Projektvorstellung „Singerberg Ost“

Nun ist die Zeit gekommen um mein letztes Bauprojekt vorzustellen, bevor ich endgültig in Pension gehe.

Wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, habe ich vor ca. 3 Jahren bei der Freizeitmesse über einen eventuellen Relaisstandort am Singerberggipfel-Ost in 1.357mt. Seehöhe berichtet und auch das vorgesehene Relais im Betrieb auf der Messe vorgestellt. Dieser Standort wäre für die Abdeckung des südlichen sowie auch des nördlichen Raums in OE8 von großem Vorteil. Ein weiterer Gedanke vom mir ist der Umstand, dass der Standort Pyramidenkogel für die Zukunft nicht als sicher eingestuft werden kann, da wäre der Singerberg ein guter Ersatz. Technisch wäre das Projekt machbar, zu dem der gesamte Betrieb in einem schon bereitstehenden Stahlcontainer, welcher Winterfest ist, mit den Maßen 1.70 x 1.60 x 2.5mt. abgewickelt werden kann.

Die Stromversorgung würde nur mit Akkus und Fotovoltaikanlage erfolgen! Die Repeater mit Zubehör sind ebenso schon vorhanden. Bezüglich der Fotovoltaik müsste noch mit dem Dachverband gesprochen werden. Weiters müsste noch mit dem Grundstückseigentümer, sowie mit den zuständigen Behörden verhandelt werden, ähnlich wie beim Projekt Petzen. Sollte dann alles Klappen, haben wir alle wieder ein super „Eigenheim mit Hausnummer 2“.

73 de Hermann (OE8HJK)

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Quelle: http://oevsv.at/oevsv/aktuelles/Projektvorstellung-Singerberg-Ost/

TKG- und EMVG-Beiträge für die Jahre 2015 und 2016 festgelegt

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Höhe der TKG- und EMVG-Beiträge für die Jahre 2015 und 2016 festgelegt.

Für den Amateurfunk werden folgende Beitragssätze erhoben:
- für das Jahr 2015: 6,87 Euro TKG-Beitrag, 24,59 Euro EMVG-Beitrag;
- für das Jahr 2016: 7,97 Euro TKG-Beitrag, 18,92 Euro EMVG-Beitrag.

Beitragspflichtig ist jeder Funkamateur, der in dem betreffenden Zeitraum eine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst besaß.

Für den CB-Funk und andere "Jedermannfunk"-Anwendungen werden keine TKG- und EMVG-Beiträge erhoben

Die Beitragssätze sind in der sog. "Neunten Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung" enthalten, die am 27. Oktober 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Die Verordnung kann im Internet unter http://t1p.de/znm3 heruntergeladen werden.

- wolf -

© FM-FUNKMAGAZIN

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Quelle: http://funkmagazin.de/271017.htm

Neue EMVG-/FuAG-Gebührenverordnung in Kraft getreten

Am 24. Oktober 2017 ist eine neue Gebührenverordnung für Amtshandlungen nach dem EMVG und dem Funkanlagengesetz (FuAG) in Kraft getreten.

Entgegen der bisherigen Gebührenverordnung enthält die neue Verordnung weitgehend keine festen Gebührensätze bzw. Gebührenrahmen, sondern die Tätigkeiten werden nach Zeitaufwand berechnet.

Für Maßnahmen zur Ermittlung oder Beseitigung von Funkstörungen werden nur dann Gebühren erhoben, wenn ein Gerät unverschuldet entgegen den Vorschriften des EMVG oder der Sicherheitsfunk-Schutzverordnung betrieben wird.

Das Erteilen einer Standortbescheinigung für ortsfeste Funkanlagen mit der Strahlungsleistung ab 10 Watt EIRP wird jetzt ebenfalls nach Zeitaufwand berechnet. Die bisherigen Gebühren - sie betrugen in der "einfachsten" Version (Bewertung nur einer Antenne ohne Messungen) 165 Euro - sind nicht mehr gültig.

Der vollständige Wortlaut der neuen Gebührenverordnung kann im Internet unter http://t1p.de/e7ml heruntergeladen werden.

