Jetzt anmelden: Noch freie Plätze beim DARC-Seminar "Berechnen und Bauen von Yagi-Antennen"!

DARC-Seminare

Am 25./26. Januar erklärt Martin Steyer, DK7ZB, im Amateurfunkzentrum Baunatal die Grundlagen zum Aufbau und Funktion von Yagis. Damit eröffnet DK7ZB die informative DARC-Seminarreihe im Jahr 2019. In diesem Seminar geht es u.a. um Kenngrößen (Gewinn, V/R- und F/RVerhältnis, Bandbreite, Impedanz, G/T), 2-Element-Yagis (Strahler-Reflektor, Strahler-Direktor, Doppelspeisung), Yagi mit mehr als zwei Elementen, Impedanzanpassung und Transformationsglieder, Balune und Mantelwellensperren, Besonderheiten von UKW-Yagis, Mehrband-Yagis (Traps, linear loading, interlaced, open-sleeve-Prinzip),

Stocken, Einsatz von Simulations- und Analyseprogrammen, Einfluss des Tapering (Durchmesserstaffelung der Elemente), Messen und Messmittel für den Antennenbauer, mechanische Lösungen für den Selbstbau.

Unter events.darc.de können Sie sich direkt online anmelden. Sollte es Probleme mit der Anmeldung geben helfen wir Ihnen gern weiter. Eine kurze E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reicht aus.

Weitere interessante Wissen-Seminare erwarten Sie im Jahr 2019:

Am 22./23. Februar lernen Sie bei Dozent Peter Zenker, DL2FI, „QRP – Spaß gewinnen oder Masochismus“. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren QRP-Betrieb optimieren können.

Dozent Thilo Kootz, DL9KCE, lehrt am 22./23. März „Antennensimulation mit 4nec2 für Fortgeschrittene“. Ziel dieses Seminars ist es, die im ersten Teil erlernten Fähigkeiten im Umgang mit der Software 4nec2 zu vertiefen und spezielle Themen (Mehrbandantennen, Traps, mehrfache Speisepunkte etc.) zu diskutieren.

Am 10./11. Mai findet das Seminar „FT-8 Internes und Externes“ statt. Die Betriebsart ist aktuell in aller Munde, und so werden Sie bei Dozent Peter Glasmacher, DK5DC, an die Hand genommen und lernen, das generelle Verständnis des neuen Modes zu vertiefen. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Millionen unsichere Produkte aus dem Verkehr gezogen

BNetzA

Im Jahr 2018 hat die Bundesnetzagentur den Verkauf von über 10 Millionen Produkten im Online-Handel verboten. Diese Geräte können Funkstörungen bzw. elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen und dürfen nicht in der EU vertrieben werden. „Die rasant steigenden Zahlen zeigen, wie wichtig unsere Überwachung des Online-Handels ist. Nur so können wir die Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam schützen“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Weitere 1,63 Millionen Produkte hat die Behörde 2018 mit Vertriebsverboten oder Korrekturmaßnahmen bei Herstellern und Händlern in Deutschland belegt. Die Ermittlungen der Bundesnetzagentur richteten sich im Jahr 2018 besonders auf einzelne Händler, die hohe Stückzahlen im Internet anboten. Die Überprüfung findet vermehrt auch im Wege anonymer Testkäufe statt. Die festgestellten Mängel reichen von fehlenden Kennzeichnungen und Produktinformationen bis hin zu unzulässigen Frequenznutzungen oder zu hohen Sendeleistungen. Unter den insgesamt 10,21 Millionen Geräten befanden sich 4,14 Millionen Bluetooth-Lautsprecher, 2,42 Millionen Smartwatches sowie 508200 Mobilfunkgeräte und knapp 123000 ferngesteuerte Drohnen. Ein weiterer Schwerpunkt lag mit über 2,5 Millionen Stück bei drahtlosen Kopfhörern, die Störungen in sicherheitsrelevanten Frequenzbereichen, wie z.B. des Polizeifunks oder des Rettungsdienstfunks verursachen können. „Verbraucher sollten mindestens darauf achten, dass die Produkte über eine deutschsprachige Bedienungsanleitung verfügen und eine CE-Kennzeichnung haben“, rät Homann.

Verbraucher bestellen immer mehr Produkte online direkt aus Drittstaaten. Daher arbeitet die Bundesnetzagentur intensiv mit dem Zoll zusammen. Im Jahr 2018 hat der Zoll 17000 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur gemeldet. Insgesamt umfassten diese Meldungen 240000 Produkte. In mehr als 87 % der Fälle erfolgte keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt. Die von der Bundesnetzagentur geprüfte Anzahl von Gerätetypen im deutschen Einzelhandel belief sich im Jahr 2018 auf über 4600. Die Behörde hat insgesamt 112 Vertriebsverbote und 713 Festsetzungsschreiben zur Behebung formaler Mängel für nicht konforme Produkte erlassen. Es waren rund 1,63 Millionen Produkte betroffen. Weitere Informationen sowie detaillierte Statistiken der Bundesnetzagentur zur Marktüberwachung 2018 sind in Kürze unter www.bundesnetzagentur.de/marktueberwachung zu finden.

