Die Erstaktivierung der Republik Kosovo: Eine Bilanz

Am Montagmorgen, den 19. Februar, verließen die DXpeditionäre Toivo Hallikivi, ES2RR; Pertti Turunen, OG2M; Jaakko Silanto, OH1MA; Martti Laine, OH2BH, und Fehmi Bojniku, Z62FB, die kosovarische Hauptstadt Pristina und passierten die albanische Grenze. Sie planen, morgen noch einmal an den Clubstandorten von ZA1EM und ZA1F zu arbeiten, bevor sie am Mittwoch in ihre jeweiligen Länder zurückfahren. Insgesamt waren Delegierte aus zehn verschiedenen Ländern Teil der Z60A-Aktivität in der nun zehn Jahre alten Republik, die am 21. Januar 2018 den DXCC-Status erhielt.

Die erste Aktivierung des Kosovo führte zu 81478 QSOs mit 26487 individuellen Rufzeichen. Von der Gesamtzahl der QSOs stammten 22 % (17876) aus Nordamerika und 10 % (8255) aus DX-Ländern in Asien. Europa dominierte mit 66 % (53725) QSOs. Vorübergehend war die Republik Kosovo am 21. Januar bis auf Platz 1 der DXCC Most Wanted Liste gestiegen, als sie eine neues DXCC-Land wurde. Mittlerweile befindet sie sich auf Platz 8. 

Während der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum des Kosovo wurden Martti Laine, OH2BH, Initiator des Goodwill-Projekts Kosovo und Hans Blondeel Timmerman, PB2T, Vertreter der Internationalen Amateurfunk-Union, von der kosovarischen Regierung mit Plaketten geehrt. 

Bereits in zwei Wochen sollen während des ARRL DX (SSB) Contests erneut Operationen aus dem Kosovo erfolgen.

UKW-Contestpokale verliehen

GHz-Tagung

Als erste größere DARC-Veranstaltung im Jahr bot die GHz-Tagung in Dorsten am vergangenen Wochenende erneut die Plattform zur Übergabe der UKW-Contestpokale – diesmal für das Jahr 2017. In diesem Jahr verliehen der DARC-Referent Conteste Paul Schimanski, DF4ZL, sowie die beiden DARC-Vorstandsmitglieder Christian Entsfellner, DL3MBG, und Werner Pokropp, DG3ET, die Pokale.

Die Platzierungen im Einzelnen: Pokalgruppe 1 (Einmann): 1. Platz DB6NT mit 7756 Punken, 2. Platz DG6ISR mit 7228 Punkten, 3. Platz DK1KC mit 7071 Punkten; Pokalgruppe 2 (Mehrmann): 1. Platz DFØMU mit 7850 Punkten, 2. Platz DM7A mit 6526 Punkten, 3. Platz DR5T mit 6353 Punkten. In der OV-Wertung belegte Rheine (N16) den 3. Platz mit 16578 Punkten, Düsseldorf-Lohausen (R22) den 2. Platz mit 24881 Punkten und auf dem 1. Platz positionierte sich der OV Helmbrechts (B39) mit 32829 Punkten. Eine Nachlese zur Tagung finden Sie in der nächsten CQ DL-Ausgabe.

Vier Monate Haft ohne Bewährung wegen Abhörens des BOS-Funks

Das Landgericht Memmingen hat am 14. Februar 2018 einen Journalisten wegen des Abhörens von BOS-Funk-Aussendungen einer Freiheitsstrafe von vier Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Der betroffene Journalist betreibt im Internet ein sog. "Blaulicht-Portal" und war im August vergangenen Jahres wegen desselben Delikts und wegen übler Nachrede gegen einen ehemaligen Praktikanten vom Amtsgericht Memmingen zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden (das Funkmagazin berichtete). Gegen das Urteil des Amtsgerichts hatten sowohl der Betroffene als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

Im jetzigen Berufungsverfahren wurde der Journalist vom ursprünglichen Vorwurf der üblen Nachrede freigesprochen. Das Gericht sah es jedoch als erwiesen an, dass er analoge Alarmierungsmeldungen des örtlichen BOS-Funks empfangen und ausgewertet hatte.

Weil der Angeklagte bereits etliche Vorstrafen wegen verschiedener Delikte aufwies, befand das Gericht, dass eine Geld- oder Bewährungsstrafe nicht mehr möglich ist.

