Fast 4.500 Ehrenamtliche engagieren sich für den Amateurfunk

Der DARC-Vorstand und die Mitarbeiter der DARC-Geschäftsstelle nehmen den Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember zum Anlass, um sich bei den engagierten Mitgliedern ganz herzlich für die geleistete Arbeit zu bedanken. Ohne das Engagement, die Mitarbeit und die Kreativität vieler aktiver Funkamateure würde unser Verband nicht bestehen. Dafür unser "Herzlicher Dank"!

Im DARC engagieren sich aktuell 4.494 ehrenamtliche Funkamateure. Mit vereinten Kräften setzen sie sich für unsere Gemeinschaft ein und sichern die Zukunft des Amateurfunks in Deutschland. In den Referaten und Stäben, den Distrikten und fast 1000 Ortsverbänden vor Ort begeistern sie andere Menschen im Club und motivieren zu Aktivitäten und Funkbetrieb. 272 Frauen und 4.222 Männer pflegen das Clubleben, schützen die Frequenzen und betreuen die Funkamateure vor Ort in insgesamt 6021 Ämtern. TNX - Ihr seid Klasse!
 

 

Exemplarisch dafür steht Paul Schimanski, DF4ZL. Der DARC-Referatsleiter für Conteste setzt sich seit über 40 Jahren in verschiedenen Ämtern bundesweit aktiv für den DARC ein. Auch auf regionaler Ebene blickt er auf seine Tätigkeit als Contestauswerter, Ausbilder, Ortsverbandsvorsitzender und QSL-Manager in den Ortsverbänden Wetzlar (F19) und Rüsselsheim (F16) zurück: "Ich bin ein Funkamateur der alten Schule und liebe den Funkbetrieb. Amateurfunk ohne DARC kann ich mir einfach nicht vorstellen und so stand es für mich außer Frage, dass ich mich im Club einbringe", so DF4ZL. "Der Kontakt zu anderen Menschen steht bei mir im Amateurfunk im Vordergrund“, erklärt er seine Vorliebe.
 

Jährlich findet am 5. Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes statt. Dieses Datum ist Bürgern gewidmet, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Der von der UN festgelegte Gedenktag, der die Anerkennung und Förderung der Freiwilligenarbeit zum Ziel hat, findet seit 1986 statt.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

DP90JMT QRT

DP90JMT ist nach sechsmonatiger Aktivität am 30.11.2021 QRT gegangen. Das DARC-Team SES hat in dieser Zeit fast 9000 Verbindungen ins Log schreiben können. Auch der DARC-OV Bad Honnef (G09) war beteiligt. Passend zum Anlass fanden 83% der QSOs in Telegrafie statt. 90JMTsteht für 90 Jahre Reichspatent auf die Junker Morsetaste. Das Sonderdiplom kann weiter im DCL beantragt werden https://dcl.darc.de   73 Ric, DL2VFR Referent DX im DARc e.V.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 48/2021, 48. KW

Bild Deutschland-Rundspruch

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 48/2021, 48. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 2. Dezember 2021, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 48 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 48. Kalenderwoche 2021. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Erste Schulkontakte mit Astronaut Matthias Maurer, KI5KFH, am 2. Dezember abgesagt
- December YOTA Month - DYM-Aktivität 2021
- Funkamateure bringen Frau nach 37 Jahren wieder mit Familie zusammen
- ADXB-Sondercall OE50ADXB QRV
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Erste Schulkontakte mit Astronaut Matthias Maurer, KI5KFH, am 2. Dezember abgesagt
Der ESA-Astronaut Matthias Maurer, KI5KFH, wird bei seinem Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS bis Ende April 2022 13 ARISS-Schulkontakte mit deutschen Schulen vornehmen. Die für den 2. Dezember geplanten Kontakte mit der Beruflichen Schule Nürnberg und mit der Wolfgang-Kudelka Schule in Schondorf/Ammersee sind leider kurzfristig wegen einer Verschiebung des vorgesehenen Weltraumausflugs gestrichen worden. Ein neuer Termin befindet sich in der Abstimmung mit der NASA, die Kontakte werden alsbald nachgeholt.
Die weiteren ARISS-Kontakte finden aber wie geplant statt, der nächste deutsche Kontakt ist am 10. Dezember um 13:50 UTC mit dem DLR School Lab Braunschweig geplant. Die Antworten von Matthias Maurer auf die Fragen der Schüler können in Europa live auf 145,800 MHz mitgehört werden. Ein wöchentliches Update zu den ARISS-Kontakten stellt Charlie Sufana, AJ9N, zusammen, dieser enthält auch die Liste der Fragen der Schüler [1]. Darüber informiert Oliver Amend, DG6BCE, ARISS Europe Chairman.