Update vom 28.10.2017:
Der auf Telekommunikationsrecht spezialisierte Rechtsanwalt Michael Riedel hat unter 
https://lawfactory.de/news2.html#section eine Kurzbetrachtung zur neuen Gebührenverordnung veröffentlicht. Rechtsanwalt Riedel hält es u.a. für fraglich, ob die in der Verordnung enthaltene Gebührenbefreiung bei "unverschuldetem" Betreiben eines Betriebsmittels entgegen den Vorschriften des EMVG oder der Sicherheitsfunk-Schutzverordnung mit dem Bundesgebührengesetz vereinbar ist. Das Verschuldensprinzip sei dem Verwaltungsrecht völlig fremd; es sei nicht erkennbar, an welche konkrete Handlung und Pflichtverletzung das Verschulden anknüpfen solle.

- wolf -

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www.funkmagazin.de

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Quelle: http://funkmagazin.de/261017.htm 

MIKROTIK Router für HAMNET-Zugang konfigurieren

Konfiguration eines MIKROTIK Routers als Userzugang zu einem HAMNET Knoten

ReinholdOE5RNL, beschreibt in der aktuellen, völlig überarbeiteten und wesentlich erweiterten Version, die Konfigurations-Schritte für den HAMNET-Zugang am Beispiel eines Mikrotik-Routers. Speziell Newcomer wollten, neben der eigentlichen HAMNET-Router Konfiguration, eine genauere Einführung wie man den HAMNET-Router in das Heimnetzwerk einbindet.

Download der Konfigurationsbeschreibung

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Quelle: http://oevsv.at/oevsv/aktuelles/Technik-MIKROTIK-Router-fuer-HAMNET-Zugang-konfigurieren/

JOTA 2017 mit der Pfadfindergruppe 55

Nach langen Jahren konnte ich (Peter Oberbauer – OE3OPA – Mitglied der PPÖ seit 1970) wieder ein JOTA mit der Pfandfindergruppe 55 organisieren (nach Recherchen hat das erste und bis dato einzige JOTA der Gruppe 55 im Jahr 2000 stattgefunden)

Mein kompetenter Ansprechpartner für die Pfadis Gr. 55, Bernhard Palmetzhofer ( PALMI ), hat auf die Idee sofort reflektiert.

Ich habe um ein Sonderrufzeichen und Sprechfreiheit für die Pfadis für dieses Wochenende einen Antrag gestellt. 
Es wurde umgehend der CALL OE55JOTA und die Sprechfreiheit für die Pfadis genehmigt.

 

Nach kurzer Umfrage in meinem Team haben sich sofort OE1PYA-Peter, OE3CFC-Chris und OE3YTA-Tina bereit erklärt, mich bei diesem Event zu unterstützen (Mitglieder in der ALLS OE3, ADL303 und MAFC).

Wir sind am Samstag, 21. Okt. 2017 um ca. 14:00 local Time im Pfadfinderheim eingetroffen.
Wir haben eine KW und eine UKW Station aufgebaut. Schon beim Aufbau der KW Antenne (G5RV auf Teleskopmast) haben die GuSp (Guides - weiblich und Späher - männlich – Kinder im Alter von 10 – 13 Jahren) mitgeholfen.

OE1PYA-Peter hat den Nachmittag mit Video – Vorführungen über den Amateurfunk eingeläutet.

Danach haben wir die Anwesenden GuSp in 2 Gruppen geteilt. Eine bei der KW Station, die Andere bei der UKW Station.

 

Wir konnten den interessieren Pfadis die Unterschiede der gewählten Bänder sehr erfolgreich demonstrieren und mit einigen Gruppen Kontakt aufnehmen.

Auf KW:
DL0APJ
DL0MHT  Pfadfinder Anzing
OE2XWL
OE2IKN Clubstation Felbertal
OE5X OE5FSM   Pfadfindergruppe Linz 8
OE3BLS Pfadi Gruppe Bruck/Leitha
OE5CCN
OE1SSU
DD2DF
DL1SBF
DJ3WE
DC8XV
SP2EWQ
OE7XWI
IN3NJB
HA8BE
und viele mehr

Würde aber den Bericht sprengen !! HI

Auf UKW:
OE3YOS/3 Susi – Pfadfindergruppe Bruck/Leitha (fast den ganzen Nachmittag – DANKE)
OE3CKS – Chris
OE3MSU – Max
und mit einigen Altpfadfindern der Gr. 55

 

Es hat im Anschluss noch einen gemütlichen Grillabend gegeben, zu dem auch viele Altpfadfinder und auch noch YL und OM der ALLS OE3 (OE1YPC-Lisa, OE1TPW-Thomas, deren Tochter, auch Pfadi der Gr. 12, am JOTA dabei war) gekommen sind.