Anmerkung der FUNKMAGAZIN-Red.: 
Verstöße gegen das in 
§ 89 TKG festgelegte "Abhörverbot" stellen nach wie vor eine Straftat dar - nicht (wie manchmal fälschlich angenommen wird) "nur" eine Ordnungswidrigkeit. Seit einer Gesetzesänderung im November 2016 fallen unter den Begriff des "Abhörens" nicht nur Sprachaussendungen, sondern auch nonverbale Aussendungen wie Datenfunk.

- wolf -

© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de

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Quelle: http://funkmagazin.de/170218.htm

 

YOTA Camp 2018 in Süd-Afrika

Das unter Jugendlichen bereits legendäre YOTA-Camp ist wieder ausgeschrieben. Von 8.-15. August 2018 wird der Südafrikanische Verband SARL als Gastgeber die jungen Funkamateure aus der IARU-Region-1 begrüßen. Der Standort wird in Gauteng, nahe Johannesburg sein und das Programm verspricht wieder viele unvergessliche High-Lights:

  • Besuch einer Mittelwellenstation und der Funküberwachung,
  • BACAR Ballon-Projekt mit Start einer Payload und Wiederauffinden im Busch
  • Rapid Deployment Amateur Radio –ein Konzept um Amateurfunk rasch auch unter den widrigsten Bedingungen aufzubauen und zu betreiben,
  • Selbstbauprojekt und SDR- Einblick in modernste Technologie
  • Betrieb von Digital Modes, wie FT8 und WSJT.
  • Ein Tag funken im Busch mit Safari (Big Five)
  • und neben dem laufenden Betrieb an der Clubstation ZS9YOTA auch wieder der traditionelle „intercultural Evening“

Wir laden  wieder 3 junge Funkamateure/Innen aus dem ÖVSV im Alter zwischen 15-25 Jahren ein an diesem tollen Sommerlager teilzunehmen.

Die Teilnahme kostet nur 25€ pro Person und die Anreise, alle anderen Kosten sind durch die Mitgliedschaft im ÖVSV abgedeckt.

Dieses Projekt steht auch unter dem Motto „Train the Trainer“ und Teilnehmer sollen ihre Erfahrungen weitergeben.

Bei Interesse bitte beim Jugendreferenten  Florian, OE3FTA melden.

Flo, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Quelle: https://oevsv.at/oevsv/aktuelles/YOTA-Camp-2018-in-Sued-Afrika/

 

EC Meeting 2018 findet in Baunatal statt

Vom heutigen Freitag, den 16. Februar, bis zum Sonntag, den 18. Februar, findet in der DARC-Geschäftsstelle in Baunatal das IARU-Region-1 EC Meeting statt. 15 Teilnehmer, darunter von Seiten des DARC Jörg Jährig, DJ3HW, nehmen an dem Treffen teil, das von IARU-Region-1-Präsident Don Beattie, G3BJ, geleitet wird.


Auf der Agenda stehen eine große Anzahl von Themen, unter anderem:

  • Nachbesprechung der IARU-Region 1 Konferenz in Landshut 2017
  • Finanzangelegenheiten
  • Berichte der EG-Gruppe, Arbeitsgruppen, Koordinatoren, Internationales Sekretariat, IARU-Regionen 2 und 3
  • Spektrum und Regulierungsangelegenheiten
  • Jugendprogramm
  • Zukunft und Wachstum
  • Die neue IARU-Website
  • Kapazitätsaufbau
  • Mitgliedsverbände
  • Anstehende Ereignisse

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Auf gehts zur GHz-Tagung nach Dorsten

GHz-Tagung

Die 41. GHz-Tagung findet am 17. Februar in Dorsten statt. Sie beschäftigt sich mit dem Amateurfunkbetrieb auf Frequenzen oberhalb von 1,2 GHz. Die GHz-Tagung lebt von den zahlreichen Fachvorträgen und der Möglichkeit des persönlichen Gesprächs. Sie wird jedes Jahr von mehr als 200 Funkamateuren besucht, um über die neuesten Entwicklungen auf den GHz-Bändern zu diskutieren. Zudem wird hier jedes Jahr der DARC-UKW-Contestpokal verliehen.

