Diplom "70 Jahre DARC" erstmals in der Premiumklasse

Das Diplom "70 Jahre DARC" konnte am 98. Tag des Jahres erstmals in der Premiumklasse vergeben werden. Das berichtet der Diplommanager OM Friedrich, DL4BBH. Die Nummer 0001 und 0002 gehen an YL Ulla, DF6QP, und OM Walter, DL8JS. Herzlichen Glückwunsch! Insgesamt wurden schon über 90 Diplome ausgegeben.
73 Ric, DL2VFR
Referent DX im DARC e.V. 

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Völkerverständigung und Hilfe

Wei Ming Chuan, BG2BHC

In 2018 und 2019 hatte Reinhard Kühn, DK5LA, bei der chinesischen Longjiang-2-Mondmission mit seiner EME-Anlage das Harbin-Institut of Technology in China unterstützt. Die Experimente der Mission wurden u.a. von Funkamateuren erdacht und durchgeführt. Federführend in China war Wei Ming Chuan, BG2BHC. Darüber hatten Medien weltweit wie auch Radio DARC und die CQ DL ausführlich berichtet.

Vor wenigen Tagen bekam Reinhard einen Anruf von Wei direkt aus China. Dieser hatte vernommen, dass das Corona-Virus nun auch in Deutschland angekommen ist. Daher wollte er unbedingt die Stimme von Reinhard persönlich hören, um sich nach dessen Gesundheitszustand zu erkundigen. Wei war offensichtlich in Sorge um Reinhard, da er erfahren hatte, dass in Deutschland die Versorgung mit Schutzmasken zurzeit eingeschränkt ist. Daher bestand er darauf, ihm einige Schutzmasken zuzusenden. Reinhard hat sich sehr darüber gefreut, die Stimme von Wei zu hören und von ihm Schutzmasken zu erhalten. Wei geht es ebenso wie Reinhard zurzeit gut. „Wer behauptet, dass Funkamateure nur Technik können, findet hier ein weiteres Beispiel von gelebten Ham-spirit“, fasst Ulrich Fenner, DL2EP, diese Meldung zusammen.

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Änderungen für 160 m in Japan in Aussicht

Japan

In Japan gibt es Änderungen im 160-m-/80-m-Band. „Am 11. März antwortete das Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation auf öffentliche Kommentare zur Erweiterung der Bandbreite auf 160 m und 80 m“, berichtet Yoshi, JG7AMD. Der aktuelle Bandplan von JA für 160 m lautet: 1810…1825 kHz CW und 1907,5…1912,5 kHz CW und DATA. Die neue Ergänzung wird wie folgt sein: 1800…1810 kHz All Mode und 1825…1875 kHz All Mode.

„Ja, ‚All Mode‘ bedeutet nicht nur Daten, sondern auch Fonie“, stellt JG7AMD klar. So sei es nicht mehr nötig, große FT8-QSOs zu splitten. Die Änderungen wurden zwar noch nicht offiziell bekannt gegeben, „das wird jedoch schätzungsweise vor dem CQWW in diesem Jahr erfolgen“, berichtet JG7AMD. Quelle: Southgate News/OPDX Bulletin

 

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Interview unter dem Turm #20 mit dem IbFD e.V.

Interview unter dem Turm

Die „Interessengemeinschaft blinder Funkamateure Deutschlands“ verbirgt sich hinter dem Kürzel IbFD e.V. In unserem „Interview unter dem Turm“ Folge Nr. 20 m bezeichnet unser Interviewpartner Reinhard Walter, DL7ULZ, den Verein zwar als eine Art Schicksalsgemeinschaft. Doch einmal mehr macht er deutlich, worin die Serviceleistungen dieses Vereins bestehen. Dass besonders der Amateurfunkdienst völkerverbindend und Menschen mit Handicap zu verbinden vermag, macht DL7ULZ mehr als deutlich.

Den kurzweiligen Videobeitrag finden Sie auf dem DARC-YouTube-Kanal „darchamradio“ unter dem Link https://youtu.be/ZNmCpoxtfl0. Weitere Videos aus dem DARC e.V. finden Sie auf unserem Kanal unter https://www.youtube.com/user/DARCHAMRADIO – wir freuen uns jederzeit über neue Abonnenten unseres Kanals, damit Sie auch in Zukunft neue Uploads nicht mehr verpassen.