(Quelle: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur)

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 2/2019, 2. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 2/2019, 2. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 10. Januar 2019, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 2 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 2. Kalenderwoche 2019. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Funkamateur hilft bei chinesischer Mondmission Chang'e-4
- Bundesnetzagentur veröffentlicht ihr Amtsblatt künftig kostenlos
- Frankreich schafft Amateurfunkgebühren ab
- Werktägliche Wiederholungen von Radio DARC
- Jetzt anmelden zum 1. AfuBarCamp im Amateurfunkzentrum
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Funkamateur hilft bei chinesischer Mondmission Chang'e-4

Am 3. Januar landete mit Chang'e-4 erstmals in der Geschichte eine Raumsonde auf der Rückseite des Mondes. Die Mission ist anspruchsvoll, da eine direkte Funkverbindung mit der Mondrückseite nicht möglich ist. Deshalb greifen die Chinesen zum einen auf den am 21. Mai 2018 gestarteten Relais-Satelliten Queqiao, zum anderen aber auf die Hilfe eines Funkamateurs zurück: Reinhard Kühn, DK5LA, sendet mit seiner leistungsfähigen EME-Anlage regelmäßig im Auftrag Chinas Datensätze an den Satelliten. Auf DK5LA aufmerksam geworden war die chinesische Raumfahrtagentur offenbar durch seinen Einsatz zur Rettung des südafrikanischen Satelliten ZA-AEROSAT am 2. Juli 2017, der auf 145 MHz "aufgeweckt" und zur Ausfaltung seiner Sonnenpaneele gebracht werden konnte.
Mittlerweile hat diese Erfolgsstory auch mediale Wellen geschlagen. Der Fernsehsender SAT.1 war im schleswig-holsteinischen Sörup zu Gast bei DK5LA [1], der von seiner Amateurfunkstation aus unter anderem die Kamera des chinesischen Satelliten auslöste, welche die ersten Fotos der Rückseite des Mondes aufnahm. Ebenfalls hat die Bild-Zeitung über das bemerkenswerte Projekt berichtet [2].

 

Bundesnetzagentur veröffentlicht ihr Amtsblatt künftig kostenlos

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht mit Beginn des Jahres 2019 ihr Amtsblatt in elektronischer Form fortan kostenlos im Internet [3]. Bisher musste ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen werden, um die Informationen der Behörde lesen zu können. Alle bestehenden Verträge bzw. Abos wurden durch die Behörde zum 31. Dezember 2018 gekündigt. Das Amtsblatt ist auch für Funkamateure von Interesse, weil die Behörde über dieses Medium z.B. Mitteilungen über neue Regelungen oder auch Duldungsregelungen veröffentlicht. Der DARC e.V. verfügte in den vergangenen Jahren über ein entsprechendes Abonnement, um seine Mitglieder in den eigenen Medien informieren zu können.

 

Frankreich schafft Amateurfunkgebühren ab

Das im Amtsblatt der französischen Regierung vom 30. Dezember 2018 veröffentlichte Finanzgesetz 2019 (Nr. 2018-1317) bestätigt die Aufhebung von Artikel 45 des geänderten Finanzgesetzes für 1987, der die Rechtsgrundlage für die Erhebung der jährlichen Amateurfunkgebühren war. In Übereinstimmung mit der Praxis des französischen Verfassungsrechts muss noch festgelegt werden, wie das neue Gesetz angewendet wird.
Der französische Amateurfunkverband hat seinen Mitgliedern geraten, mit der Zahlung der Gebühren, für die bereits Zahlungsaufforderungen ergangen waren, zu warten.
Der Abschaffung der französischen Amateurfunkgebühren war eine ausführliche Debatte zwischen dem Finanzminister, dem Rechnungshof und dem französischen Amateurfunkverband vorausgegangen. Der französische Amateurfunkverband geht nicht davon aus, dass sich die Abschaffung der Amateurfunkgebühren negativ auf den Status des Amateurfunkdienstes in Frankreich auswirkt. Maßgebend für das Ansehen des Amateurfunks im Vergleich zu anderen Funkdiensten bzw. Anwendern, z.B. dem CB-Funk, seien die Amateurfunkprüfung und die aufgrund der Prüfung erteilte Lizenz. Der Verband bleibe aber äußerst wachsam, was die Auswirkungen der Abschaffung der Amateurfunkgebühren auf die Anerkennung und das Image des Amateurfunks in Frankreich anbetrifft. Er sei jederzeit bereit, einzugreifen, um den Platz des Amateurfunks in Frankreich zu verteidigen, insbesondere als wichtiger Träger für die Förderung von Wissenschaft und neuen Technologien. Nicht zu verkennen sei auch, dass die Abschaffung der Amateurfunkgebühren durch das Parlament einer Anerkennung des Gemeinnützigkeitsprinzips des Amateurdienstes entspricht. Darüber berichtet der französische Amateurfunkverband REF, zusammengefasst und übersetzt von Helmut van Edig, DL3KBQ. 