Die Tagung wird organisiert vom DARC-Ortsverband Herrlichkeit-Lembeck und dem DARC-Distrikt Westfalen-Nord. Unterstützt wird die GHz-Tagung durch die Volkshochschule Dorsten. Das Tagungsprogramm ist neben weiteren Informationen auf der Veranstaltungswebseite veröffentlicht unter http://ghz-tagung.de 

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 7/2018, 7. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 7/2018, 7. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 15. Februar 2018, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unterwww.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 7 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 7. Kalenderwoche 2018. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Über 250 000 Schüler und Studenten sprachen bereits mit der ISS
- Vier Länder erhalten Zuweisungen im 60-m-Band
- EMV-Umfrage zum Grundrauschen
- 41. GHz-Tagung am 17. Februar in Dorsten
- Termine im März
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Über 250 000 Schüler und Studenten sprachen bereits mit der ISS

Seit seinem Start im Jahr 2000 haben innerhalb des Programms "Amateur Radio on the International Space Station", kurz ARISS, schon über 250 000 Schüler und Studenten dank des Amateurfunkdienstes mit Raumfahrern an Bord der Internationalen Raumstation ISS Kontakt gehabt. Darauf wies Erik López von der US-Raumfahrtbehörde NASA in einem Online-Beitrag hin. Über 1000 Schulen und Organisationen in 57 Ländern haben bislang am ARISS-Programm teilgenommen. Während eines ISS-Überflugs sind Funksignale aus dem Orbit mit einfachen Mitteln auf der Downlink-Frequenz 145,800 MHz in FM frei empfangbar. Jeder ARISS-Funkkontakt mache dabei die tägliche Forschungsarbeit auf der Internationalen Raumstation in der Öffentlichkeit bekannter. So befassen sich Lehrer, Schüler sowie deren Eltern während einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase umfangreich mit dem Leben und der Arbeit im Weltraum. Zudem hinterlasse der Funkkontakt mit den Raumfahrern bei den Schülern einen nachhaltigen Eindruck und nicht wenige würden sich daraufhin dafür entscheiden, ein technisch-naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen. Die Beschäftigung mit dem Amateurfunk vermittele Grundlagen über drahtlose Technologien sowie über die für die Erforschung des Weltalls wichtige Satellitenkommunikation. Der Amateurfunkdienst sei so ein Wegbereiter für künftige Forscher und Techniker. Darüber berichtet der Hamburg-Rundspruch Nr. 6 mit Verweis auf eine Nachricht auf der Webseite der Zeitschrift FUNKAMATEUR.

 

Vier Länder erhalten Zuweisungen im 60-m-Band

In Tschechien, Neuseeland, Island und Argentinien haben Funkamateure gemäß der Beschlüsse der Weltfunkkonferenz 2015 (WRC-15) nun Zugang zum 60-m-Band auf sekundärer Basis. Nach ausführlichen Gesprächen mit der staatlichen Regulierungsbehörde haben tschechische Funkamateure eine neue 60-m-Amateur-Sekundärzuweisung von 5351,5 bis 5366,5 kHz erhalten. Die auf der WRC-15 beschlossene Zuteilung ist auf Einzelgenehmigungsbasis mit einer maximalen Leistung von 15 W EIRP begrenzt. Der neuseeländische Amateurfunkverband hat ausgehandelt, dass ZL-Funkamateure auf 60 m als sekundärer Nutzer ohne störende Beeinflussung der primären Nutzer eingeschränkt operieren dürfen. Der Betrieb konzentriert sich auf 5353 kHz und 5362 bis 5364 kHz mit einer maximalen Ausgangsleistung von 10 W EIRP. Die isländische Regulierungsbehörde wird nun den Zugang zur neuen 60-m-Zuteilung von 5351,5 bis 5366,5 kHz auf einer sekundären Basis mit einer maximalen Leistung von 15 W EIRP erlauben, hat jedoch die vorherigen experimentellen Lizenzprivilegien beendet. Auch argentinische Funkamateure können ab jetzt die neue 60-m-Sekundärzuteilung von 5351,5 bis 5366,5 kHz verwenden, mit einer regionalen maximalen Leistungsgrenze von 25 W EIRP.

