YOTA Subregional Camp in Belgrad, Serbien

YOTA

Nach vier erfolgreichen serbischen nationalen YOTA-Camps hat der serbische Mitgliedsverband (SRS) in der IARU beschlossen, das erste YOTA-Subregional-Camp auf dem Balkan zu veranstalten. Es wird vom 3. bis 6. April in der Nähe von Belgrad, der Hauptstadt Serbiens, stattfinden. Alle Jugendlichen des Balkans sind eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und ein lustiges Wochenende voller Aktivitäten rund um das gemeinsame Hobby zu erleben. Auch wird es ein großes Zusammentreffen von neuen Leuten mit den gleichen Interessen geben.

Da der Balkan relativ groß ist, sollen bevorzugt Jugendliche aus diesem Einzugsbereich am Camp teilnehmen. Allerdings werden einige Plätze für Teilnehmer aus anderen Mitgliedsverbänden der IARU bereitstehen. Weitere „Facts“ in Kurzform:
WER? Am Amateurfunk Interessierte im Alter von 15 bis 25 Jahren, auch Neueinsteiger sind herzlich willkommen. Einzige Bedingung ist die Mitgliedschaft in einem IARU-Mitgliedsverband (z.B. der DARC)
WO? Die Veranstaltung findet im Deliblato Sands in der Nähe vom serbischen Pančevo bzw. Belgrad, statt. Dort gibt es einen Jugendlagerkomplex mit allen erforderlichen Einrichtungen (Schlafräume, Platz für Aktivitäten etc.).
AKTIVITÄTEN? Im Moment findet die Feinplanung der Aktivitäten statt. Es werden Workshops zu verschiedensten Amateurfunk-Themen stattfinden. Ziel soll es sein, einerseits Neueinsteiger an das Hobby heranzuführen, andererseits ebenfalls erfahrenere Jugendliche zu fördern. Zudem wird die Tradition des Interkulturellen abends natürlich nicht vergessen. Zudem werden mindestens zwei Funkstationen zur Verfügung stehen, mit die Kurzwelle, sowie V-/UHF abgedeckt wird.
KOSTEN? Der größte Teil der Veranstaltung wird von der IARU-R1 und von nationalen SRS-Fonds finanziert. Alle Teilnehmer werden um eine symbolische Teilnahmegebühr von 20 € gebeten. Die Anreise sollte von den Teilnehmern selbst organisiert werden. Die Unterkunft, drei Mahlzeiten am Tag, sowie alle Aktivitäten sind damit abgedeckt.
ANMELDUNG? Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen verfügbar ist, sollte man sich so schnell wie möglich unter https://forms.gle/AfU1qfNQRz8DXMVe6 bewerben. Die Anmeldung ist noch bis einschließlich 10.02.2020 geöffnet.

Aufkommende Fragen beantwortet das YOTA-Team Deutschland per Mail unter ham-yota(at)darc.de.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 2/2020, 3. KW

Bild Deutschland-Rundspruch

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880 

Deutschland-Rundspruch 2/2020, 3. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 16. Januar 2020, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 2 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 3. Kalenderwoche 2020. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Medien berichten über DX-Weltrekord unterhalb 9 kHz
- Bundesnetzagentur sperrt 4,5 Millionen unsichere Produkte
- Jetzt zum Funktionsträgerseminar anmelden: Noch wenige freie Plätze für den Februartermin
- Peter Glasmacher, DK5DC, silent Key
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Medien berichten über DX-Weltrekord unterhalb 9 kHz

Eine Gruppe von Funkamateuren aus Amberg in der Oberpfalz hat es geschafft, auf Ultra-Langwelle, einer Frequenz von nur 8 kHz, den Atlantik zu überbrücken. Gemeinhin geht man davon aus, dass auf so niedrigen Frequenzen kein Funkverkehr mehr möglich ist, wenigstens nicht mehr mit Amateurmitteln. Nicht so aber bei einer sehr speziellen Interessen-Gruppe, bestehend aus Markus, DF6NM; Tom, DK1IS, und Bernd, DF9RB. Die eingesetzte Technik und die Decodier-Methoden sind ebenso bizarr wie ungewöhnlich, sodass ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks hierüber eigens einen sechsminütigen Beitrag gedreht hat. Dieser wird am 17. Februar im BR-Fernsehen in der Sendung "Heimat der Rekorde" ausgestrahlt. Vorab veröffentlicht wurde der Bericht über das Funken auf Ultra-Langwelle in der ARD-Mediathek [1]. Auf der Münchner Amateurfunktagung am 29. Februar und 1. März wird es von den drei Autoren auch einen Vortrag geben, in dem sie über ihre Ultra-Langwellen-Experimente berichten und die eingesetzten Techniken erläutern. Darüber berichtet Rainer Englert, DF2NU.