 

Werktägliche Wiederholungen von Radio DARC

Channel 292 erweitert die Ausstrahlung von Radio DARC auf 7440 kHz: Der Sendepartner strahlt das Programm von Radio DARC fortan täglich auf 7440 kHz aus und zwar montags bis samstags von 16:00 UTC bis 17:00 UTC und sonntags von 10:00 UTC bis 11:00 UTC. Auf 6070 kHz läuft die Übertragung wie gehabt mit 100 kW aus Moosbrunn mit der Erstsendung sonntags von 10:00 UTC bis 11:00 UTC sowie an Montagen von 16:00 UTC bis 17:00 UTC. Empfangsberichte bestätigt Radio DARC gerne mit einer QSL-Karte, darüber berichtete Rainer Englert, DF2NU. Den detaillierten Sendeplan von Channel 292 findet man über die Webseite des Senders [4]. Darüber hinaus wird Radio DARC auf diversen Bürgerradios und Offenen Kanälen sowie Internet-Radios ausgestrahlt. Die Sendeplätze sind über die DARC-Webseite abrufbar [5].

 

Jetzt anmelden zum 1. AfuBarCamp im Amateurfunkzentrum

Am 4. Mai findet ab 10 Uhr das insgesamt dritte BarCamp zum Thema Amateurfunk statt, erstmalig im Amateurfunkzentrum. Der Deutsche Amateur-Radio-Club e.V. lädt am Samstag und Sonntag zum Austausch nach Baunatal ein. "Bei einem BarCamp ist jeder Teilnehmer auch potenzieller Referent. Inhalte und Ablauf zum Thema Amateurfunk werden zu Beginn von Moderator Andreas Krüger, DJ3EI, gesammelt", erklärt Silvio Kunze, DM9KS, vom BarCamp-Team. "Immer wieder stelle ich fest, wie vielfältig und facettenreich der Amateurfunk ist. Jeder Funkamateur hat sein Spezialgebiet, kann darüber berichten und genau von dieser Leidenschaft lebt ein solches BarCamp. Ich freue mich sehr darauf!", so Stephanie Heine, DO7PR, die sich im Team engagiert. Anmeldungen sind online möglich [6]. Weitere Informationen finden Sie auf der DARC-Webseite [7].

 

Aktuelle Conteste

12. Januar: Aktivitäts-Contest Distrikt Nordrhein (R)
12. bis 13. Januar: UBA PSK63 Prefix Contest
13. Januar: DARC 10-m-Contest
19. bis 20. Januar: HA DX Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 1/19 auf S. 58.

Der Funkwetterbericht vom 8. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 2. bis 8. Januar: Bei Fluxwerten von knapp über 71 Einheiten zeigte uns die Region 2732 mit einem C- und mehreren B-Flares am 6. Januar etwas Aktivität, bevor sie über den westlichen Sonnenrand verschwand. Das geomagnetische Feld war zwischen dem 1. Januar mittags bis zum Morgen des 4. Januar sehr ruhig mit k-Werten von Null oder Eins. Dann stieg die Feldstärke kontinuierlich von 6 auf 13 Nanotesla. Intensiver Sonnenwind drückte auf die Ionosphäre. Am 5. Januar um 02:00 UTC wechselte die Z-Komponente auf minus 9 Nanotesla und ein etwa sechsstündiger Magnetsturm begann. Seitdem ist das Erdmagnetfeld leicht gestört, die k-Werte liegen zwischen 2 und 3. Die Kurzwellenausbreitung auf den Bändern zwischen 160 und 40 m war gut, 30 m bescherte einige laute DX-Signale. Das 20-m-Band war auf den Taglinien offen, vormittags nach Fernost, am frühen Nachmittag nach Nord- und Mittelamerika. 17 und 15 m öffneten in südliche Richtungen, aber instabil. Der Meteorstrom der Quadrantiden am 3. und 4. Januar lockte die VHF-Freunde.