Ich möchte mich auf diesem Weg bei meiner Pfadfindergruppe 55 recht herzlich für die Einladung zu diesem Event bedanken. Ich hoffe es ist gut angekommen und würde ich freuen, dass auch nächstes Jahr wieder für euch organisieren zu dürfen ;-)

Ein herzliches gut Pfad und 73 de Peter

Gruppenfoto groß

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Quelle: http://oevsv.at/oevsv/aktuelles/JOTA-2017-mit-der-Pfadfindergruppe-55/

Wenn das Licht aus ist, Behördenfunk und Handys schweigen

Am 11.11.2017 findet das erste EMCOM Meeting in Kuchl bei Salzburg statt. EMCOM steht für Emergency Communication in Austria. Es treffen sich Fachleute für Funkkommunikation, aber auch interessierte Laien um über ein blauäugig vernachlässigtes Thema unserer Wohlstandsgesellschaft zu diskutieren und Lösungen vorzustellen: „Blackouts und die möglichen Einsatzgebiete für Funkamateure – Überleben ohne Strom.“

Kommunikation ohne Strom aus der Steckdose. Der Akku Ihres Handys mag zwar noch 12 Stunden Energie haben, aber der nächste Handymast stellt nach 30 Minuten ohne Strom seine Funktion ein. Was tun?

Nun ist die Zusammenarbeit der Funker bei Behörden und Einsatzorganisationen ebenso gefragt, wie bei Infrastrukturunternehmen und Medienorganisationen. Aber auch die Bevölkerung soll/muss informiert bleiben. Die sich rasch verändernden Gegebenheiten und Entwicklungen - insbesondere die Kommunikation mit uns BürgerInnen in Krisensituationen mittels social media – sind mehr denn je ein wichtiges Thema.

Interessierte haben bis zum 9.11. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  die Möglichkeit sich persönlich an zu melden.

Nähere Infos unter www.emcom.at

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Ing. Herbert Koblmiller 
Österreichischer Versuchssenderverband 
Mobile: +43 664 73438501 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Siehe auch

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Quelle: http://oevsv.at/oevsv/aktuelles/Wenn-das-Licht-aus-ist-Behoerdenfunk-und-Handys-schweigen/

ATRT-Projektgruppe tagte in der DARC-Geschäftsstelle

BNetzA

Auf Einladung des DARC-Normenreferats traf sich die ATRT-Projektgruppe „EMV-Leitfaden“ am 26. Oktober in der DARC-Geschäftsstelle in Baunatal. Der ATRT ist ein Beratungsgremium der Bundesnetzagentur (BNetzA), in dem verschiedene betroffene Interessengruppen Themen diskutieren, für welche die BNetzA Beratungsbedarf signalisiert. Zu den Interessengruppen gehören u.a. Mobilfunk-, Kabelnetzbetreiber, einschlägige Wirtschaftsverbände, das Elektrohandwerk und eben auch der DARC e.V.

Am Thema „EMV-Leitfaden“ arbeitet das DARC-Referat Normen seit Jahren mit. Dieser Leitfaden richtet sich an Jedermann, ist dieser „Jedermann“ heute doch weit verbreitet auch verantwortlicher Netzbetreiber. Die Zeiten, als die geringfügigste Änderung am häuslichen Fernmeldenetzwerk Staatsangelegenheit war, sind lange vorbei. Der „Jedermann“ darf sich heute seine Kommunikationsbaugruppen und -kabel wo auch immer zusammenkaufen, installieren und betreiben. Die Erkenntnis, dass mit diesem Tun auch Verantwortung verbunden ist, hat bisher kaum Verbreitung gefunden. Hier für mehr Verständnis zu sorgen, auch auf möglich Konsequenzen in Störungsfällen hinzuweisen, ist Ziel des Leitfadens. Die BNetzA würde solch einen Leitfaden ins Internet stellen und eventuell auch als Flyer, ggfs. auszugsweise verteilen. Handwerker, die vor Ort – auch im Auftrag der BNetzA – an Problembeseitigungen arbeiten, wären für eine Argumentationshilfe dankbar.