Bundesnetzagentur sperrt 4,5 Millionen unsichere Produkte

Im Jahr 2019 hat die Bundesnetzagentur 4,5 Millionen unsichere Produkte gesperrt. In der Online-Marktüberwachung hat die Bundesnetzagentur den Verkauf von rund 3,5 Millionen Produkten verboten. Diese Geräte können Funkstörungen bzw. elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen und dürfen in der EU nicht vertrieben werden. Weitere rund 600 000 Produkte hat die Behörde 2019 mit Vertriebsverboten oder Korrekturmaßnahmen bei Wirtschaftsakteuren in Deutschland belegt. Außerdem wurde die Einfuhr von knapp 400 000 nicht konformen Produkten nach Deutschland untersagt.
Auch 2019 richteten sich die Ermittlungen der Bundesnetzagentur wieder auf einzelne Online-Händler, die hohe Stückzahlen im Internet anboten. So konnten Anbieter von sogenannten Minispion-Detektoren - auch Wanzenfinder genannt - ermittelt werden. Die in millionenfacher Stückzahl angebotenen Geräte fielen vor allem durch formale Mängel, wie fehlende CE-Kennzeichnung oder fehlende deutsche Bedienungsanleitung, auf. Geräte, die das CE-Kennzeichnen nicht tragen, sind nicht für den europäischen Markt vorgesehen und können ein Risiko für den Verbraucher darstellen. Unter den insgesamt 3,5 Millionen nicht konformen Geräten befanden sich unter anderem mehr als 600 000 Bluetooth-Lautsprecher, sowie fast 500 000 Störsender, deren Be- und Vertrieb in Europa nicht zulässig ist, weil durch den Einsatz Kommunikationsdienste (z.B. Mobilfunk oder GPS-Navigationsdienste) gestört und Notrufe verhindert werden können. Solche Geräte werden häufig illegal bei der Durchführung von Straftaten eingesetzt.
Verbraucher bestellen immer mehr Produkte online direkt aus Drittstaaten. Daher arbeitet die Bundesnetzagentur intensiv mit dem Zoll zusammen. Der Zoll hat 2019 insgesamt 13 000 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur gemeldet. In mehr als 90 % der Fälle erfolgte keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt. Insgesamt waren rund 400 000 Produkte betroffen. Die von der Bundesnetzagentur geprüfte Anzahl von Gerätetypen im deutschen Einzelhandel belief sich im Jahr 2019 auf über 5400. Die Behörde hat insgesamt 59 Vertriebsverbote und 721 Festsetzungsschreiben zur Behebung formaler Mängel für nicht konforme Produkte erlassen. Es waren rund 600 000 Produkte betroffen. Darüber berichtet die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung.

 

Jetzt zum Funktionsträgerseminar anmelden: Noch wenige freie Plätze für den Februartermin

Vom 14. bis 16. Februar findet im Amateurfunkzentrum das 36. Funktionsträgerseminar in Baunatal statt - es sind noch Plätze frei! Eine Teilnahme lohnt sich für ehrenamtlich Aktive und insbesondere für diejenigen, die sich gerne künftig für den Club engagieren möchten. Von Freitag bis Sonntag stehen Fachvorträge sowie der allgemeine Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander im Vordergrund. Das Tagungsprogramm wird durch interessante Workshops und Funkbetrieb an der Clubstation am Abend ergänzt. Zu den Themen zählen: Kassenführung im Ortsverband, Grundsätzliches zum Vereinsrecht und zum Versicherungsschutz im DARC e.V., Gewinnung von Jugendlichen, Online-Mitgliederverwaltung, OV-Arbeit, Mitgliederversammlung und Wahl, OV-Leben aktiv sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen und die Anmeldeformulare für die Seminare in 2020 sind auf der DARC-Webseite hinterlegt [2].