December YOTA Month - DYM-Aktivität 2021
Den ganzen Dezember über werden Jugendliche unter 26 Jahren mit YOTA-Suffix im Rufzeichen aktiv werden. Daher auch der Name DYM - December YOTA Month. Das Ziel dahinter ist, das Hobby Amateurfunk der Jugend näherzubringen und Youngster dazu zu motivieren, auf den Bändern aktiv zu werden.
Normalerweise sind YOTA-Stationen das ganze Jahr über immer wieder zu hören. Sie sind dann von den YOTA Sommer- und Subregional-Camps aus aktiv. In diesem Jahr mussten allerdings aufgrund der weiterhin andauernden COVID-19-Pandemie alle geplanten Camps und sonstigen Präsenz-Veranstaltungen abgesagt werden. Daher gab es auch kaum Möglichkeiten, YOTA-Stationen auf den Bändern zu hören.
"Daher wollen wir als Team YOTA der Welt zeigen, dass Youngster in diesen schwierigen Zeiten immer noch auf den Bändern aktiv sein wollen und können", berichtet das YOTA-Team Deutschland im DARC-AJW-Referat. "Helft euren örtlichen Youngstern daher - natürlich im Rahmen und unter Einhaltung der entsprechenden nationalen und lokalen Bestimmungen - im December YOTA Month funken zu können", so das YOTA-Team weiter. Wer im DARC mit dem diesjährigen Sonderrufzeichen DC0YOTA unter dem Sonder-DOK DYM21 aktiv werden will, kann sich über das Internet unkompliziert eintragen [2]. Jugendliche in anderen Ländern können sich entsprechend bei ihrer nationalen Amateurfunkorganisation melden.
Wie in jedem Jahr gibt es auch diesmal wieder ein Diplomprogramm. "Arbeitet so viele Stationen auf so vielen Bändern wie möglich, um euch eines der vier Diplome zum kostenlosen Download zu sichern. Mit diesem Programm zur Förderung der Funkaktivität wollen wir mehr Aufmerksamkeit erzeugen und damit zeigen, dass es diese gibt und auch in Zukunft weiterhin geben wird. Auf unserer Webseite [3] gibt es alle weiteren Informationen zur Aktivität, insbesondere auch zu den Diplomen", berichtet das YOTA Team Deutschland. "Im letzten Jahr war die große Hoffnung, das Ziel von 130 000 QSOs zu erreichen. Mithilfe aller Youngster im Amateurfunk wurde es schlussendlich geschafft. Es wurde sogar mit fast 138 000 QSOs von insgesamt 46 Stationen übertroffen. In diesem Jahr soll das selbe Ziel erreicht werden. Also, nehmt am December YOTA Month teil und helft uns, dieses Ziel im Dezember 2021 wieder gemeinsam zu erreichen!", so das YOTA Team Deutschland abschließend.

Funkamateure bringen Frau nach 37 Jahren wieder mit Familie zusammen
Nachfolgend eine schöne Geschichte aus Indien, über welche die "millenniumpost" am 28. November in ihrer Online-Ausgabe berichtete [4]:
Eine Stammesangehörige, die vor mindestens 37 Jahren den Kontakt zu ihrer Familie in der Stadt Bokaro - das liegt im indischen Bundesstaat Jharkhand - verloren hatte, wurde am 28. November von Funkamateuren wieder mit ihr zusammengeführt. Die Wiedervereinigung verdient besondere Erwähnung, da am 30. November der 163. Geburtstag von Acharya Jagadish Chandra Bose gefeiert wird. Der indische Naturwissenschaftler beschäftigte sich mit Physik und Botanik und war einer der Pioniere des Radios.
Die Frau hatte fast vier Jahrzehnte lang in einem Teestand gearbeitet und lebte im Haus dessen Besitzers. Die Information über die vermisste Frau erhielt Ambarish Nag Biswas, der Verwalter und Sekretär des Amateurfunkverbandes West Bengal Radio Club vor etwa zwei Wochen von einem Touristen. "Es war eine Herausforderung für uns, da die Frau keine Informationen über ihr früheres Leben geben konnte, außer der Tatsache, dass sie aus einem Ort namens Charabasti stammte", sagte Nag Biswas. Der Akzent, den sie beim Sprechen benutzte, machte Nag Biswas klar, dass sie möglicherweise aus der Stammesgemeinschaft in gewissen Bezirken stammte. Ein Krankenwagenfahrer erzählte Nag Biswas, dass es einen Ort namens Chorabasti im Bundesstaat Jharkhand gäbe. Mit Hilfe der Funkamateure, der Polizei und der Bezirksverwaltung konnte die Familie der Frau ausfindig gemacht werden. Sie wurde an ihren Ehemann übergeben. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate mit Verweis auf den Artikel der Zeitung.