Das Problembewusstsein, dass häusliche Kommunikationsnetze außerhalb des eigenen Haushalts Störungen verursachen können, ist wie schon erwähnt kaum vorhanden. So vernünftig das Vorhaben auch erscheinen mag, es läuft schon über einige Jahre und mehrfach gab es Rückschläge. Der Anfang der Arbeit war viel zu sehr technisch geprägt. Nur Fachleute hätten wesentlich mehr als den Titel gelesen – Thema verfehlt. Dann gab es Unstimmigkeiten zwischen Interessengruppen, wann immer bestimmte Netzwerktechnologien positiv oder negativ bewertet wurden. Die BNetzA hat deshalb die Technologieneutralität bei dem in diesem Jahr neu genommenen Anlauf zu einer vorrangigen Anforderung an den Leitfaden erhoben. Das zu akzeptieren, fällt uns auch nicht leicht. Spielt doch bei der häuslichen Netzwerktechnik derzeit PLC eine nennenswerte Rolle, und der DARC würde viel lieber ausschließlich für die Kommunikation vorgesehene Leitungen sehen (von Koaxial- bis zu Glasfaserkabeln). Der DARC ist der festen Überzeugung, dass in Anbetracht des weiter wachsenden Bandbreitenhungers, die Nutzung der für hohe Datenraten entwickelten Kommunikationssysteme die zukunftssicherste Empfehlung für den besagten „Jedermann“ wäre. Darüber berichtet Knut Rothstein, DL1KRT, vom Referent Normen im DARC e.V.

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Die „JJ’s“ – eine neue junge Amateurfunkfamilie

Familie Bergmann

Laura Bergmann – 10 Jahre jung – hat am 24. Oktober ihre Prüfung bei der Bundesnetzagentur in Eschborn bestanden. Sie ist die jüngste Kursteilnehmerin, die bei dem Intensivkurs des OV Frankfurt am Main (F05) je teilgenommen hat. In der zweiten Ferienwoche von 13. bis 22. Oktober hatte sie die Prüfungsfragen fleißig gelernt und geübt. Vater Emil, DL8JJ, und Mutter Verjy Bergmann, DL9JJ, freuen sich, ihre Tochter unter ihrem neuen Call DO9JJ im Äther zu hören.

„Ein besonderes Dankeschön an Karl-Heinz, DC4PC, und das ganze Team vom OV F05 für die Unterstützung und den tollen Afu-E-Intensivkurs!“, resümiert DL8JJ, der sich nun stolzer Vater einer „Amateurfunkfamile“ nennen kann.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 43/2017, 43. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 43/2017, 43. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 26. Oktober 2017, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unterwww.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 43 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 43. Kalenderwoche 2017. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- DARC-Vorstand beriet über aktuelle Themen
- Gebührenverordnung für den Bereich EMVG-FuAG-BGebV in Kraft
- Konfigurationsanleitung für Mikrotik-Router als Nutzerzugang zum Hamnet
- RadFxSat soll im November starten
- TV-Dokumentationsreihe mit DG1KIM über Fortschritte in der Raumfahrt
- DARC-Mitgliederversammlung vom 11. bis 12. November
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