Vorhersage bis zum 15. Januar:
Die Sonne bleibt sehr ruhig und vorerst fleckenlos. Deshalb fallen die Fluxwerte wieder etwas unter 70 Einheiten. Das geomagnetische Feld beruhigt sich weiter. Die DX-Bedingungen auf 160 und 80 m sind bei sehr ruhigem Magnetfeld gut bis sehr gut. Ein Blick auf eine Greyline-Map zeigt beispielsweise, dass jetzt im Januar gute Chancen bestehen, KH6 oder die US-Westküste auf den Lowbands zu arbeiten.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:11; Melbourne/Ostaustralien 19:08; Perth/Westaustralien 21:20; Singapur/Republik Singapur 23:10; Tokio/Japan 21:51; Honolulu/Hawaii 17:10; Anchorage/Alaska 19:03; Johannesburg/Südafrika 03:24; San Francisco/Kalifornien 15:25; Stanley/Falklandinseln 07:53; Berlin/Deutschland 07:14.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:46; San Francisco/Kalifornien 01:09; Sao Paulo/Brasilien 21:58; Stanley/Falklandinseln 00:15; Honolulu/Hawaii 04:06; Anchorage/Alaska 01:05; Johannesburg/Südafrika 17:05; Auckland/Neuseeland 07:43; Berlin/Deutschland 15:12.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatten Stefan Hüpper, DH5FFL, und Thorsten Schmidt, DO1DAA, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] https://www.sat1regional.de/amateurfunker-aus-soerup-hilft-chinesischer-sonde-bei-mondlandung
[2] https://www.bild.de/bild-plus/regional/hamburg/hamburg-aktuell/er-sendet-signale-ins-weltall-hobby-funker-half-chinesen-auf-den-mond-59435814,view=conversionToLogin.bild.html
[3] https://www.bnetza-amtsblatt.de
[4] http://www.channel292.de/schedule-7440-khz
[5] https://www.darc.de/nachrichten/radio-darc
[6] https://events.darc.de
[7] https://www.darc.de/nachrichten/veranstaltungen/#c51806
[dx] https://www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste 

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Funkamateur hilft bei chinesischer Mondmission Chang’e-4

Am 3. Januar 2019 landete mit Chang’e-4 erstmals in der Geschichte eine Raumsonde auf der Rückseite des Mondes. Die Mission ist anspruchsvoll, da eine direkte Funkverbindung mit der Mondrückseite nicht möglich ist: Deshalb greifen die Chinesen zum einen auf den am 21. Mai 2018 gestarteten Relais-Satelliten Queqiao, zum anderen aber auf die Hilfe eines Funkamateurs zurück: Reinhard Kühn, DK5LA, sendet mit seiner leistungsfähigen EME-Anlage regelmäßig im Auftrag Chinas Datensätze an den Satelliten.

Auf DK5LA aufmerksam geworden war die chinesische Raumfahrtagentur offenbar durch seinen Einsatz zur Rettung des südafrikanischen Satelliten ZA-AEROSAT am 2. Juli 2017, der auf 145 MHz „aufgeweckt“ und zur Ausfaltung seiner Sonnenpaneele gebracht werden konnte. 

Mittlerweile hat diese Erfolgsstory auch mediale Wellen geschlagen. Der Fernsehsender SAT.1 war bei DK5LA im schleswig-holsteinischen Sörup zu Gast, der von seiner Amateurfunkstation aus unter anderem die Kamera des chinesischen Satelliten auslöste, welche die ersten Fotos der Rückseite des Mondes aufnahm. Den Beitrag finden Sie unter: https://www.sat1regional.de/amateurfunker-aus-soerup-hilft-chinesischer-sonde-bei-mondlandung/

Ebenfalls hat die Bild-Zeitung über das bemerkenswerte Projekt berichtet: https://www.bild.de/bild-plus/regional/hamburg/hamburg-aktuell/er-sendet-signale-ins-weltall-hobby-funker-half-chinesen-auf-den-mond-59435814,view=conversionToLogin.bild.html

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Frankreich schafft Amateurfunkgebühren ab

REF-Union

Das im Amtsblatt der französischen Regierung vom 30. Dezember 2018 veröffentlichte Finanzgesetz 2019 (Nr. 2018-1317) bestätigt die Aufhebung von Artikel 45 des geänderten Finanzgesetzes für 1987, der die Rechtsgrundlage für die Erhebung der jährlichen Amateurfunkgebühren war. In Übereinstimmung mit der Praxis des französischen Verfassungsrechts muss noch festgelegt werden, wie das neue Gesetz angewendet wird.

In Betracht kommen ein Ausführungserlass, ein Rundschreiben oder andere Formen. Zuständig hierfür ist das Finanzministerium, das voraussichtlich in den nächsten Wochen einen entsprechenden Text im Amtsblatt veröffentlichen wird.

