Verbesserungen verhandelt werden kann.

Der DARC dankt den Mitarbeitern von NARFA DEU, BMVg, BNetzA in Bayreuth und Mainz, die diese Regelungen kurzfristig, noch vor dem Fieldday, ermöglichten. Darüber berichten Christian Entsfellner, DARC-Vorstandsmitglied, und Ulrich Müller, DK4VW, DARC-Referent Frequenzmanagement.

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

Besuch bei der Bundesnetzagentur

Zu Besuch bei der BNetzA

Vor kurzem trafen sich RTA Vorsitzender Christian Entsfellner, DL3MBG, und RTA-Berater Bertram Heßler, DG2FDE, mit den Vertretern der BNetzA, Reiner Liebler, Thilo Kootz sowie Martin Hopp, in der Satellitenmessstelle der BNetzA in Riedstadt-Leeheim. Gegenstand des Treffens waren u.a. der Vorhabenplan der BNetzA und die Stellungnahme des RTA hierzu. In der Besprechung wurden aktuelle Entwicklungen im Vorfeld der Weltfunkkonferenz (WRC) in Sharm el-Sheikh besprochen, insbesondere die aktuellen französischen Vorstöße im Bereich von Galileo E6 (23-cm-Band) und im 2-m-Band sowie die

geplante dauerhafte Zuweisung des 50 MHz-Bandes an den Amateurfunk. Die Kommentierung des RTA zum Vorhabenplan wurde dabei im Detail besprochen. Weitere Ausführungen zu diesem Thema lesen Sie in einer Vorstandsinformation, die auf der DARC-Webseite unterhttps://www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen/ erschienen ist.

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

Jetzt anmelden für die Hamnet-Tagung!

Hamnet-Tagung

Die IP-Koordination Deutschland, das DARC VHF/UHF/SHF-Referat und die Universität Passau, Fakultät für Informatik und Mathematik, laden zur 5. Hamnet-Tagung am 28. September an der Universität Passau ein. Einige der Themen sind: Aktuelle Lösungen zum Einstieg in das Hamnet über das 70-cm-Band, die Verkleinerung des AMPRNet IP-Adressbereichs und ihre Konsequenzen, Hamnet-Dienste und ihrer Vernetzung auf Basis des Raspberry Pi.

Die Tagung beginnt um 10 Uhr (ab 9:30 Uhr gibt es Kaffee/Snacks) und endet um 17 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Weitere Informationen sind im Internet unter http://hamnettagung.de bzw. im Hamnet unterhttp://www.hamnettagung.de.ampr.org zu finden. Zur besseren Planung bei der Organisation wird um eine Anmeldung bis zum 20.9. gebeten. Darüber informiert Jann Traschewski, DG8NGN, für das Tagungs-Team.

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

Jetzt anmelden und Flohmarkt-Tische sichern für den FUNK.TAG 2020!

5. FUNK.TAG

Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre findet der FUNK.TAG KASSEL am 18. April 2020 von 9 bis 16 Uhr zum fünften Mal statt. Die Veranstalter – dies ist der DARC Verlag mit dem ideellen Träger DARC e.V. – erwarten bis zu 3000 Besucher auf dem Messegelände in Kassel. Ab sofort haben private Anbieter die Möglichkeit, sich für den Flohmarktbereich, der insgesamt 160 Tische umfasst, anzumelden. Sichern Sie sich jetzt Ihren Stand auf der innovativen Funkausstellung in der Mitte Deutschlands!

Unter http://darcverlag.de/FUNKTAG-Stand-Flohmarkt können Sie Ihren Flohmarktstand anmelden. Neben der Anmeldephase wird aktuell auch an der Ausgestaltung des Rahmenprogramms gearbeitet. So sind ein Vortragsprogramm, eine Experimentierwerkstatt, eine Ausstellung im Außengelände sowie weitere Highlights in Planung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Weitere Informationen zum 5. FUNK.TAG KASSEL finden Sie in Kürze unter www.funktag-kassel.de.