 

EMV-Umfrage zum Grundrauschen

Auf der Webseite des DARC-EMV-Referates ist eine Umfrage zum Grundrauschen online gegangen. Die Mitarbeiter des EMV-Referates freuen sich über rege Teilnahme, um ein möglichst genaues Bild über die elektromagnetische Umgebung der Amateurfunkstationen der DARC-Mitglieder zu erhalten. Die Information ist für die Lobbyarbeit des DARC e.V. essenziell. Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, sondern dient dazu, eine Übersicht zu erhalten, wem wo und auf welchem Band der Funkverkehr durch nicht naturgegebene Störungen verleidet wird. Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Formulars [1] folgende Hinweise: 1. Nur die Uhrzeit der Messung eintragen, nicht die Uhrzeit des Listeneintrags verwenden. 2. Bei verwendetem Gerät unbedingt darauf achten, dass der Vorverstärker ausgeschaltet ist und dass bei der Gerätebezeichnung nur der Gerätename steht, z.B. FT-991 oder TS-590. 3. Auf allen Bändern dieselbe Bandbreite verwenden. 4. Nur eine der drei Pegel-Spalten benutzen, bei S-Meter nur den S-Wert eintragen, z.B. 9 oder 910 für S9+10 dB.

 

41. GHz-Tagung am 17. Februar in Dorsten

Die 41. GHz-Tagung findet am 17. Februar in Dorsten statt. Sie beschäftigt sich mit dem Amateurfunkbetrieb auf Frequenzen oberhalb von 1,2 GHz. Die GHz-Tagung lebt von den zahlreichen Fachvorträgen und der Möglichkeit des persönlichen Gesprächs. Sie wird jedes Jahr von mehr als 200 Funkamateuren besucht, um über die neuesten Entwicklungen auf den GHz-Bändern zu diskutieren. Zudem wird hier jedes Jahr der DARC-UKW-Contestpokal verliehen. Die Tagung wird organisiert vom DARC-Ortsverband Herrlichkeit-Lembeck und dem DARC-Distrikt Westfalen-Nord. Unterstützt wird die GHz-Tagung durch die Volkshochschule Dorsten. Das Tagungsprogramm ist neben weiteren Informationen auf der Veranstaltungswebseite veröffentlicht [2].

 

Termine im März

Der 37. Bergheimer Amateurfunk-Flohmarkt findet am 10. März von 9 bis 14.30 Uhr im Bürgerhaus Bergheim-Quadrath, Graf-Beissel-Platz 1 in 50127 Bergheim statt. Auf über 2500 Quadratmetern findet jeder Funk- und Elektronik-Begeisterte, was er sucht. Auch für dieses Jahr haben die Veranstalter ein Vortragsprogramm organisiert. Michael, DO3BOX, referiert über Digital Mobile Radio (DMR) und Luc, ON7DQ, über SOTA-Aktivitäten. Weitere Informationen gibt es auf der Veranstaltungswebseite [3].
Am 10. und 11. März veranstaltet die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule München in Kooperation mit dem Distrikt Oberbayern (C) die Amateurfunktagung in der Hochschule München. Die Adresse lautet: Lothstr. 64 in 80335 München. Kernpunkt der Veranstaltung ist das über zwei Tage stattfindende Vortragsprogramm. Reinhold Autengruber, OE5RNL, wird beispielsweise über SDR-Grundlagen und Anwendungen referieren, Gunthard Krais, DG8GB wird sich mit Antennensimulation mittels 4NEC2 beschäftigen und Stefan Scholl, DC9ST, mit der Senderortung per SDR-Laufzeitpeiler. Innerhalb des Rahmenprogramms werden unter anderem Selbstbauprojekte vorgestellt, es gibt einen DXCC-Checkpoint, eine Prüfung zur US-Lizenz sowie hochkarätige Messplätze bis in den höchsten GHz-Bereich. Das umfangreiche Tagungsprogramm kann über die Veranstaltungswebseite in Form eines Flyers abgerufen werden [4].

 

Aktuelle Conteste

17. bis 18. Februar: ARRL International DX Contest
24. bis 25. Februar: REF-Contest
24. bis 25. Februar: Bayerischer Bergtag und UBA DX Contest
25. Februar: HSC-Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 2/18 auf S. 60.

 

Der Funkwetterbericht vom 13. Februar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 6. bis 12. Februar: Mit der Region 2699 war in der vergangenen Woche zumindest etwas sichtbare Sonnenaktivität da. C-Flares gab es am 6. Februar; zwei am 7. und einen am 12. des Monats. Der letzte triggerte sogar eine CME, einen koronalen Masseauswurf, dessen Plasmawolke voraussichtlich am 15. Februar die Erde erreichen wird. Die Fluxwerte blieben nahezu konstant bei 78 Einheiten. Das Erdmagnetfeld war meist sehr ruhig (ungestört) und nur am 9. gab es eine kurze isolierte Störung am frühen Morgen. Die länger werdende Tagperiode auf der Nordhalbkugel spiegelte sich bereits in den Bandöffnungszeiten auf 20 und 17 m wider. Während 20 m laute DX-Signale aus allen Erdteilen bescherte, öffneten 17 und 15 m morgens nach Japan und Australien und abends in die Karibik. Manchmal kam auch die US-Ostküste durch. Die Bänder 30 und 40 m waren sehr gut für DX. Beispielsweise war WL7E auf 40 m fast jeden Abend zum Sonnenaufgang in Alaska mit lautem Signal hörbar. Auch auf den Bändern unterhalb 40 m herrschten gute DX-Bedingungen. Vereinzelte Inversionswetterlagen bescherten kurze Tropo-Öffnungen auf 6 m und 2 m.