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Funkamateure in Saudi-Arabien erhalten Zugang zum 50-MHz-Band

Saudi Arabien

Die Saudi Amateur Radio Society (SARS) hat bekannt gegeben, dass die Regulierungsbehörde CITC vereinbart hat, dass Funkamateure den Frequenzbereich 50…54 MHz nutzen dürfen. Die ersten Kontakte fanden auf dem Band am 2. April statt. Funkamateuren in Saudi-Arabien ist es gestattet mit max. 50 W HF zu senden. Die Lizenzunterlagen können von folgender Seite in englischer Sprache heruntergeladen werden, ein Login ist nicht erforderlich.

Der Link lautet: https://aot.citc.gov.sa/reg/english/login_en.aspx. Eine PDF-Datei mit technischen Bedingungen wurde noch nicht aktualisiert und steht noch aus. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.

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Martin Köhler, DL1DCT, ist seit 40 Jahren fasziniert vom Amateurfunk

Shack Martin Köhler

In unserer neuen Serie "Zeigt her Eure Shacks" berichtet heute Martin Köhler, DL1DCT, was für ihn das Besondere am Amateurfunk ist und gibt Einblicke in sein privates Shack. "Es macht einfach Spaß, in einer gut funktionierenden Funkbude zu sitzen und über die Bänder zu drehen. So findet man nette Gesprächspartner oder kann auch in FT8 nach bestimmten Ländern suchen, um diese zu arbeiten. Da fehlen mir jetzt nur noch 19 Verbindungen mit Stationen in DL für das DLD 400, 80 m – FT8.

Es ist leider auch zu beobachten, dass es doch noch DL-Stationen gibt, die nicht im DARC sind – aber ich bin mir sicher, dass ich auch die fehlenden 19 DOKs noch finde. Seit über 40 Jahren fasziniert mich dieses Hobby und macht mir unverändert Spaß. Diese Begeisterung für den Amateurfunk gebe ich auch im OV gerne an neue Interessierte und Teilnehmer unseres Ausbildungslehrgangs weiter. Gegenüber der modernen Technik bin ich aufgeschlossen und mit der Hilfe vieler netter Funkfreunde gelingt es mir auch, diese zu begreifen und in meine Anlage zu integrieren. Gerade in diesen Zeiten ist es eine schöne Sache, mehr Funkfreunde auf den Bändern zu sprechen und zu sehen und manchmal schon am frühen Vormittag interessante Gespräche zu haben. Bleibt gesund und wir hören uns, vy73 Martin, DL1DCT." 

Das ehemalige DARC-Vorstandsmitglied engagiert sich im DX Referat und ist im OV Werl (O49) für den Funkbetrieb zuständig. (Bild: Petra Köhler)

Möchten auch Sie sich einmal an dieser und anderer Stelle in den DARC-Medien vorstellen? Wir freuen uns auf Ihre Einsendung, plus Foto „in action“ und einer Erklärung der Bild­rechte, an redaktion(at)darc.de.

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Deutschland-Rundspruch 13/2020, 14. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 13/2020, 14. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 2. April 2020, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 13 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 14. Kalenderwoche 2020. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Maker entwickeln Beatmungsgerät
- DARC e.V. ruft am 18. April zum Contest auf
- Sondercalls DF70DARC/DP70DARC erfunken über 50 000 QSOs
- DM30RSV: Jetzt sind die Distrikte im Osten gefragt!
- Italien und Portugal setzen Arbeit im QSL-Büro aus, DARC-QSL-Büro läuft normal weiter
- Peter "QRPeter" Zenker, DL2FI, silent Key
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Maker entwickeln Beatmungsgerät

Kaum eine Klasse an Geräten ist dieser Tage mehr gefragt als Beatmungsgeräte. Da die vorhandenen Kapazitäten bei einer Zuspitzung der Corona-Pandemie in Engpässe hineinlaufen könnten, entstehen Konzepte, wie man ein solches Gerät mit allseits verfügbaren Komponenten im Selbstbau erstellen kann. Der Heise-Verlag stellt auf seiner Webseite ein solches Projekt vor. "Eine tolle Sache, die Heise ins Leben gerufen hat", erklärt der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, und ruft dazu auf, dass sich die Funkamateure mit ihrer technischen und kreativen Expertise daran beteiligen sollten.