Der französische Amateurfunkverband hat seinen Mitgliedern geraten, mit der Zahlung der Gebühren, für die bereits Zahlungsaufforderungen ergangen waren, zu warten. Der Abschaffung der französischen Amateurfunkgebühren, die zuletzt 46,00 € pro Jahr betrugen, war eine ausführliche Debatte zwischen dem Finanzminister, dem Rechnungshof und dem französischen Amateurfunkverband vorausgegangen. Zunächst stellte sich die Frage, ob die Amateurfunkgebühren auch zu denjenigen Steuern gehörten, die wegen Unwirtschaftlichkeit abgeschafft werden sollten. Die Finanzbehörde verneinte dies mit dem Argument, dass die Gebühren nie auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet gewesen seien, sondern im Wesentlichen dazu dienten, die Akten auf dem Laufenden zu halten. Im Dialog mit den Behörden hatte der französische Verband die Frage aufgeworfen, ob die fehlende Wirtschaftlichkeit der Amateurfunkgebühren Qualität und Umfang der Dienstleistungen beeinträchtige, die die französischen Funkamateure von der Agence Nationale des Fréquences – vergleichbar der BNetzA – erwarten. Die Antwort war, dass die Finanzierung dieser Dienstleistungen in jedem Fall durch andere Mittel, wie z.B. Steuern auf Mobilfunkbetreiber, gesichert ist,  die nicht mit dem Betrag der erhobenen Amateurfunksteuer vergleichbar sind, was auch vom Rechnungshof bestätigt wurde.

Im Sommer nannte der erste Präsident des Rechnungshofs bei einer Anhörung im Senat die Amateurfunkgebühren als typisches Beispiel für die Abschaffung unrentabler Steuern. Und auf dieser Grundlage haben die Senatoren im Ausschuss einen Änderungsantrag angenommen, in dem die Streichung gefordert wird. Die Regierung lehnte es nicht ab, und der Finanzausschuss der Nationalversammlung verabschiedete am 14. Dezember die von den Senatoren geforderte Änderung des Finanzgesetzes, die schließlich am Donnerstag, den 20. Dezember, in öffentlicher Sitzung angenommen wurde.

Der französische Amateurfunkverband geht nicht davon aus, dass sich die Abschaffung der Amateurfunkgebühren negativ auf den Status des Amateurfunkdienstes in Frankreich auswirkt. Maßgebend für das Ansehen des Amateurfunks im Vergleich zu anderen Funkdiensten bzw. Anwendern, z.B. dem CB-Funk, seien die Amateurfunkprüfung und die auf Grund der Prüfung erteilte Lizenz. Der Verband bleibe aber äußerst wachsam, was die Auswirkungen der Abschaffung der Amateurfunkgebühren auf die Anerkennung und das Image des Amateurfunks in Frankreich anbetrifft. Er sei jederzeit bereit, einzugreifen, um den Platz des Amateurfunks in Frankreich zu verteidigen, insbesondere als wichtiger Träger für die Förderung von Wissenschaft und neuen Technologien. Nicht zu verkennen sei auch, dass die Abschaffung der Amateurfunkgebühren durch das Parlament einer Anerkennung des Gemeinnützigkeitsprinzips des Amateurdienstes entspricht.

(Zusammenfassung und Übersetzung von Helmut van Edig, DL3KBQ. Quelle: Webseite des REF https://www.r-e-f.org)

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Amtsblatt künftig kostenlos

BNetzA

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht mit Beginn des Jahres 2019 ihr Amtsblatt in elektronischer Form fortan kostenlos. Bisher musste ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen werden, um die Informationen der Behörde lesen zu können. Alle bestehenden Verträge bzw. Abos wurden durch die Behörde zum 31. Dezember 2018 gekündigt. Auf der zugehörigen Webseite www.bnetza-amtsblatt.dekann man aktuell keine neuen Abo-Bestellungen aufgeben und sich nur mit bestehenden Accountdaten einloggen.

Das Amtsblatt ist auch für Funkamateure von Interesse, weil die Behörde über dieses Medium z.B. Mitteilungen über neue Regelungen oder auch Duldungsregelungen veröffentlicht. Der DARC e.V. verfügte in den vergangenen Jahren über ein entsprechendes Abonnement, um seine Mitglieder in den eigenen Medien informieren zu können.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 1/2019, 1. KW

Bild Deutschland-Rundspruch

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 1/2019, 1. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 3. Januar 2019, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 1 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 1. Kalenderwoche 2019. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Bundesnetzagentur hilft 2018 bei über 4700 Funkstörungen
- Jetzt zu den DARC-Seminaren anmelden!
- Tagungsprogramm der 42. GHz-Tagung ist online
- Kids Day am 5. Januar
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Bundesnetzagentur hilft 2018 bei über 4700 Funkstörungen