Vorhersage bis zum 20. Februar:
Die Region 2699 wird uns noch einige Tage begleiten. Sie hat die Kapazität für einen M-Flare und weitere C-Flares. Der solare Flux könnte zumindest 80 Einheiten erreichen. Damit sind voraussichtlich neben den guten Lowbandbedingungen und weltweiten Öffnungen des 20-m-Bandes auch kurze Öffnungen des 17- und 15-m-Bandes möglich. Die nächsten geomagnetischen Störungen mit erhöhter Aurorawahrscheinlichkeit im hohen Norden sind für den 15. Februar angesagt. Dann wird auch das nächste koronale Loch CH851 in eine geoeffektive Position gewandert sein. Das Erdmagnetfeld wird wieder etwas unruhiger, wobei das für die DX-Ausbreitung auf den unteren Bändern durchaus günstig sein kann.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:49; Melbourne/Ostaustralien 19:46; Perth/Westaustralien 21:52; Singapur/Republik Singapur 23:16; Tokio/Japan 21:30; Honolulu/Hawaii 17:02; Anchorage/Alaska 17:45; Johannesburg/Südafrika 03:51; San Francisco/Kalifornien 15:02; Stanley/Falklandinseln 08:55; Berlin/Deutschland 06:27.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 22:28; San Francisco/Kalifornien 01:47; Sao Paulo/Brasilien 21:48; Stanley/Falklandinseln 23:26; Honolulu/Hawaii 04:28; Anchorage/Alaska 02:38; Johannesburg/Südafrika 16:52; Auckland/Neuseeland 07:20; Berlin/Deutschland 16:14.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatten Stefan Hüpper, DH5FFL, und Thorsten Schmidt, DO1DAA, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.darc.de/der-club/referate/emv/emv-umfrage-grundrauschen
[2] ghz-tagung.de
[3] flohmarkt.ov-g20.de.
[4] www.amateurfunktagung.de
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

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Nach Bouvet ist vor Bouvet …

Bouvet

Der polnische DXpeditionär Dom Grzyb, 3Z9DX, und vier weitere Funkamateure haben am zweiten Februarwochenende angekündigt, ihre verschobenen Pläne für eine 3YØI-DXpedition nach Bouvet Island wieder zu forcieren. „Unsere ursprünglich für Ende 2017 geplante Reise wurde auf Wunsch der Organisatoren der 3YØZ-Expedition abgesagt“, heißt es in einer Mitteilung. „Aufgrund der Absage durch die Organisatoren von 3YØZ kehren wir nun dringend zur Umsetzung unseres Projektes und zur Vorbereitung unserer Reise zurück“, heißt es weiter.

Die ClubLog DXCC Most Wanted-Liste führt Bouvet nun auf Platz 2 der meistgesuchtesten DXCC-Entitäten hinter Nordkorea. Laut Informationen von DX-World wurde die 3YØI-Lizenz erneuert und eine Landegenehmigung – für ein Jahr gültig – vom Norwegischen Polarinstitut ausgestellt. Zeitpläne hat das 3YØI-Team nicht bekanntgegeben. Man nannte lediglich das Stichwort subantarktischer Sommer, was auf ein Betriebszeitraum für Ende des Jahrs sprechen könnte. Man habe bereits eine Hochsee-Yacht gechartert, die für extreme Wetterbedingungen geeignet ist. Von Südafrika soll es dann binnen 12 Tagen über 2800 Seemeilen nach Bouvet Island gehen. Das Team erwartet eine Betriebsdauer von ca. zwei Wochen. Die Teilnehmer haben die Reise aus eigener Tasche finanziert. Zusätzlich zu 3Z9DX werden als 3YØI-Operatoren Stanislaw, SQ8X; Leszek, SP3DOI; Branko, YU4DX, und Frans, J69DX, genannt. Darüber berichtet die ARRL auf ihrer Webseite.