ADXB-Sondercall OE50ADXB QRV
Das Austrian DX Board, kurz ADXB, ist im Zeitraum Dezember über die Clubfunkstelle OE1XBC mit dem Sonderrufzeichen OE50ADXB vorwiegend auf Kurzwelle aktiv. Anlass für das Sonderrufzeichen ist das 50-jährige Bestehen des Radio-Hörerclubs ADXB. Es wird auch eine Sonder-QSL geben, die entweder als Papierversion oder elektronisch angeboten wird. QSL-Anfragen für Papier-QSLs bitte entweder über die QSL-Vermittlung des ÖVSV oder direkt mit SASE an folgende Adresse: ADXB - Austrian DX Board, c/o Musisches Zentrum, Zeltgasse 7, A-1080 Wien, Österreich bzw. via E-Mail [5]. Auch SWLs können Berichte übermitteln, die ebenfalls bestätigt werden.

Aktuelle Conteste
3. bis 5. Dezember: ARRL 160 m Contest
4. bis 5. Dezember: Pro CW Contest und FT-Roundup
5. Dezember: Brandenburg-Berlin Contest
11. bis 12. Dezember: ARRL 10 Contest, TRC Digi Contest und International Naval Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 12/21 auf S. 62.

Der Funkwetterbericht vom 30. November, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL
Zunächst der Rückblick vom 23. bis 29. November:

Neben den Funkwetterdaten aus dem Internet liefern vor allem die veröffentlichten Logdaten von Amateurfunkwettbewerben ein realistischeres Bild vom Zustand der Ionosphäre. Die Funkwetterdaten wiesen solare Fluxwerte zwischen 78 und 94 Einheiten aus; zu wenig für stabile Öffnungen des 10-m-Bandes [1]. Schaut man die Ionogramme an, so überstiegen aber die MuF-Werte für 3000 km Sprungentfernung fast täglich 28 MHz [6]. Im 10-m-Band ähnelten die Ionosphärenbedingungen den Turbulenzen, wie wir sie von der sporadischen E-Schicht her kennen. Am Sonntagmittag erschienen auf 10 m für etwa 15 Minuten gleichzeitig laute Stationen aus Südamerika und China, als hätte sich ein Wellenleiter entlang des Äquators gebildet. Die geomagnetischen Bedingungen verbesserten sich im Berichtszeitraum, denn der Sonnenwind wehte normal und der geomagnetische Index k blieb bis zum 27. November zwischen null und zwei [7]. Nachmittags gelangen mit 500 W und Dipolantenne auf 40 m QSOs über den langen Weg mit der US-Westküste. Am Samstagabend erreichte die Erde eine Schockwelle, die von einer CME am 24. November stammte. In der positiven Sturmphase zuvor (k = null) herrschten exzellente DX-Bedingungen auf den unteren Bändern. Diejenigen Contester, die Einbandbetrieb machten, erreichten beachtliche QSO-Zahlen. Das betrifft alle Kurzwellenbänder. Da wir uns erst am Beginn des 25. Elfjahreszyklus befinden, waren die Ausbreitungsbedingen besser, als es die im Internet verfügbaren Daten versprachen.

Vorhersage bis 6. Dezember:
Von den jetzt vier sichtbaren Sonnenfleckenregionen werden bis Ende des Vorhersagezeitraumes nur die Regionen 2901 und 2902 sichtbar bleiben. Die solaren Fluxwerte gehen etwas zurück. Geomagnetische Störungen sind zwischen dem 3. bis 5. Dezember vorhergesagt worden. Dann befindet sich das koronale Loch CH1045 in geoeffektiver Position. Alle Bänder zwischen 160 und 15 m bieten an den meisten Tagen gute DX-Bedingungen. Nur die Bänder 12 und 10 m öffnen sporadisch und nicht regulär. Auf den unteren Bändern bildet sich abends die tote Zone schnell aus, sodass die Ausbreitung innerhalb Mitteleuropas ungünstig wird.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 16:55; Melbourne/Ostaustralien 18:52; Perth/Westaustralien 21:03; Singapur/Republik Singapur 22:51; Anchorage/Alaska 18:39; Johannesburg/Südafrika 03:07; Tokio/Japan 21:30; Honolulu/Hawaii 16:51; San Francisco/Kalifornien 15:05; Port Stanley/Falklandinseln 07:38; Berlin/Deutschland 06:52.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:29; San Francisco/Kalifornien 00:51; Sao Paulo/Brasilien 21:39; Port Stanley/Falklandinseln 23:54; Honolulu/Hawaii 03:48; Anchorage/Alaska 00:50; Johannesburg/Südafrika 16:45; Melbourne/Ostaustralien 09:25; Auckland/Neuseeland 07:23; Berlin/Deutschland 14:57.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.amsat.org/amsat/ariss/news/arissnews.rtf
[2] darc.de/ajw/dym
[3] events.ham-yota.com
[4] www.millenniumpost.in/kolkata/ham-radio-operators-unite-woman-with-family-after-37-years-460149
[5] adxbsuess(at)aon.at
[6] www.solen.info/solar/
[7] www.ionosonde.iap-kborn.de/ionolink.htm
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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DARC nimmt Stellung zu CEPT-Konsultation ECC 333