 

DARC e.V. ruft am 18. April zum Contest auf

"Schweren Herzens mussten wir den 5. FUNK.TAG in den Kasseler Messehallen am 18. April absagen", erklärt Ronny Jerke, DG2RON. "Umso mehr freuen wir uns nun auf den ‚FUNK.TAG on the air', den unser Contestreferat ausgeschrieben hat", so das DARC-Vorstandsmitglied. Von 06:00 bis 16:00 UTC heißt es am Samstag dann u.a. "CQ Funktag Contest". Deutsche Stationen können mit allen Stationen arbeiten. Ausländische Stationen dürfen nur QSOs mit deutschen Stationen werten. Eine Station darf pro Band in jeder Betriebsart einmal gearbeitet werden. Für UKW gilt: Keine Verbindungen über Relais, Satelliten-Transponder, Internet usw. Der Contest findet auf den Bändern von 80 bis 10 m - mit Ausnahme der WARC-Bänder - sowie dem 2-m-Band statt. Auf Kurzwelle werden Verbindungen in CW und SSB sowie auf 2 m in CW, SSB und FM gewertet. Der Contest wurde in einer sehr kurzen Zeit kreiert. Deshalb finden Sie die detaillierte Ausschreibung online auf der DARC-Webseite [2].
Für die Auswertung wird die dem DARC-Referat Conteste vorliegende Software eingesetzt. Deswegen die Bitte: Benutzen Sie zum Loggen auf KW das Programm, welches auch für den WAG zum Einsatz kommt. Die Software wird beim Loggen die Punkte und Multiplikatoren nicht richtig anzeigen können, aber keine Angst, die Auswerter werden alle Ergebnisse richtig berechnen. Auf UKW verwendet man am besten das Programm, welches Sie bereits für alle DARC-UKW-Conteste einsetzen. Für den Contest lobt das Referat spezielle FUNK.TAGs-Urkunden für alle Teilnehmer aus und es gibt darüber hinaus noch spezielle Überraschungen.

 

Sondercalls DF70DARC/DP70DARC erfunken über 50 000 QSOs

In der vergangenen Woche haben die Distrikte M und Y die QSO-Zahlen von DF70DARC und DP70DARC über die 50 000er Marke gehoben. Ab dem 30. März sind die Distrikte H und B aktiv. Bisher wurden über 50 Sonderdiplome in "Mixed", fünf in CW und sechs in "Fone" ausgegeben. Der Diplomerwerb erfolgt über das DCL. Dazu ist es notwendig, sich im DCL zu registrieren und sein Log mit den Verbindungen, die man mit den Sonderstationen geführt hat, ins DCL zu laden. Nutzer von Clublog und eQSL können dort bestätigte Verbindungen ebenfalls ins DCL laden. Bei Fragen hilft das DCL-Wiki weiter. Darüber berichtet der DARC-Referent für DX, Enrico Stumpf-Siering, DL2VFR.

 

DM30RSV: Jetzt sind die Distrikte im Osten gefragt!

DM30RSV ist QRV und hat schon tausende Verbindungen im Log. Das Sonderdiplom "30 Jahre RSV e.V." verlangt jedoch nicht nur drei Verbindungen mit DM30RSV auf verschiedenen Bändern. Stationen aus den Distrikten S, X, W, D, V und Y sind wertvolle Punktebringer. Verbindungen mit diesen Distrikten zählen jedoch nur dann, wenn sich die entsprechenden QSOs beider Stationen im DCL wiederfinden. Dies geschieht durch das Hochladen der Verbindungen durch beide beteiligten Stationen ins DCL oder über den Umweg Clublog bzw. eQSL. Die Diplombedingungen und Aktivitätszeiten finden sich im Internet [3].