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Heute ist Welttag des Radios 2018

Am 13. Februar 2018 wird zum siebten Mal der Welttag des Radios (englisch World Radio Day; kurz: Weltradiotag) der Vereinten Nationen und der UNESCO begangen. Der Feiertag fand 2012 zum ersten Mal statt und soll auf die Bedeutung dieses Mediums aufmerksam machen, da ohne das Radio viele Menschen von Informationen ausgeschlossen wären.

Das Radio ist darüber hinaus noch immer der primäre Zugangsweg und Entdeckungsraum für Informationen aller Art des täglichen Lebens. So ganz nebenbei bietet es die Möglichkeit, sich mit Themen zu befassen, für die man sich bei einer Zeitungslektüre nie die Zeit nehmen würde.

Die Generalkonferenz der UNESCO hat den Weltradiotag in Erinnerung an die Gründung des United Nations Radio am 13. Februar 1946 aufgerufen. Der Beschluss fiel auf der Generalkonferenz vom 3. November 2011 auf Anregung Spaniens.

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Neuer HAMNET-Standort am Buchberg

 
 
 
Schon seit einiger Zeit ist unsere Funkerfamilie (OE3YCB, OE3FTA, OE3MZC) im Not-u. Katastrophenfunk in unserer Gemeinde aktiv. Besonders bei der Vorbereitung und Bewältigung von Krisen kommt der Kommunikation ein besonderes Augenmerk zu. Bei Gesprächen mit Feuerwehr, Bürgermeistern/Innen und anderen Einsatzkräften am Sicherheitsstammtisch oder am Blaulichttag stellte sich immer die gleiche Frage: Wie können wir mit modernen Mitteln, d.h. mit Smartphone oder Laptop auch größere Datenmengen sicher übermitteln oder gewohnte Kommunikationsdienste, wie eMail oder Chat-Programme anbieten.

Daraus entstand der Plan auf dem lokalen Berg (450m) und seiner Aussichtswarte eine Funkstation für diesen Fall zu installieren. Die Verträge waren rasch unterschrieben und so ging es noch in den Weihnachtstagen an die Installation der 230V Stromversorgung am 25m hohen Turm. Ein Routingkonzept für die Anbindung ans HAMNET musste mit Kurt, OE1KBC erarbeitet werden und Router und Accesspoints bzw. Antennen für 2,4Ghz und 5 GHz besorgt werden.

Mitte Februar war es dann soweit. Gemeinsam mit Florian (OE3FTA) konnte ich die Antennen montieren und Kabel geschützt und möglichst unsichtbar verlegen. Viel Geschick und die Absicherung mittels Klettergurt waren bei Temperaturen um Null Grad nötig. Bis in die Dunkelheit wurde gearbeitet und noch Fehler in der Stromversorgung behoben. Am nächsten Tag kam auch Kurt (OE1KBC) auf den Turm um mir bei der Konfiguration des Mikrotik Edgepoint-Routers zu helfen. Der Standort bietet derzeit einen Userzugang auf 2422MHz (10MHz vertikal polarisiert) Richtung Neulengbach und Umgebung und ist direkt am Backbone am Exelberg angebunden. Die Anlage wird Notstromversorgt mittels Blei-Akkus, die bei der sehr geringen Stromaufnahme von ca. 20Watt auch längere Zeit Versorgungsicherheit bieten. In Zukunft soll auch noch ein UKW-Sprechfunkrelais und APRS-Gateway hinzukommen. Alle Kosten werden von mir privat getragen.

Der neue Standort am Buchberg hilft auch die Lücke rund um St. Pölten zu schließen, die durch den länger andauernden Ausfall des Zuganges am Kaiserkogel entstanden ist. Die Region wird jetzt durch den ebenso neu aktivierten Jauerling, den Buchberg und im Tullnerfeld durch Troppberg und Exelberg abgedeckt. Nähere Details und Karten dazu findet sich in der HAMNET-Datenbank https://hamnetdb.net

Gerne leiste ich Hilfestellung bei den ersten Versuchen die neuen Access-Points zu verbinden.

73 de Mike, OE3MZC

QRV: 144.675 FM oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bild groß: Flo, OE3FTA bei der Montage der Antenne

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Quelle: https://oevsv.at/oevsv/aktuelles/Neuer-HAMNET-Standort-am-Buchberg/