DARC

Der DARC nimmt Stellung zum Berichtsentwurf 333 der CEPT, der sich derzeit in der öffentlichen Konsultation befindet. In seiner Stellungnahme bringt der DARC die Unterstützung für die unerwünschten Emissionsgrenzwerte zum Ausdruck, die in Abschnitt 4.4.1 des Berichts sowie in der Einleitung des Berichts dargelegt sind. Die Emissionsgrenzwerte gewährleisten ein sicheres Schutzniveau für alle Funkkommunikationsdienste. Der DARC sieht den weiteren Arbeiten zur Aufnahme solcher Grenzwerte in die ECC ERC Recommendation 74-01 zu gegebener Zeit erwartungsvoll entgegen.

Das folgende Verfahren führt zu akzeptablen Ergebnissen, die alle Nutzer berücksichtigen. Es vermeidet umfangreiche, oft fehlerhafte, anforderungsbezogene Grenzwertdefinitionen. Der Begriff Summenstörung wird dabei verwendet, um das Phänomen zu diskutieren, dass Störungen nicht nur von einer (einzelnen) Störquelle auf eine Störsenke einwirken können. Summenstörungen lassen sich nicht immer exakt bestimmen. Daher muss eine typische, auf ein einzelnes Gerät bezogene Grenzwertdefinition durch einen bestimmten Leistungsfaktor unterhalb der von der ITU jeweils als typisch angenommenen Störfeldstärke nach den Vorgaben der ITU für die dabei unterschiedenen Umgebungen „ländlich“, „Wohngebiet – residential“ und „städtisch/industriell – und city industrial“ angenommen werden. Der DARC e.V. plädiert daher für einen Grenzwert von „10 dB unter den ITU-Störfeldstärken für den ländlichen Raum“, jeweils bezogen auf das einzelne Gerät, gemessen unter definierten Laborbedingungen für den ländlichen Raum. Dies würde auch den unterschiedlichen Umgebungen gerecht. Der „Festwert, 10 dB unter dem ITU-Referenzwert für den ländlichen Raum“ sichert und erhält somit weiterhin die ITU-Spezifikation von drei unterschiedlichen Umgebungen. Zum einen ist die Gerätedichte in Wohngebieten oder in der Stadt höher als im ländlichen Raum, zum anderen sind die ITU-Referenzwerte der zu erwartenden Störfeldstärken auch entsprechend höher festgelegt.

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Erste Schulkontakte mit Astronaut Matthias Maurer, KI5KFH, am 2. Dezember abgesagt

Matthias Maurer, KI5KFH

Der ESA Astronaut Matthias Maurer KI5KFH wird bei seinem Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS bis Ende April 2022 13 ARISS Schulkontakte mit deutschen Schulen durchführen. Die für den 2. Dezember geplanten Kontakte mit der Beruflichen Schule Nürnberg und mit der Wolfgang-Kudelka Schule in Schondorf/Ammersee sind leider kurzfristig wegen einer Verschiebung des vorgesehenen Weltraumausflugs gestrichen worden, die Kontakte werden voraussichtlich in der Woche vom 13.-19.12.2021 nachgeholt.

Die weiteren ARISS-Kontakte finden aber wie geplant statt, der nächste deutsche Kontakt ist am 10. Dezember 2021 um 13:50 UTC mit dem DLR School Lab Braunschweig geplant. Die Antworten von Matthias Maurer auf die Fragen der Schüler können in Europa live auf 145.800 MHz mitgehört werden.
Einen wöchentlichen Update zu dem ARISS-Kontakten stellt Charlie Sufana AJ9N zusammen, dieser enthält auch die Liste der Fragen der Schüler (Link: http://www.amsat.org/amsat/ariss/news/arissnews.rtf).
 

Darüber informiert Oliver Amend, DG6BCE, ARISS Europe Chairman - TNX.
 