 

Peter Glasmacher, DK5DC, silent Key

Mit großer Bestürzung hat der DARC e.V. vom Tod seines aktiven Mitglieds und Distriktsvorsitzenden Peter Glasmacher, DK5DC, erfahren, der in der Nacht auf den 12. Januar plötzlich und unerwartet im Alter von 68 Jahren gestorben ist. OM Peter hinterlässt durch sein großes Engagement, welches er für die Gemeinschaft der Funkamateure an den Tag legte, eine große Lücke: Seit 2011 stand OM Peter als Prüfpunkt für das DXCC zur Verfügung. In 2012 wurde er stellvertretender DV des Distrikts Westfalen-Süd (O) und hatte dieses Amt bis zum Jahr 2014 inne. Mitte 2014 wurde er schließlich Distriktsvorsitzender und übte das Amt bis zu seinem Tode aus. Auch im Amateurrat wird seine Stimme nun fehlen. Nicht selten ergriff er bei Diskussionen das Mikrofon, um seine Ansicht darzulegen und Beschlussfassungen auf der Mitgliederversammlung in gute Bahnen zu lenken. Seit der Herbst-Mitgliederversammlung 2017 wurde OM Peter zudem in den Amateurrats-Ausschuss "Lizenzierung und Amateurfunkprüfungen" berufen. Die Leser des Amateurfunkmagazins CQ DL kommen mit der Februar-Ausgabe ein letztes Mal in den Genuss des "DXtra", welches noch aus Peters Feder stammt. Leider wird er seinen guten Vorsatz für das Jahr 2020 nicht mehr vollenden können, den er darin so schön wie folgt beschreibt: "Ich werde auch dieses Jahr wieder den Spagat zwischen der DX-Meldung für den DXer und der DX-Meldung für den interessierten Funkamateur wagen, so wie es einer Clubzeitschrift ansteht." Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt Peters Angehörigen.

 

Aktuelle Conteste

18. bis 19. Januar: HA DX Contest
19. Januar: VFDB-DLPX Contest 2020
24. bis 26. Januar: CQ World-Wide 160 m Contest
25. bis 26. Januar: REF Contest, BARTG RTTY Sprint und UBA DX Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 1-2020 auf S. 56.

 

Der Funkwetterbericht vom 14. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Zunächst der Rückblick vom 7. bis 13. Januar:
Der 25. Sonnenfleckenzyklus zeigte sich mit den Sonnenflecken 2755 zwischen dem 1. und 6. Januar und 2756 am 9. und 10. Januar. Das geomagnetische Feld war am 9. Januar merklich gestört. An den anderen Tagen schwankte es zwischen ruhig und aktiv. Bei Fluxwerten zwischen 71 und 74 Einheiten öffneten die Kurzwellenbänder über 14 MHz morgens nach Fernost. Auf 17 m erschien vor 08:00 UTC T88AQ mit lautem Signal. Das 20-m-Band öffnete beständig nach JA. Die F2-Grenzfrequenz betrug gegen 09:00 UTC bereits über 20 MHz. Auf den Bändern 60, 40 und 30 m hörte man alle Kontinente. Die Grayline-DX-Bedingungen auf 160 und 80 m waren durch das gestörte Erdmagnetfeld etwas schlechter als in der Vorwoche. Beim DARC 10-m-Contest herrschten durchschnittliche Ausbreitungsbedingungen. Die Nord-Südrichtung war stark gedämpft. Am Sonntagabend gab es auf 10 m kurzzeitig und lokal eng begrenzte "Sporadic-E"-Wolken mit lauten Signalen aus dem Nord- und Ostseeraum [3].