--

Quelle: https://www.darc.de/home/

Weitere Ergebnisse des letzten Treffens der CEPT-Vorbereitungsgruppe (CPG) zur WRC-19

Nachdem bereits über die Streichung des Frequenzbandes 144–146 MHz, wie in einem französischen Vorschlag an die CEPT für nicht-sicherheitsrelevante Flugfunk-Anwendungen enthalten, berichtet wurde, sind einige weitere Ergebnisse der CPG-Sitzung in Ankara zu nennen.

  1. 1. Die CEPT geht mit einem gemeinsamen Vorschlag (European Common Proposal ECP) zum Tagesordnungspunkt 1.1 in die kommende WRC-19, der eine sekundäre Zuweisung an den Amateurfunkdienst des Frequenzbereichs 50–52 MHz für die ITU-Region 1 vorsieht. Dieser ECP gestattet per Fußnote eine primäre Zuweisung im Frequenzbereich 50,0–50,5 MHz in den Ländern, die sich darin auflisten lassen. Deutschland wird sich nicht dort eintragen, aber Vorgespräche mit dem primären Nutzer des 6-m-Bandes signalisieren für die Zeit nach der WRC-19 deutliche Verbesserungen gegenüber der aktuellen Regelung für die Nutzung des 6-m-Bandes. 

  2. 2. Das dem Amateurfunkdienst primär zugewiesene Band 47–47,2 GHz ist nicht in dem ECP zum Tagesordnungspunkt 1.13 enthalten, der weiteres Spektrum für den Mobilfunk vorschlägt. 

  3. 3. Ein weiterer gemeinsamer europäischer Vorschlag (ECP) zum WRC-Tagesordnungspunkt 1.16 sieht vor, dass keine Veränderungen der existierenden Zuweisungen im Frequenzband 5725–5850 MHz gemacht werden; also auch Erhalt der sekundären Zuweisung dort an den Amateurfunkdienst und dem Amateurfunkdienst über Satelliten. 

  4. 4. Die Europäische Kommission drängt darauf, dass auf der WRC-23 der weltweite Schutz von Navigations-Satelliten mit primären Status (u.a. Galileo) behandelt wird, die Navigationssignale im 23-cm-Band aussenden. Die CPG Ankara hat eine ITU-Resolution entworfen, die die Wichtigkeit des Frequenzbandes 1240–1300 MHz für den Amateurfunkdienst unterstreicht und für den vorgesehen Tagesordnungspunkt der WRC-23 darin ausschließt, dass existierende Zuweisungen (u.a. Amateurfunkdienst) gestrichen werden. Vertreter des DARC arbeiten übrigens schon länger mit an Studien zu diesem Thema, zusammen mit Mitarbeitern der BNetzA, Bw-Uni München, EU, die an verschiedenen Einrichtungen laufen. 

  5. 5. Die CEPT-Position zum Tagesordnungspunkt 9.1.6, der drahtlose Energieübertragung zum Laden von Elektrofahrzeugen anspricht ist so, dass keine Änderung im ITU-Artikel 5 (Frequenz-Zuweisungstabelle) für die zu verwendenden Frequenzen im Langwellenbereich notwendig ist. Die Frage der erlaubten Abstrahlung von Oberwellen, die andere Funkdienste stören können, bleibt offen und wird auf anderen Ebenen geregelt.


Wie Don Beattie, Präsident der IARU Region 1 schreibt ist dieses Ergebnis der CPG Ankara den engagierten Vertretern der IARU und weiteren Vertretern aus nationalen Mitgliedsverbänden zu verdanken, die sich seit der letzten WRC-15 für die Interessen des Amateurfunks in den vorbereitenden Treffen zur WRC-19 auf jeweils nationaler, europäischer (CEPT) und weltweiter (ITU) Ebene eingesetzt haben. Die vierwöchige WRC-19-Konferenz in Sharm El-Sheik/Ägypten beginnt am 28. Oktober und wird dann über die etwa 30 Tagesordnungspunkte entscheiden. Die IARU wird dort vertreten sein und auch Vertreter des DARC-Referats Frequenzmanagement als offizielle Mitglieder der deutschen Delegation unter der Leitung des BMVI. 

Darüber berichten DARC-Vorstandsmitglied Christian Entsfellner, DL3MBG, und Ulrich Müller, DK4VW, vom Referat Frequenzmanagement. 

--

Quelle: https://www.darc.de/home/