(Foto: Matthias Maurer, KI5KFH, am ARISS Funksystem. Quelle: ESA/NASA)

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FreeDV-Runde trifft sich am 2. Dezember auf Kurzwelle

Unter der Leitung von Andreas Bork, DM4AB, kamen am vergangenen Donnerstag, 25. November, 31 interessierte Mitglieder zu einem Kickoff-Meeting der HAMgroup FreeDV zusammen und haben ihre Aktivitäten geplant. Unter anderem geht es auf die Kurzwelle: Donnerstag, 2. Dezember, 19:30 Uhr, auf 80m, 3625 kHz, +/- QRM, LSB, Modus 700D.

Ziel der HAMgroup FreeDV ist es, miteinander Probleme zu lösen, gemeinsam Wissen aufzubauen, Kenntnisse zu vertiefen, miteinander digital zu funken und an der Weiterentwicklung von FreeDV aktiv mitzuwirken.

Mehr Infos unter Anleitungen zum Einstieg unter https://hamgroup.dynv6.net/freedv/

Weitere Termine:

2. Dezember 2021: 80 m FreeDV Runde Donnerstag (auf Kurzwelle)
5. Dezember 2021: 40 m FreeDV Runde Sonntag (auf Kurzwelle)
9. Dezember 2021: 80 m FreeDV Runde Donnerstag (auf Kurzwelle)
12. Dezember 2021: 40 m FreeDV Runde Sonntag (auf Kurzwelle)

Das nächste Treffen auf treff.darc.de ist für Donnerstag, 16. Dezember, um 19:30 Uhr geplant.
Infos dazu unter https://confluence.darc.de/display/TREFF

Für den Austausch untereinander wurde eine DARC-Mailingliste eingerichtet. Anmeldungen unter https://lists.darc.de/mailman/listinfo/hamgroup_freedv

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Vortrag „Amateurfunk trifft Mondmission“

DK5LA

Am Donnerstag, dem 2. Dezember um 17:30 Uhr veranstaltet das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart eine weitere Folge der Reihe „Raumfahrt aus Leidenschaft“. Die Reihe hat eine große Verbreitung und ist u.a. bei YouTube in einigen Beiträgen zu sehen. Zum Thema „Amateurfunk trifft Mondmission“ referiert Reinhard Kühn, DK5LA, über die Schnittstelle vom Amateurfunk zur Raumfahrt. Weiterhin berichtet er über eine chinesische Mondmission, deren Teil er war.

Über folgende Daten kann man sich zur Online-Veranstaltung ins WebEx-System einwählen: https://unistuttgart.webex.com/unistuttgart/j.php?MTID=md2b74ad40e1fb016a672c995a1da1244, Event-Kennnummer (Zugriffscode): 2730 147 5779, Event-Passwort: MuNk6MvJQ63, Passwort für Diskussionsteilnehmer: 2xC7Pt8C7Yf. Es ist seitens der Universität geplant, auch dieses Referat bei YouTube einzustellen. (Info: DL2EP)

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Quelle: https://www.darc.de/home/

December YOTA Month – DYM-Aktivität 2021

DYM 2021

Den ganzen Dezember über werden Jugendliche unter 26 Jahren mit YOTA-Suffix im Rufzeichen aktiv werden. Daher auch der Name: DYM - December YOTA Month. Das Ziel dahinter ist, das Hobby Amateurfunk der Jugend näherzubringen und Youngster dazu zu motivieren, auf den Bändern aktiv zu werden.

Normalerweise sind YOTA-Stationen das ganze Jahr über immer wieder zu hören. Sie sind dann von den YOTA Sommer- und Subregional-Camps aus aktiv. Dieses Jahr mussten allerdings aufgrund der weiterhin andauernden COVID-19-Pandemie alle geplanten Camps und sonstigen Präsenz-Veranstaltungen abgesagt werden. Daher gab es auch kaum Möglichkeiten, YOTA-Stationen auf den Bändern zu hören.

Daher wollen wir als Team YOTA der Welt zeigen, dass Youngster in diesen schwierigen Zeiten immer noch auf den Bändern aktiv sein wollen und können. Helft euren örtlichen Youngstern daher – natürlich im Rahmen und unter Einhaltung der entsprechenden nationalen und lokalen Bestimmungen – im December YOTA Month funken zu können. Wer im DARC mit dem diesjährigen Sonderrufzeichen DCØYOTA (S-DOK DYM21) aktiv werden will, kann sich unter https://darc.de/ajw/dym unkompliziert eintragen. Jugendliche in anderen Ländern können sich entsprechend bei ihrer nationalen Amateurfunkorganisation melden. Wir würden uns freuen, so viele neue Youngster wie möglich auf den Bändern zu arbeiten!