Vorhersage bis zum 21. Januar:
Die Sonnentätigkeit bleibt sehr niedrig. Sonnenwind vom sich auflösenden koronalen Loch CH 949 kann am 16. und 17. Januar das Erdmagnetfeld stören. An den anderen Tagen erwarten wir ein meist ruhiges Erdmagnetfeld. Bei Fluxwerten um 70 Einheiten öffnen morgens die oberen Kurzwellenbänder, da auch die F2-Grenzfrequenz nach Sonnenaufgang schnell, aber nicht sehr lange, bis über 20 MHz steigt [4]. Alle Bänder unter 14 MHz bleiben DX-trächtig. Die aktuelle Vorhersage zum Zyklus 25 sieht jetzt etwas optimistischer aus als im letzten Herbst [5]. Praktisch scheint sich das ganz vorsichtig zu bestätigen.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Gray-Line DX, jeweils in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:16; Melbourne/Ostaustralien 19:13; Perth/Westaustralien 21:24; Singapur/Republik Singapur 23:11; Tokio/Japan 21:50; Honolulu/Hawaii 17:11; Anchorage/Alaska 18:55; Johannesburg/Südafrika 03:28; San Francisco/Kalifornien 15:24; Stanley/Falklandinseln 08:00; Berlin/Deutschland 07:11.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:51; San Francisco/Kalifornien 01:14; Sao Paulo/Brasilien 21:58; Stanley/Falklandinseln 00:11; Honolulu/Hawaii 04:09; Anchorage/Alaska 01:17; Johannesburg/Südafrika 17:05; Auckland/Neuseeland 07:42; Berlin/Deutschland 15:20.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite, in Packet Radio unter der Rubrik DARC sowie per E-Mail-Abonnement. Über die DARC-Webseite [mail] können Sie sich dazu jederzeit an- und abmelden. Bitte bewahren Sie dazu Ihr Passwort stets griffbereit auf!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzJlYWUzYWMxLWVhZDAtNDI2Ni05YjY2LWQ1NWQ1MDE3ODk5Ng/
[2] www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum
[3] www.dxmaps.com/spots/mapg.php
[4] www.iap-kborn.de/fileadmin/user_upload/MAIN-abteilung/radar/Radars/Ionosonde/Plots/LATEST.PNG
[5] meteo.plus/sonne-prognose.php
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Medien berichten über DX-Weltrekord unterhalb 9 kHz

TV-Tipp

Eine Gruppe von Funkamateuren aus Amberg in der Oberpfalz hat es geschafft, auf Ultra-Langwelle, einer Frequenz von nur 8 kHz, den Atlantik zu überbrücken. Gemeinhin geht man davon aus, dass auf so niedrigen Frequenzen kein Funkverkehr mehr möglich ist, wenigstens nicht mehr mit Amateurmitteln. Nicht so aber bei einer sehr speziellen Interessen-Gruppe, bestehend aus Markus, DF6NM; Tom, DK1IS, und Bernd, DF9RB.

Die eingesetzte Technik und Decodier-Methoden sind ebenso bizarr wir ungewöhnlich, dass ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks hierüber eigens einen sechsminütigen Beitrag gedreht hat. Dieser wird ausgestrahlt im Dritten Bayerischen Fernsehprogramm (BR-Fernsehen) am 17. Februar in der Sendung „Heimat der Rekorde“. Vorab veröffentlicht wurde der Bericht über das Funken auf Ultra-Langwelle in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzJlYWUzYWMxLWVhZDAtNDI2Ni05YjY2LWQ1NWQ1MDE3ODk5Ng/?fbclid=IwAR1SCzy2H_dqRGZwg1eEG60bDYAaIJvoKFI05cO0SgL1JGkD-uZlD2qJpA4. Auf der Münchner Amateurfunktagung am 29. Februar und 1. März wird es von den drei Autoren auch einen Vortrag geben, wo sie über Ihre Ultra-Langwellen-Experimente berichten und die eingesetzten Techniken erläutern. Darüber berichtet Rainer Englert, DF2NU.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Bundesnetzagentur sperrt 4,5 Millionen unsichere Produkte

BNetzA

Im Jahr 2019 hat die Bundesnetzagentur 4,5 Millionen unsichere Produkte gesperrt. In der Online-Marktüberwachung hat die Bundesnetzagentur den Verkauf von rund 3,5 Millionen Produkten verboten. Diese Geräte können Funkstörungen bzw. elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen und dürfen in der EU nicht vertrieben werden. Weitere rund 600 000 Produkte hat die Behörde 2019 mit Vertriebsverboten oder Korrekturmaßnahmen bei Wirtschaftsakteuren in Deutschland belegt. Außerdem wurde die Einfuhr von knapp 400.000 nicht konformen Produkten nach Deutschland untersagt.