Im Jahr 2018 hat der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur in rund 4700 Fällen Funkstörungen und elektromagnetische Unverträglichkeiten vor Ort ermittelt und beseitigt. Davon betrafen über 1200 Störungen sicherheitsrelevante Bereiche wie den Flugfunk, den Funkverkehr von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei, den Bahnfunk und das öffentliche Mobilfunknetz. Darüber informiert die Behörde in einer aktuellen Pressemitteilung. Über die Anzahl an Funkstörungen, die den Amateurfunkdienst betreffen, gibt die Pressemitteilung indes keine Auskunft. "Funkanwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken", wird der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann zitiert. "Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur sorgt deutschlandweit dafür, dass Frequenzen störungsfrei und effizient genutzt werden können", erläutert Homann weiter. Neben der Aufklärung von elektromagnetischen und funktechnischen Störungen habe der Prüf- und Messdienst 2018 besonders nach Frequenznutzungen ohne Frequenzzuteilung gesucht, um zugeteilte Frequenzen vor Beeinträchtigungen zu schützen. So wurden laut der Pressemeldung in über 1600 Fällen Geräte und WLAN-Netze außer Betrieb genommen, die auf einer nicht zugeteilten Frequenz betrieben wurden. Oftmals handele es sich um Geräte, die über den Onlinehandel in die EU gelangt seien, deren Parameter aber nicht für den Betrieb in der EU zugelassen waren. Neben der Funkstörungsbearbeitung kontrolliere der Prüf- und Messdienst zum Beispiel Frequenznutzungen, die Umsetzung von Versorgungsverpflichtungen im Mobilfunk und die Einhaltung von Grenzwerten der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit. Darüber hinaus führe der Prüf- und Messdienst messtechnische Prüfungen innerhalb der Marktüberwachung durch und beobachte den Weltraumfunk in einer speziell hierfür errichteten Satellitenmessstelle.
Abschließend verweist die Pressemeldung auf den Prüf- und Messdienst der Behörde. Dieser ist bundesweit an 19 Standorten vertreten, um Funkstörungen flächendeckend beheben zu können. Dabei kommen neben stationären Mess- und Peilstationen auch Funkmessfahrzeuge sowie Spezialfahrzeuge zum Einsatz. Verbraucher und Institutionen, die eine Funkstörung melden wollen, können sich an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur wenden. Diese ist rund um die Uhr unter der Rufnummer 04821-895555 oder per E-Mail [1] erreichbar. Der Service des Prüf- und Messdienstes kann von Institutionen, Unternehmen und Verbrauchern gebührenfrei in Anspruch genommen werden. Verursacher von Funkstörungen müssen ebenfalls keine Gebühren befürchten, soweit Störungen unverschuldet verursacht wurden, so die Pressemitteilung abschließend.

Jetzt zu den DARC-Seminaren anmelden!

Auch im Jahr 2019 werden die beliebten Seminare in der DARC-Geschäftsstelle fortgesetzt - melden Sie sich dazu am besten heute noch an! Den Anfang macht Dozent Martin Steyer, DK7ZB, mit seinem Seminar "Berechnen und Bauen von Yagi-Antennen für Kurzwelle und UKW". Hier lernen die Teilnehmer u.a. Kenngrößen (Gewinn, Bandbreite und Co.), Besonderheiten bei UKW-Yagis, Stocken und vieles mehr. Das Seminar findet bereits am 25./26. Januar statt.
Am 22./23. Februar lernen Sie bei Dozent Peter Zenker, DL2FI, "QRP - Spaß gewinnen oder Masochismus". Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren QRP-Betrieb optimieren können. Dozent Thilo Kootz, DL9KCE, lehrt am 22./23. März "Antennensimulation mit 4nec2 für Fortgeschrittene". Ziel dieses Seminars ist es, die im ersten Teil erlernten Fähigkeiten im Umgang mit der Software 4nec2 zu vertiefen und spezielle Themen (Mehrbandantennen, Traps, mehrfache Speisepunkte etc.) zu diskutieren. Am 10./11. Mai findet das Seminar "FT8 Internes und Externes" statt. Die Betriebsart ist aktuell in aller Munde, und so werden Sie bei Dozent Peter Glasmacher, DK5DC, an die Hand genommen und lernen, das generelle Verständnis des neuen Modes zu vertiefen.
Modalitäten und Bedingungen zur verbindlichen Anmeldung erfahren Sie über die DARC-Webseite [2].