DARC-Vorstand beriet über aktuelle Themen

Vom 21. bis 23. Oktober hatte sich der DARC-Vorstand zu seiner regelmäßigen Sitzung in Baunatal getroffen. Als Gäste waren Peter Meßthaler, DG4NBI (Sprecher des Haushaltsausschusses), Werner Pokropp, DG3ET (Kandidat für die Vorstandwahl), und die beiden AR-Sprecher Heinz Mölleken, DL3AH, und Peter Kern, DL1EIP, sowie der Geschäftsführer Jens Hergert anwesend. Neben allgemeinen Themen, wie die Vorbereitung der Mitgliederversammlung, wurden schwerpunktmäßig die kommenden Änderungen in der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) besprochen und eine Expertenanhörung dazu vorgenommen. Weitere Themen waren Alternativen zum Zahlungsverkehr mit der Postbank sowie die Zielplanung des DARC-Vorstandes bis 2025. Wie bereits im April mitgeteilt wurde, hatte die Postbank die Vereinbarung über die kostenlose Kontoführung gekündigt. In den daraufhin stattgefundenen Verhandlungen konnte sich der DARC mit der Postbank über eine Pauschale für alle Konten einigen, die aktuell vom Bundesverband übernommen wird. Es wurden verschiedene alternative Lösungsansätze zur Neustrukturierung des Zahlungsverkehrs im DARC e.V. diskutiert. Eine Möglichkeit wäre z.B. die Einführung einer zentralen Kontenverwaltung, welche die Zahlungsmodalitäten online ausführt. Es wurden auch Beispiele anderer Vereine in die Diskussion eingebracht. Ein verschlüsselter Online-Zugang (DSGVO) wird auch für eine seit Langem geplante Remote-Mitgliederverwaltung, die auch die Änderung von Mitgliedsdaten erlaubt, benötigt. Außerdem würde damit die zuvor genannte Pauschale an die Postbank eingespart werden. Der Vorstand wird die verschiedenen Ansätze weiter untersuchen und die Mitglieder regelmäßig darüber informieren. Einen ersten Überblick über die Lösungsansätze wird der Vorstand auf der Mitgliederversammlung im November geben. Die bereits im Sommer begonnene Überprüfung der Zielplanung des DARC-Vorstandes wurde final überarbeitet und abgeschlossen. Sie wird ebenfalls auf der kommenden Mitgliederversammlung vorgestellt und ist danach für alle verfügbar.

 

Gebührenverordnung für den Bereich EMVG-FuAG-BGebV in Kraft

Die "Besondere Gebührenverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für den Bereich des Elektromagnetische-Verträglichkeit-Gesetzes und des Funkanlagengesetzes" - kurz EMVG-FuAG-BGebV - vom 17. Oktober ist am 23. Oktober im Bundesgesetzblatt erschienen und somit in Kraft getreten. Die Gebühren für den Einsatz der Bundesnetzagentur wurden bisher im EMVG in den Paragrafen 17 bis 19 geregelt, im neuen EMVG wird hier nur noch auf das Bundesgebührengesetz verwiesen.
"Die Bundesnetzagentur erhebt Gebühren und Auslagen für die individuell zurechenbaren öffentlichen Leistungen (gebührenfähige Leistungen) im Anwendungsbereich des Bundesgebührengesetzes, die sie auf Grund der folgenden Vorschriften erbringt: 1. Elektromagnetische-Verträglichkeit-Gesetz, 2. Funkanlagengesetz, 3. Konformitätsbewertungsstellen-Anerkennungs-Verordnung, 4. Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder, 5. Sicherheitsfunk-Schutzverordnung".
Für den Amateurfunk- und Rundfunkempfang gilt damit weiterhin eine Gebührenbefreiung, wenn ein Betriebsmittel unverschuldet entgegen den Vorschriften des EMVG oder entgegen den Vorschriften der Sicherheitsfunk-Schutzverordnung betrieben wird. Betreiber von Betriebsmitteln, die schuldhaft oder vorsätzlich gegen die geltenden Vorschriften verstoßen, müssen dagegen die Kosten für den Messeinsatz tragen.
Funkamateure und Rundfunkhörer hatten in den vergangenen Monaten ihre bereits eingereichten Störungsmeldungen wieder zurückgezogen oder erst gar nicht abgegeben, als mit Inkrafttreten des neuen EMVG Ende 2016 auch dem Melder elektromagnetischer Störungen vorsorglich ein Kostenrisiko von Seiten der BNetzA angekündigt worden war. Funkamateure haben nun wieder Rechtssicherheit und weiterhin mit keinen Kosten zu rechnen, wenn sie eine Störmeldung bei der BNetzA abgeben. Zu diesem Thema ist am 25. Oktober eine Vorstandsinformation auf der DARC-Webseite erschienen [1].