Jeder Funkamateur selbst kann dabei die Jugend weltweit unterstützen! Indem ihr mit ihnen ein QSO führt, bekommen sie Gelegenheit, ihre Fähigkeiten am Funkgerät weiter auszubauen, und mehr über beispielsweise Geografie, Funktechnik oder amateurfunkspezifische Abkürzungen zu lernen. Die Youngster werden sich über die Aufmerksamkeit und den Informationsaustausch freuen. Seid geduldig und gebt ihnen damit die Chance, ein möglicherweise komplett neues Hobby zu erleben.

Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal wieder ein Diplomprogramm. Arbeitet so viele Stationen auf so vielen Bändern wie möglich, um euch eines der vier Diplome zum kostenlosen Download zu sichern. Mit diesem Programm zur Förderung der Funkaktivität wollen wir mehr Aufmerksamkeit erzeugen und damit zeigen, dass es diese gibt und auch in Zukunft weiterhin geben wird. Auf unserer Webseite https://events.ham-yota.com gibt es alle weiteren Informationen zur Aktivität, insbesondere auch zu den Diplomen.

Letztes Jahr war die große Hoffnung, das Ziel von 130 000 QSOs zu erreichen. Mithilfe aller Youngster im Amateurfunk wurde es schlussendlich geschafft. Es wurde sogar mit fast 138 000 QSOs von insgesamt 46 Stationen übertroffen. Dieses Jahr soll dasselbe Ziel erreicht werden. Also, nehmt am December YOTA Month teil und helft uns, dieses Ziel im Dezember 2020 wieder gemeinsam zu erreichen!

73, das YOTA Team Deutschland
im DARC AJW-Referat

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 47/2021, 47. KW

Bild Deutschland-Rundspruch

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 47/2021, 47. KW

Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 25. November 2021, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

 

Hallo liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 47 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 47. Kalenderwoche 2021. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

 

- DA0HQ holt Vize-Weltmeistertitel nach DL

- Neue Adresse zur Beantragung von automatisch arbeitenden Stationen

- Magnetometerschaden und Ersatz bei Aurora-Bake DK0WCY

- BNetzA informiert über Amateurfunkprüfungen und Corona

- FUNcube-1 (AO73) seit acht Jahren im Orbit

- Aktuelle Conteste


und


- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

 

Hier die Meldungen:

 

DA0HQ holt Vize-Weltmeistertitel nach DL

Die Ergebnisse der IARU HF World Championship wurden online veröffentlicht: Das DA0HQ-Team des DARC holt den Vize-Weltmeistertitel nach DL, so wie es sich bei den eingereichten Zahlen schon angedeutet hatte. Die Abstände zur Konkurrenz sind komfortabel. "Es ist eine tolle Leistung des gesamten DA0HQ-Teams und ich möchte mich bei den YLs und OMs an dieser Stelle persönlich für ihr Engagement bedanken. Ebenso bedanken wir uns bei unseren QSO-Partnern für die zahlreichen Anrufe", erklärt Stationsmanager Ben Bieske, DL5ANT.
Platz 1 belegt das Team um TM0HQ mit 25 640 388 Punkten. Dem Team von DA0HQ fehlten nur 1 046 658 Punkte für den Weltmeistertitel, sichert sich damit aber den Vizetitel. Auf dem 3. Platz findet sich das Team um S50HQ mit 24 055 135 Punkten wider. Die weiteren Plätze belegen der Reihe nach absteigend IO0HQ, SN0HQ, OL1HQ, GR2HQ, 9A0HQ, YT0HQ und OF1HQ. Die Ergebnisse sind über die ARRL-Webseite abrufbar [1].

 

Neue Adresse zur Beantragung von automatisch arbeitenden Stationen

Eine Neuigkeit kommt durch den Umzug der BNetzA-Außenstelle Mülheim zustande. Die neue postalische Adresse für die Beantragung von automatisch arbeitenden Stationen lautet: Bundesnetzagentur, Außenstelle Dortmund, Alter Hellweg 56, 44379 Dortmund. E-Mail ist das bevorzugte Verfahren zur Antragsstellung [2]. Das DARC-VHF-/UHF-/SHF-Referat hat das neue modifizierte Antragsformular - es wird eine digital ausfüllbare Version des PDF-Antrags der BNetzA gepflegt - auf seiner Webseite zur Verfügung gestellt [3]. Darüber berichtet der DARC-VUS-Referent Jann Traschewski, DG8NGN.