Tagungsprogramm der 42. GHz-Tagung ist online

Die Tagungsleiter der GHz-Tagung haben das Vortragsprogramm auf ihrer Webseite online gestellt. Es kann über die Webseite der Tagung, die am 16. Februar von 9 bis 17 Uhr in der VHS Dorsten stattfindet, abgerufen werden [3]. Neben der traditionellen Verleihung der DARC-UKW-Contestpokale und des Förderpreises der GHz-Tagung haben die Veranstalter wieder ein spannendes Programm zusammengestellt. So wird z.B. Gerald Ihninger, OE2IGL, über Sun Noise Messungen in den oberen GHz-Bändern berichten oder Manfred Plötz, DL7YC, über "47-GHz-EME - Past and Future, eine Machbarkeitsstudie". Hilfestellung für eigene Versuche mit dem neuen Satelliten Es'hail-2 kann der Vortrag von Peter-Jürgen Gödecke, DJ7GP, geben, der sich mit "Frequenzstabilität von Empfangseinrichtungen zum Empfang von Es'hail-2" beschäftigen wird. Wer in der Mittagspause weniger Wert auf eine Mahlzeit legt, kann sie fakultativ an den Messplätzen verbringen. Für mitgebrachte Baugruppen stehen mehrere Network- und Spektrumanalyser bis 154 GHz und Wobbler bis 24 GHz zur Verfügung. Außerdem sind Frequenzmessungen und Leistungsmessungen bis in die höheren GHz-Bänder möglich.

Kids Day am 5. Januar

Am 5. Januar findet der Kids Day auf den Amateurfunkbändern statt. Teilen Sie unser wunderschönes Hobby mit Ihren Kindern oder Enkeln, deren Freunden, Sportgruppen oder anderen Jugendlichen! Der Kids Day wurde geschaffen, damit Jugendliche Funkerfahrung gewinnen und Interesse entwickeln, unter dem eigenen Rufzeichen aktiv zu werden. Und der Kids Day soll erfahrenen OMs und YLs die Gelegenheit geben, ihre Station und ihre Begeisterung für den Amateurfunk mit Jugendlichen zu teilen. Einst eine Initiative des Boring Amateur Radio Club, wird der Kids Day nunmehr unter der Ägide des US-amerikanischen Amateurfunkverbandes ARRL zwei Mal im Jahr geleitet [4] - in 2019 am 5. Januar und 15. Juni. Die ARRL nennt eine Aktivitätsspanne von 18:00 bis 23:59 UTC. Vorzugsfrequenzen und "optimierte" Zeiten für Funkkontakte hierzulande findet man über die DARC-Webseite [5].

Aktuelle Conteste

Bis 7. Januar: Aktivitätswoche Rheinland-Pfalz
5. Januar: Schwaben-Contest
12. Januar: Aktivitäts-Contest Distrikt Nordrhein (R)
12. bis 13. Januar: UBA PSK63 Prefix Contest
13. Januar: DARC 10-m-Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 1/19 auf S. 58.

Der Funkwetterbericht vom 2. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 22. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019: Geringe Sonnenaktivität mit Fluxwerten um 69 Einheiten, einhergehend mit kurzer Tageslänge in der nördlichen Hemisphäre führte dazu, dass an einigen Tagen die höchsten benutzbaren Frequenzen nur geringfügig höher als die niedrigsten benutzbaren Frequenzen waren. Die Sonne war bis zum 1. Januar fleckenlos. Zum neuen Jahr begrüßte uns die Sonne mit der Region 2732, deren magnetische Konfiguration noch zum 24. Zyklus gehört. Das geomagnetische Feld war bis zum 27. Dezember sehr ruhig, was sich in lauten DX-Signalen auf den unteren Kurzwellenbändern widerspiegelte. Am 28. Dezember folgten stürmische Bedingungen, die auch die unteren Kurzwellenbänder negativ beeinflussten. Der geomagnetische Index k stieg auf 4 und der in Potsdam bestimmte planetarische Index A betrug 21,4. Die Störung beruhigte sich nur langsam bis zum 1. Januar. Seit dem Jahreswechsel stieg der solare Flux auf 73 Einheiten. Bei ruhigem Erdmagnetfeld öffnete bei Sonnenaufgang das 20-m-Band Richtung Japan und Fernost. Wegen der kurzen Tageslänge schloss es abends schnell.

Vorhersage bis zum 8. Januar:
Etwa bis zum Wochenende bleibt die Region 2732 präsent. Bei Fluxwerten von über 70 Einheiten öffnen das 20- und vielleicht auch das 17-m-Band auf den Taglinien. Die nächste geomagnetische Störung folgt zwischen dem 3. und 5. Januar. Verantwortlich dafür ist der vom koronalen Loch CH902 ausgehende Sonnenwind. Wir erwarten in den langen Nächten brauchbare bis gute DX-Bedingungen auf den unteren Kurzwellenbändern. Für kurze Distanzen ist die sich schnell ausbildende tote Zone ungünstig. Das 20-m-Band ist das zuverlässigste obere Kurzwellenband. In östliche Richtungen öffnen morgens kurzzeitig auch 17 m und 15 m.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:05; Melbourne/Ostaustralien 19:02; Perth/Westaustralien 21:14; Singapur/Republik Singapur 23:06; Tokio/Japan 21:50; Honolulu/Hawaii 17:09; Anchorage/Alaska 19:10; Johannesburg/Südafrika 03:19; San Francisco/Kalifornien 15:25; Stanley/Falklandinseln 07:44; Berlin/Deutschland 07:17.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:40; San Francisco/Kalifornien 01:03; Sao Paulo/Brasilien 21:57; Stanley/Falklandinseln 00:18; Honolulu/Hawaii 04:01; Anchorage/Alaska 00:52; Johannesburg/Südafrika 17:04; Auckland/Neuseeland 07:43; Berlin/Deutschland 15:03.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] funkstoerung(at)bnetza.de
[2] https://www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/#c46632
[3] http://ghz-tagung.de
[4] http://www.arrl.org/kids-day
[5] https://www.darc.de/der-club/referate/ajw/jugend/kids-day
[dx] http://www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Tagungsprogramm der 42. GHz-Tagung ist online