Auch 2019 richteten sich die Ermittlungen der Bundesnetzagentur wieder auf einzelne Online-Händler, die hohe Stückzahlen im Internet anboten. So konnten Anbieter von so genannten Minispion-Detektoren – auch Wanzenfinder genannt – ermittelt werden. Die in millionenfacher Stückzahl angebotenen Geräte fielen vor allem durch formale Mängel, wie fehlender CE-Kennzeichnung oder fehlender deutscher Bedienungsanleitung auf. Geräte, die das CE-Kennzeichnen nicht tragen, sind nicht für den europäischen Markt vorgesehen und können ein Risiko für den Verbraucher darstellen. Unter den insgesamt 3,5 Millionen nicht konformen Geräten befanden sich unter anderem mehr als 600 000 Bluetooth-Lautsprecher, sowie fast 500 000 Störsender, deren Be- und Vertrieb in Europa nicht zulässig ist, weil durch den Einsatz Kommunikationsdienste (z.B. Mobilfunk oder GPS-Navigationsdienste) gestört und Notrufe verhindert werden können. Solche Geräte werden häufig illegal bei der Durchführung von Straftaten eingesetzt.

Verbraucher bestellen immer mehr Produkte online direkt aus Drittstaaten. Daher arbeitet die Bundesnetzagentur intensiv mit dem Zoll zusammen. Der Zoll hat 2019 insgesamt 13 000 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur gemeldet. In mehr als 90 % der Fälle erfolgte keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt. Insgesamt waren rund 400 000 Produkte betroffen. Die von der Bundesnetzagentur geprüfte Anzahl von Gerätetypen im deutschen Einzelhandel belief sich im Jahr 2019 auf über 5400. Die Behörde hat insgesamt 59 Vertriebsverbote und 721 Festsetzungsschreiben zur Behebung formaler Mängel für nicht konforme Produkte erlassen. Es waren rund 600.000 Produkte betroffen.

(Quelle: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur)

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Jetzt anmelden: Noch wenige freie Plätze für den Februartermin

Vom 14. bis 16. Februar findet im Amateurfunkzentrum das 36. Funktionsträgerseminar in Baunatal statt. Es sind noch Plätze frei! Eine Teilnahme lohnt sich für ehrenamtlich Aktive und insbesondere für diejenigen, die sich gerne zukünftig für den Club engagieren möchten. Von Freitag bis Sonntag stehen Fachvorträge sowie der allgemeine Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander im Vordergrund. Das Tagungsprogramm wird durch interessante Workshops und Funkbetrieb an der Clubstation am Abend ergänzt. 

 

Zu den Themen zählen: Kassenführung im Ortsverband, Grundsätzliches zum Vereinsrecht und zum Versicherungsschutz im DARC e.V., Gewinnung von Jugendlichen, Online-Mitgliederverwaltung, OV-Arbeit, Mitgliederversammlung und Wahl, OV-Leben aktiv, sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen und die Anmeldeformulare für die Seminare in 2020 sind unter www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum hinterlegt.

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Peter Glasmacher, DK5DC, silent key

DK5DC

Mit großer Bestürzung hat der DARC e.V. vom Tod seines aktiven Mitglieds und Distriktsvorsitzenden Peter Glasmacher, DK5DC, erfahren, der in der Nacht auf den 12. Januar plötzlich und unerwartet im Alter von 68 Jahren gestorben ist. OM Peter hinterlässt durch sein großes Engagement, welches er für die Gemeinschaft der Funkamateure an den Tag legte, eine große Lücke. Seit 2011 stand OM Peter als Prüfpunkt für das DXCC zur Verfügung.

In 2012 wurde er stellvertretender DV des Distriktes Westfalen-Süd (O) und hatte dieses Amt bis zum Jahr 2014 inne. Mitte 2014 wurde er schließlich Distriktsvorsitzender und übte das Amt bis zu seinem Tode aus. Auch im Amateurrat wird seine Stimme nun fehlen. Nicht selten ergriff er bei Diskussionen das Mikrofon, um seine Ansicht darzulegen und Beschlussfassungen auf der Mitgliederversammlung in gute Bahnen zu lenken. Seit der Herbst-Mitgliederversammlung 2017 wurde OM Peter zudem in den Amateurrats-Ausschuss „Lizenzierung und Amateurfunkprüfungen“ berufen. Die Leser des Amateurfunkmagazins CQ DL kommen mit der Februar-Ausgabe ein letztes Mal in den Genuss des „DXtra“, welches noch aus Peters Feder stammt. Leider wird er seinen guten Vorsatz für das Jahr 2020 nicht mehr vollenden können, den er darin so schön wie folgt beschreibt: „Ich werde auch dieses Jahr wieder den Spagat zwischen der DX-Meldung für den DXer und der DX-Meldung für den interessierten Funkamateur wagen, so wie es einer Clubzeitschrift ansteht.“ Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt Peters Angehörigen.