 

Magnetometerschaden und Ersatz bei Aurora-Bake DK0WCY

Das bei der Aurora-Bake DK0WCY betriebene Magnetometer ist unerwartet am Abend des 7. November ausgefallen. Eine Untersuchung ergab, dass Wasser in das Magnetometer eingedrungen war und die Elektronik beschädigt hat. Dabei war es als Ersatz für das nach 30 Jahren ununterbrochener Betriebsdauer schwächelnde Fluxgate-Magnetometer in Betrieb.
Letzteres bedarf einer dringenden Überholung, die mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Um während dieser Zeit auf die Messungen nicht verzichten zu müssen, hatte das HF-Referat des DARC im September 2021 das nun ausgefallene Ersatz-Magnetometer in Betrieb genommen. Dessen Reparatur wird ebenfalls einige Zeit in Anspruch nehmen. Das HF-Referat hat daher nach einem Weg gesucht, in der Zwischenzeit nicht auf aktuelle Magnetometer-Daten verzichten zu müssen. Dankenswerterweise hat das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock dem DARC einen Zugang zu den Daten ihres Magnetometers gegeben. Diese Daten werden in Juliusruh auf der Insel Rügen erhoben, die sich fast genau auf derselben magnetischen Breite befindet wie DK0WCY - der Längenunterschied von 3,5° (entsprechend 14 Minuten Erdrotation) besitzt nur geringe Relevanz. Das DARC-HF-Referat dankt dem Leibniz-Institut für Ionosphärenphysik [4] für diese Unterstützung. Darüber berichtet Tom Kamp, DF5JL.

 

BNetzA informiert über Amateurfunkprüfungen und Corona

Auf ihrer Webseite informiert die Bundesnetzagentur am 18. November über "Hinweise zu Prüfungen: Ablauf im Rahmen der aktuellen Situation rund um das Coronavirus (COVID-19)". Neben den bekannten so genannten AHA-plus-L-Regeln weist die Behörde auf das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske hin. An den Standorten Berlin, Nürnberg und München sind ausschließlich FFP2-Masken zulässig. Geimpfte Prüflinge müssen einen Nachweis einer vollständigen Impfung vorlegen, Genesene benötigen einen PCR- oder anderen Nukleinsäurenachweis, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Alle anderen Teilnehmer benötigen eine Bescheinigung über einen erfolgten negativen Schnelltest innerhalb der letzten 24 Stunden vor Beginn der Prüfung. Am Standort Reutlingen gilt pauschal die 2G-Regel. Den Infoflyer finden Sie auf der Webseite der Bundesnetzagentur [5].

 

FUNcube-1 (AO73) seit acht Jahren im Orbit

Der 21. November 2021 markiert den achten Geburtstag des FUNcube-1 CubeSats. Es ist bemerkenswert, dass der winzige Satellit, der am 21. November 2013 von Russland aus gestartet wurde, nach mehr als einer Milliarde zurückgelegten Kilometern im Weltraum immer noch gut funktioniert. In den vergangenen Monaten verlief die Umlaufbahn von AO-73 genau am Rande des Terminators, also am Tag-/Nachtübergang. Anfangs bestand praktisch volle Sonneneinstrahlung ohne Finsternis. Zu Beginn des Monats November schien es jedoch, dass die Sonnenkollektoren nicht genug Sonneneinstrahlung erhielten, um die Batterie voll aufzuladen. FUNcube-1 sendete kontinuierlich Telemetriedaten mit hoher Leistung und verbrauchte daher maximale Energie. Das FUNcube Dashboard zeigte den rapiden Abfall der Busspannung von bereits unter dem Normalwert liegenden 8,0 V auf 7,8 V. Der CubeSat wurde daher am Nachmittag des 18. November in einen sicheren Modus geschaltet. Dadurch wurde der Gesamtstromverbrauch um fast 50 % gesenkt. Obwohl der sichere Modus weniger als 20 mW an HF-Downlink liefert, ist es bemerkenswert, wie viele Stationen immer noch die 1k2 BPSK-Telemetrie empfangen und decodieren. Das Kommandoteam bedankt sich bei den vielen Stationen auf der ganzen Welt, die auch nach acht Jahren ihre Daten an das FUNcube Data Warehouse übermitteln. Sobald wieder möglich, soll FUNcube-1 wieder in den Transpondermodus geschaltet werden. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate mir Verweis auf die AMSAT-UK.

 

Aktuelle Conteste

27. bis 28. November: CQ WW DX Contest
3. bis 5. Dezember: ARRL 160 m Contest
4. bis 5. Dezember: Pro CW Contest und FT-Roundup
5. Dezember: Brandenburg-Berlin Contest

Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 11/21 auf S. 62 und 12/21 auf S. 62.