GHz-Tagung

Die Tagungsleiter der GHz-Tagung haben das Vortragsprogramm auf ihrer Webseite online gestellt. Es kann über die Webseite der Tagung, die am 16. Februar von 9 bis 17 Uhr in der VHS Dorsten stattfindet, abgerufen werden: ghz-tagung.de. Neben der traditionellen Verleihung des DARC-UKW-Contestpokale und des Förderpreises der GHz-Tagung, haben die Veranstalter wieder ein spannendes Programm zusammengestellt.

So wird z.B. Gerald Ihninger, OE2IGL, über Sun Noise Messungen in den oberen GHz-Bändern berichten oder Manfred Plötz, DL7YC, über „47-GHz-EME – Past and Future, eine Machbarkeitsstudie“. Hilfestellung für eigene Versuche mit dem neuen Satelliten Es’hail-2 kann der Vortrag von Peter-Jürgen Gödecke, DJ7GP, geben, der sich mit „Frequenzstabilität von Empfangseinrichtungen zum Empfang von Es’hail-2“ beschäftigen wird. Wer in der Mittagspause weniger Wert auf eine Mahlzeit legt, kann sie fakultativ an den Messplätzen verbringen. Für mitgebrachte Baugruppen stehen mehrere Network- und Spektrumanalyser bis 154 GHz und Wobbler bis 24 GHz zur Verfügung. Außerdem sind Frequenzmessungenund Leistungsmessungen bis in die höheren GHz-Bänder möglich.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Tagungsprogramm der 42. GHz-Tagung ist online

GHz-Tagung

Die Tagungsleiter der GHz-Tagung haben das Vortragsprogramm auf ihrer Webseite online gestellt. Es kann über die Webseite der Tagung, die am 16. Februar von 9 bis 17 Uhr in der VHS Dorsten stattfindet, abgerufen werden: ghz-tagung.de. Neben der traditionellen Verleihung des DARC-UKW-Contestpokale und des Förderpreises der GHz-Tagung, haben die Veranstalter wieder ein spannendes Programm zusammengestellt.

So wird z.B. Gerald Ihninger, OE2IGL, über Sun Noise Messungen in den oberen GHz-Bändern berichten oder Manfred Plötz, DL7YC, über „47-GHz-EME – Past and Future, eine Machbarkeitsstudie“. Hilfestellung für eigene Versuche mit dem neuen Satelliten Es’hail-2 kann der Vortrag von Peter-Jürgen Gödecke, DJ7GP, geben, der sich mit „Frequenzstabilität von Empfangseinrichtungen zum Empfang von Es’hail-2“ beschäftigen wird. Wer in der Mittagspause weniger Wert auf eine Mahlzeit legt, kann sie fakultativ an den Messplätzen verbringen. Für mitgebrachte Baugruppen stehen mehrere Network- und Spektrumanalyser bis 154 GHz und Wobbler bis 24 GHz zur Verfügung. Außerdem sind Frequenzmessungenund Leistungsmessungen bis in die höheren GHz-Bänder möglich.

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Einbeziehung von Funkamateuren in den Katastrophenschutz?

EU-Parlament

Sollen Funkamateure offiziell in den Katastrophenschutz mit einbezogen werden? Ende November stellte Gabriele Preuß, Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament eine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung an die Kommission. Diese ist als PDF-Datei unter dem Link www.europarl.europa.eu/doceo/document/P-8-2018-006044_DE.html nachzulesen.

Als Kernargument bringt Frau Preuß hervor, dass Funkamateure „die Möglichkeiten und Kenntnisse haben, auch unter eingeschränkten Bedingungen Funkverbindungen aufzubauen.“ So seien der Anfrage zufolge Funkamateure z.B. in Frankreich unter „FNRASEC“, in den Niederlanden („DARES“) und Österreich („A.R.E.N.A“) in den nationalen Zivilschutz eingebunden. Sie stellt nun die Fragen, in welcher Form eine Einbindung auf europäischer Ebene geplant sei, inwieweit Übungen vorgesehen seien und welche Maßnahmen ergriffen würden, um im innereuropäischen Katastrophenfall funktionierende Nachrichtenverbindungen zu gewährleisten.

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