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70 Jahre DARC - Sachsen und Westfalen-Süd QRV

In dieser Woche werden die Distrikte Sachsen und Westfalen-Süd unter den Sonderrufzeichen DF70DARC und DP70DARC QRV sein. Jeder OP an einer Sonderstation wird gebeten, sein Log zeitnah nach seiner Aktivität an logs(at)70darc.club zu senden. Wer Interesse an einem Sonderdiplom "70 Jahre DARC" hat, sollte die QSOs mit den Sonderrufzeichen in das DCL einspielen. Durch den Vergleich der beiden Logs (Sonderrufzeichen und eigenes Rufzeichen) ergeben sich Bestätigungen, die zu Diplompunkten werden.  

73, Ric, DL2VFR, Referent DX

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QO-100 Bodenstation in der Antarktis angekommen

Die QO100-Antenne der AMSAT-DL ist zusammen mit weiterem Amateurfunk-Equipment kurz nach Neujahr in der Antarktis eingetroffen. Gestern wurde das Radom auf das Dach der Neumayer-Station III, der deutschen Antarktis-Forschungsstation des Alfred-Wegener-Instituts, zur Festinstallation gehoben, darüber berichtet die AMSAT-DL.

Fünf Funkamateure, DG1MD, DL1TOG, DL5XL, DL3LRM und HB9HCF, arbeiten an der Funktechnik und der Installation der QO-100 Antenne. Roman, HB9HCF, ist Teil des Überwinterungsteams von 2020 und bleibt dort bis Februar 2021. Felix Riess, DL5XL, wird das gesamte Projekt an ihn übergeben, bevor er die Station verlässt. 

DPØGVN befindet sich auf 70,674444° Süd und 8.274167° West, was im Footprint des ersten geostationären AMSAT Qatar-OSCAR 100 mit einer Elevation von 7,3° liegt. 

Weitere Informationen unter amsat-dl.org 

Quelle: AMSAT-DL

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Die 10 000 im Blick

Es sieht  so aus als ob an diesem Wochenende die 10.000-QSO-Marke bei DP70DARC und DF70DARC fallen wird. Natürlich ist es möglich, und das wurde bereits praktiziert, das hintereinander mehrere OP an einem Tag QRV werden. Die Anmeldungen können mit Hilfe der TAN im Aktivitätskalender durch Eintrag der Betriebszeiten modifiziert werden. Es ist § 11 Abs. 4 Satz 2 AFuV und Vfg. 13/2005 der BNetzA zu beachten. 

Ric, DL2VFR, Referent DX

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YOTA Subregional Camps 2020

YOTA

Auch dieses Jahr finden wieder drei Subregional Camps im Rahmen des „Youngsters On The Air Program“ der IARU-Region 1 statt. Die Gastgeberverbände in Serbien (SRS), Norwegen (NRRL) und Ungarn (MRASZ) haben bereits tolle Programme ausgearbeitet. Bei diesen drei- bis viertägigen Jugendcamps geht es vor allem um den interkulturellen Austausch, Technik und gemeinsamen Funkbetrieb.

Die Veranstaltungszeiträume sind: Serbien: 3.–6.4.2020, Norwegen: 9.–12.4.2020, Ungarn: 11.–15.6.2020. Dieser Aufruf geht an alle jugendlichen DARC-Mitglieder unter 26 Jahren. Wenn Ihr an einem dieser Camps teilnehmen möchtet, meldet euch gerne mit einem kleinen Steckbrief beim YOTA-Team Deutschland per Mail an ham-yota(at)darc.de. Im Moment ist leider nur die Anmeldung für das Nordics On The Air (NOTA) Camp in Norwegen geöffnet. Für die beiden anderen gilt es noch ein wenig Geduld zu haben. Weitere Informationen zum norwegischen Camp können unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.ham-yota.com/nota2020. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Darüber berichtet das YOTA Team Deutschland im DARC AJW Referat.

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