 

Italien und Portugal setzen Arbeit im QSL-Büro aus, DARC-QSL-Büro läuft normal weiter

Aufgrund der Corona-Pandemie haben der italienische Amateurfunkverband ARI und der portugiesische Verband REP mitgeteilt, dass die Arbeit in deren QSL-Büros ausgesetzt wird. "Während die Mitarbeiter des Hauptquartiers so weit wie möglich im Homeoffice arbeiten, können die QSL-Büros ihre Dienste nicht mehr anbieten", informiert beispielsweise Mauro Pregliasco, I1JQJ. Carlos Nora, CT1END, Präsident des REP, führt ergänzend aus: "Bitte senden Sie derzeit keine QSL-Karten nach Portugal, das betrifft auch die Azoren und Madeira." Aus Griechenland erreicht den DARC kurz vor Redaktionsschluss des Rundspruches eine ähnliche Meldung. Die Arbeit des DARC-QSL-Büros in Baunatal läuft unterdessen ganz normal weiter.

 

Peter "QRPeter" Zenker, DL2FI, silent Key

Der DARC hat von der traurigen Nachricht erfahren, dass sein langjähriges Mitglied Hans-Peter Zenker, DL2FI, am Abend des 28. März gestorben ist. Doch eigentlich hat ihn unter dem Namen "Hans-Peter" kaum jemand angesprochen. Viel mehr hatte sich DL2FI als "QRPeter" einen Namen gemacht. Anfang der 2000er Jahre entdeckte Peter die Sparte des Funkbetriebs mit kleiner Leistung - den QRP-Betrieb - für sich. Es war seine Initiative, welche das "QRP project" mitsamt dem QRP-Shop nach sich zog. So entwickelte sich "QRPeter" zu einem Fachmann, der zu vielen Fragen des Amateurfunkbetriebs mit wenig Sendeleistung stets eine Antwort wusste. Innerhalb des QRP Projects sind viele Transceiver für diese Spielart im Amateurfunk entstanden, bei denen auch der Selbstbaugedanke eine große Rolle spielt. Doch auch im DARC e.V. war DL2FI engagiert: Vom 16. Januar 2002 bis zum 8. Dezember 2004 bekleidete er das Amt des Distriktsvorsitzenden von Berlin (D) und in der Folge vom 5. März 2007 bis zum 3. August 2009 war er OVV von Prenzlauer Berg 1 (D15). Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass OM Peter noch am 28. Februar 2019 das Fachseminar "QRP - Spaß gewinnen oder Masochismus?" in der DARC-Geschäftsstelle abhalten konnte. "In seiner direkten und unterhaltsamen Art flossen so viele Informationen, dass man kaum mitschreiben konnte", erinnert sich Seminarteilnehmer Hermann Sorg, DK8SB, im Nachbericht in der CQ DL 5/19, S. 72. Die letzten Jahre seines Lebens machte Peter seine schwere Krankheit zu schaffen, den Kampf hat er nun leider nach 56 Jahren DARC-Mitgliedschaft im Alter von 72 Jahren verloren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und auch seinem Sohn Nik, DL7NIK, der sein Erbe des QRP-Gedankens weiterführt.

 

Aktuelle Conteste

4. April: DARC UKW Frühlingswettbewerb
4. bis 5. April: SP DX Contest und EA RTTY Contest
11. April: Baden-Württemberg Aktivität
11. bis 12. April: Japan International DX Contest, OK-OM SSB DX Contest und DIG QSO Party
13. April: DTC Deutschland Contest und DARC-Ostercontest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 3/20 auf S. 60 und 4/20 auf S. 64. Bitte merken Sie sich auch den "FUNK.TAG on the air" am 18. April vor.

 

