Der Hilfseinsatz von ARRL-Funkamateuren in Puerto Rico ist zu Ende

Valery Hotzfeld, NV9L

Als freiwillige Helfer des Amerikanischen Roten Kreuzes waren 22 Funkamateure als „Force of 50“ in Puerto-Rico tätig. Dieses Team zeigte im 3-wöchigen Einsatz eine außergewöhnliche Bandbreite an Fähigkeiten, sagte ARRL-CEO, Tom Gallagher, NY2RF. Es gab keine Aufgabe, die sich nicht bewältigen konnten, da sie nicht nur ihre Rolle als Kommunikationsspezialisten wahrnahmen, sondern auch der Bevölkerung in vielen anderen Handlungen persönliche Hilfe leisteten.

Das Amerikanische Rote Kreuz gab bekannt, dass alle Erwartungen mehr als erfüllt wurden. Die anfängliche Mission der Freiwilligen bestand darin, „Health & Welfare“-Meldungen zu sammeln und über Winlink in das „Safe and Well System“ des Roten Kreuzes zu bringen. Schnell stellten sie jedoch fest, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung viel größer waren. Die Telekommunikation war total zusammengebrochen. Das Rote Kreuz erkannte die Wichtigkeit der Wiederherstellung der Kommunikation für Krankenhäuser. Also wurden die Freiwilligen Funkamateure auch dort eingesetzt. Sie besaßen eine breite Palette von Talenten, von medizinischen bis hin zu mechanischen Fähigkeiten. Andy Anderson, KE0AYJ, hat zum Beispiel den Hubschrauberlandeplatz am Guajataca-Staudamm errichtet, er stellte dort auch die Funkkommunikation sicher.

Die Krankenhäuser wollten die Funkamateure nicht mehr gehen lassen, bis ihnen gezeigt wurde, wie sie auch Satellitentelefone benutzen konnten.

Freiwillige Funkamateurin und CNN-Reporterin Valery Hotzfeld, NV9L, sagte: „Ich war richtig stolz auf unsere Jungs“ – „Sie waren wie Rockstars!“

Quelle: ARRL (http://www.arrl.org/news/force-of-50-volunteers-puerto-rico-hurricane-recovery-mission-ends), übersetzt von Gert, OE3ZK

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Quelle: http://oevsv.at/oevsv/aktuelles/Der-Hilfseinsatz-von-ARRL-Funkamateuren-in-Puerto-Rico-ist-zu-Ende/

Jamboree on the Air 2017 – Ein Erfolg!

Jamboree on the Air 2017 – Ein Erfolg!

Diese Wochenende fand das Jamboree on the Air and on the Internet (JOTA-JOTI) statt. Es haben auch dieses Jahr weltweit über eine Million Pfadfinder aus über 150 Ländern daran teilgenommen.

Die Gespräche gehen dabei weit über „Wie ist das Wetter bei euch?“ hinaus. Durch die vielen Kontakte erfährt man von den Gebräuchen und Spezialitäten der entfernten Gruppe und kommt sich dabei näher. Funktechnisch wurden alle Bänder benutzt. Die speziell eingerichtete DMR-Talkgruppe 907 musste sogar wegen dem intensiven Gebrauch durch zwei zusätzlichen Gruppen (9071+9072) entlastet werden.  

Zum JOTA gehören aber auch elektronische Basteleien, Fuchsjagd, technische Experimente, gemeinsame Spiele mit entfernten Gruppen und natürlich „normale“ Pfadi-Aktivitäten. Dieses Jahr hatte man die Möglichkeit einem Kontakt mit der Raumstation zu lauschen oder sogar einen Random-Kontakt zu versuchen.  

HB9S, die JOTA-Station des Europäischen Support-Center der Weltpfadibewegung in Genf hat die Gelegenheit genutzt und mit improvisierten Mitteln gespannt den Worten von Paolo Nespoli, IZ0JPA, dem Italienischen Astronauten auf der ISS, gelauscht. 

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Quelle: https://www.darc.de/home/

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