 

Der Funkwetterbericht vom 23. November, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Zunächst der Rückblick vom 15. bis 23. November: Trotz anhaltend niedriger aber ziemlich konstant zwischen 78 und 82 Einheiten liegender solarer Fluxwerte war der Zustand der Ionosphäre ganz passabel. Etwa eine Stunde nach Sonnenaufgang erreichten die MuF-Werte für 3000 km Sprungentfernung bereits 22 MHz [6]. Mittags kamen sie auf etwa 27 MHz. Die Bänder 20, 17 und 15 m öffneten nacheinander Richtung Asien und in den pazifischen Raum. Auf dem 20-m-Band konnte man morgens aber über den langen Weg laute Signale aus Neuseeland und Australien hören. Der geomagnetische Index k lag im Mittel bei zwei. Intensivere Störungen mit k-Werten bis vier gab es in der Nacht zwischen dem 15. und 16. November und am Abend des 17. November. Nachmittags öffnete kurzzeitig das 12-m-Band zur US-Ostküste. Die Signale waren leise und verschwanden manchmal im Fading. Am anderen Ende des Kurzwellenbereiches, im 160-m-Band, gab es gute Öffnungen. Bei DL8LAS kamen beispielsweise am Morgen des 23. November zwischen 03:00 UTC und 04:00 UTC über 30 CW-Verbindungen mit Nordamerika ins Log.

 

Vorhersage bis 30. November:

Für den bevorstehenden CQ World-Wide DX Contest sind keine steigenden Fluxwerte vorhergesagt, aber leider ein etwas unruhiges geomagnetisches Feld mit k-Werten bis drei wegen des schnellen Sonnenwindes, der vom koronalen Loch CH1043 ausgeht [7].
Die unteren Bänder 160 bis 40 m liefern nachts laute Signale, denn die MuF-3000 liegt bei etwa 10 MHz, die MuF-400 bei etwa 4 MHz. Da die Ionosphäre nur langsam auf Änderungen der UV-Strahlung der Sonne reagiert, rechnen wir mit weiterhin guten DX-Bedingungen auf den Bändern 20 und 15 m. Das 10-m-Band bringt sicherlich ein paar Überraschungen durch interessante Multis, aber bei diesem niedrigen Solarflux keine vorhersagbaren DX-Öffnungen.

 

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

 

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 16:58; Melbourne/Ostaustralien 18:54; Perth/Westaustralien 21:05; Singapur/Republik Singapur 22:49; Anchorage/Alaska 18:25; Johannesburg/Südafrika 03:08; Tokio/Japan 21:24; Honolulu/Hawaii 16:47; San Francisco/Kalifornien 14:59; Port Stanley/Falklandinseln 07:43; Berlin/Deutschland 06:43.

 

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:31; San Francisco/Kalifornien 00:59; Sao Paulo/Brasilien 21:34; Port Stanley/Falklandinseln 23:44; Honolulu/Hawaii 03:48; Anchorage/Alaska 01:00; Johannesburg/Südafrika 16:41; Melbourne/Ostaustralien 09:19; Auckland/Neuseeland 07:17; Berlin/Deutschland 15:02.

 

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

 

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

 

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):

[1] https://contests.arrl.org/scores.php?cn=iaruhf
[2] dort10.postfach(at)bnetza.de
[3] https://www.darc.de/der-club/referate/vus/automatische-stationen/#c33304
[4] https://www.iap-kborn.de
[5] https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete /Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Amateurfunk/Pruefungstermine/HinweisCovid.html
[6] http://digisonda.ufa.cas.cz
[7] https://www.solen.info/solar/
[dx] https://www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Ein Quartett für Ausbildung, Jugendarbeit und Weiterbildung

Das Referat Ausbildung, Jugendarbeit und Weiterbildung im DARC e.V. ist nun vollständig: Referatsleiter Dr. Matthias Jung, DL9MJ (v.l.) startet mit Florian Schmid, DL1FLO, für Jugendarbeit, Manfred Widmer, DL2GWA, für die Weiterbildung und Björn Swierczek, DL1PZ, für die Ausbildung mit neuen Ideen in seine Amtszeit.

Die ehemaligen AJW-Referenten Gerrit Herzig, DH8GHH, und Lars Weiler, DC4LW, möchten sich für den DARC e.V. weiterhin im Hintergrund engagieren: „Für Lars und mich stand immer fest, dass nach einer gewissen Amtszeit neue Leute neue Ideen in dieses Referat hineinbringen müssen. Wir freuen uns, dass genau dies vom Vorstand umgesetzt wurde und stehen selbstverständlich gerne im Hintergrund als Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärt Gerrit Herzig, DH8GHH, abschließend

In der kommenden Ausgabe unserer Clubzeitschrift CQ DL 1/22, die am 17. Dezember erscheint, stellen wir Euch das AJW-Quartett vor.

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Quelle: https://www.darc.de/home/