Der Funkwetterbericht vom 31. März, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Zunächst der Rückblick vom 24. bis 30. März:
Ein für uns spürbarer Start in den 25. Sonnenfleckenzyklus blieb in den ersten drei Monaten des neuen Jahres aus. Auch wenn manche Sonnenflecken die magnetische Signatur des Zyklus 25 hatten, war im März nur eine Region für zwei Tage sichtbar. Der solare Flux verharrte bei etwa 70 Einheiten. Das Erdmagnetfeld war bis auf wenige Ausnahmen immer leicht gestört. Am 19., 23. und 30. März wehte der Sonnenwind mit über 500 Kilometern pro Sekunde und störte das geomagnetische Feld moderat mit k = 4. Die zunehmend längere Sonnenbestrahlung der nördlichen Hemisphäre erhöhte aber die Ionisationswahrscheinlichkeit und öffnete kurzzeitig alle oberen Kurzwellenbänder. Ab und zu bildete sich auch die sporadische E-Schicht aus. Die für eine Sprungentfernung von 3000 km ermittelten Grenzfrequenzen der F2-Schicht erreichten nachts knapp 10 MHz, tagsüber etwa 18 MHz [4]. Wenn das Erdmagnetfeld dann gerade ruhig war, gelangen auch kurzzeitig Verbindungen auf 21 MHz mit Japan oder Nordamerika. Funkwege nach Afrika und Südamerika waren bis 28 MHz noch offen, als es bei uns bereits dunkel war. Die Bänder unter 20 m waren bei ungestörter Atmosphäre in gutem Zustand. Man konnte wieder alle Kontinente erreichen.

Vorhersage bis zum 7. April:
Die Sonnenaktivität bleibt weiterhin sehr niedrig. Am nordöstlichen Sonnenrand erscheint ein neuer Sonnenfleck [5]. Der solare Flux erreicht knapp 70 Einheiten. Ab dem 4. April befindet sich das koronale Loch CH 957 in einer geoeffektiven Position. Wir erwarten ein zwischen ruhig und aktiv wechselndes geomagnetisches Feld. Die DX-Bedingungen auf den Bändern unter 20 m sind an den meisten Tagen während der Dämmerungszeiten gut. Bis etwa 05:00 UTC sind bei ruhiger Geomagnetik zwischen 80 und 30 m Stationen der US-Westküste erreichbar. Das 20-m-Band öffnet mit Sonnenaufgang nach VK über den langen Weg und nach Asien. Die höheren Bänder benötigen für ausreichende Ionisierung ein paar Stunden Sonnenlicht und öffnen etwas später.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:33; Melbourne/Ostaustralien 20:33; Perth/Westaustralien 22:27; Singapur/Republik Singapur 23:05; Tokio/Japan 20:28; Honolulu/Hawaii 16:24; Anchorage/Alaska 15:20; Johannesburg/Südafrika 04:16; San Francisco/Kalifornien 13:55; Stanley/Falklandinseln 10:18; Berlin/Deutschland 04:41.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:20; San Francisco/Kalifornien 02:33; Sao Paulo/Brasilien 21:05; Stanley/Falklandinseln 21:42; Honolulu/Hawaii 04:46; Anchorage/Alaska 04:42; Johannesburg/Südafrika 16:06; Auckland/Neuseeland 06:15; Berlin/Deutschland 17:40.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.heise.de/hintergrund/WirVsVirus-Beatmungsgeraet-im-Eigenbau-4690584.html
[2] www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/darc-ev-ruft-am-18-april-zum-contest-auf/
[3] www.70darc.club
[4]. digisonda.ufa.cas.cz
[5]: www.solarham.net
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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Satelliten und Weltraum - Schulunterricht per Livestream

weltraum

Am 1. April, um 8 Uhr bietet Patric Nolle, DO8PAT, auf YouTube einen Livestream und eine Stunde Theorieunterricht zum Thema "Satelliten und Weltraum" für Schüler der 2. und 3. Schulklasse an. Hintergrund dieser Aktion ist das Projekt "EVA - Experten von Außen" der Sigoho-Marchwart-Grundschule Siegertsbrunn. Jedes Jahr im Frühjahr werden Experten von außen in die Schule eingeladen, die den Kindern Wissen aus ihrem Spezialgebiet vermitteln. Da der engagierte Funkamateur bei Airbus als Luft- und Raumfahrtingenieur arbeitet, hat sich dieses Thema angeboten.

Unter https://youtu.be/3E46--ttoik kann man diese spannende Unterrichtsstunde verfolgen.

"Wir besprechen in der ersten Stunde die Geschichte, Technik und Anwendung von Satelliten. In der zweiten Stunde werden wir uns der Satellitenkommunikation zuwenden. Wir werden mit einer eigens dafür aufgebauten Bodenstation Kontakt zu einem echten Satelliten herstellen und dann per Funk mit anderen Bodenstationen sprechen können. Es geht also wirklich vom Planeten raus in den Weltraum und wieder zurück", so DO8PAT.

Der Schulkontakte ist um 09:00 MESZ bzw. 07:00 UTC über QO-100 geplant. Auf Grund der Schulschließung wird dieser Schulkontakt von der DO8PAT-Station aus stattfinden.

TNX für dieses interessante Projekt!

Foto: Bilddatenbank Pixabay

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Maker entwickeln Beatmungsgerät

Heise

Kaum eine Klasse an Geräten ist dieser Tage mehr gefragt als Beatmungsgeräte. Da die vorhandenen Kapazitäten bei einer Zuspitzung der Corona-Pandemie in Engpässe reinlaufen könnten, entstehen Konzepte, wie man ein solches Gerät mit allseits verfügbaren Komponenten im Selbstbau erstellen kann. Der Heise-Verlag stellt auf der Webseite www.heise.de/hintergrund/WirVsVirus-Beatmungsgeraet-im-Eigenbau-4690584.html ein solches Projekt vor.

„Eine tolle Sache, die Heise ins Leben gerufen hat“, erklärt der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, und ruft dazu auf, dass sich die Funkamateure mit ihrer technischen und kreativen Expertise daran beteiligen sollten.

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Auswirkungen von COVID-19 auf den Besatzungswechsel der ISS

ISS Crewwechsel

Die Besatzung der Expedition 62 der Internationalen Raumstation (ISS) macht ihre Sojus MS-15-Kapsel für den Abflug am 17. April zurück zur Erde bereit. Zu den Mitgliedern der Expedition 62 gehören die NASA-Flugingenieurin Jessica Meir, der Flugingenieur Andrew Morgan, KI5AAA, und der Kommandant Oleg Skripochka, RAØLDJ. Die Besatzungsmitglieder der Expedition 63, die sie ersetzen sollen, stehen für einen Start am 9. April mit einer Sojus MS-16 bereit.

Der NASA-Astronaut Chris Cassidy, KF5KDR, und die Roscosmos-Kosmonauten Anatolij Iwanischin und Iwan Vagner trafen diese Woche auf dem Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zum Abschlusstraining ein. Das Trio der Expedition 63 soll etwas länger als sechs Monate an Bord der ISS leben, mit Cassidy als Kommandant. Aufgrund von Reisebeschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie wird Cassidys Familie von zu Hause aus zusehen, wenn er am 9. April abhebt. Der Start in Baikonur ist normalerweise eine eher festliche Angelegenheit.

„Aber es wird völlig still sein“, sagte Cassidy in einem Satelliteninterview von Spaceflight Now aus Star City, Russland. „Es wird niemand da sein.“ Ein NASA-Protokoll ist seit langem in Kraft, um Astronauten daran zu hindern, Krankheitsmikroben ins All zu tragen. Alle Astronauten, die in die Umlaufbahn fliegen, müssen eine zweiwöchige „gesundheitsstabilisierende“ Quarantänezeit durchlaufen. Auf diese Weise kann die NASA sicherstellen, dass die Besatzung vor dem Start keine Krankheiten ausbrütet. Die NASA sagte, dass sie „diesen Plan in Abstimmung mit ihren internationalen und kommerziellen Partnern weiter evaluieren und bei Bedarf ergänzen wird“.

Der staatliche russische Weltraumkonzern Roscosmos hat alle Medienaktivitäten rund um den Sojus-Start eingestellt, sodass Journalisten nicht mehr persönlich über die Mission berichten können. Russland wird den Start weiterhin live übertragen; die NASA überträgt in der Regel alle Starts der Besatzung online über ihren NASA-Fernsehkanal. Die Rückkehr der Besatzung der Expedition 62 Mitte April würde normalerweise eine große Anzahl von Bergungspersonal erfordern.

SpaceX wird bereit sein, die erste NASA-Astronautenbesatzung irgendwann im Mai an Bord der Crew Dragon-Kapsel zur ISS zu schicken. Die NASA hat allerdings nicht mitgeteilt, was passieren könnte, wenn sich diese Operationen angesichts der Pandemie ändern sollten. Darüber berichtet der US-amerikanische Amateurfunkverband ARRL mit Verweis auf den Newsdienst der AMSAT-NA.

(Bild: ARRL)

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