 

Konfigurationsanleitung für Mikrotik-Router als Nutzerzugang zum Hamnet

Reinhold, OE5RNL, beschreibt in der aktuellen, komplett überarbeiteten und wesentlich erweiterten Version die Konfigurations-Schritte für den Hamnet-Zugang am Beispiel eines Mikrotik-Routers. Speziell Newcomer wollten, neben der eigentlichen Hamnet-Router-Konfiguration, eine genauere Einführung, wie man den Hamnet-Router in das Heimnetzwerk einbindet. Die interessante PDF-Datei ist wie diese Meldung selbst der Webseite des österreichischen Amateurfunkverbandes ÖVSV zu entnehmen [2].

 

RadFxSat soll im November starten

Der nächste AMSAT Fox-1-Satellit - RadFxSat bzw. Fox-1B - soll am 10. November um 0947 UTC gestartet werden. Es handelt sich um einen CubeSatellit mit einem 435/145 MHz FM-Transponder. Er ist Teil von vier CubeSats innerhalb der 14. NASA ELaNA-Mission, die als Sekundärnutzlast an Bord des Joint Polar Satelliten-Systems 1, kurz JPSS-1, mit einer Delta-II-Rakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien gestartet werden sollen. Bei RadFxSat handelt es sich um eine Partnerschaft mit dem Institut für Weltraum- und Verteidigungselektronik an der Vanderbild-Universität in Nashville (USA). Der Uplink von Fox-1 liegt auf 435,250 MHz, wofür ein 67,0-Hz-CTCSS-Ton erforderlich ist. Der Downlink liegt auf 145,960 MHz. Telemetrie ist über das DUV-Subaudiosystem verfügbar und kann mit der FoxTelem-Software decodiert werden. Darüber berichtet die AMSAT-NA mit Verweis auf Paul Stoetzer, N8HM.

 

TV-Dokumentationsreihe mit DG1KIM über Fortschritte in der Raumfahrt

Astronaut und Raumfahrtexperte Prof. Dr.-Ing Ulrich Walter, DG1KIM, berichtet in einer sechsteiligen Dokumentations-Reihe auf dem TV-Sender N24 über das Leben als Astronaut und die Fortschritte der Raumfahrt. Die Staffel läuft seit dem 17. Oktober jeweils immer dienstags um 21.05 Uhr auf N24 und im Timeshift auf N24 Doku. Wer eine Folge verpasst hat, kann sie 30 Tage in der N24-Mediathek anschauen. Prof. Walter fördert den Einsatz des Amateurfunks an der Uni massiv und war auch Wegbereiter der Antarktis-Funkbake. Darüber berichtet Rainer Englert, DF2NU.

 

DARC-Mitgliederversammlung vom 11. bis 12. November

Am 11. und 12. November findet die DARC-Mitgliederversammlung im Hotel Stadt Baunatal, Wilhelmshöher Str. 5, 34225 Baunatal, statt. Unter anderem steht die Wahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Start ist Samstag, 11. November, um 9 Uhr. Bis ca. 11.30 Uhr findet die gemeinsame Tagung zur Beratung der vorliegenden Anträge statt. Anschließend ca. von 12 bis 18 Uhr ist Mitgliederversammlung. Am Sonntag, 12. November, wird von 9 bis 12 Uhr die Mitgliederversammlung fortgesetzt. Alle DARC-Mitglieder sind dazu eingeladen. Die Anträge sind in vollem Wortlaut auf der DARC-Webseite als PDF-Datei veröffentlicht [3].

 

Aktuelle Conteste

28. bis 29. Oktober: CQ WW DX Contest
1. November: Holzhammer Contest
4. November: IPA Radio Club Contest
4. bis 5. November: Ukrainian DX Contest und IARU-Region-1 Marconi Contest VHF
5. November: IPA Radio Club Contest und HSC CW-Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 10/17 auf S. 58 und 11/17 auf S. 64.

 

Der Funkwetterbericht vom 24. Oktober, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 17. bis 23. Oktober: Die Sonnenaktivität war sehr gering - bis auf einen Überraschungs-M-Flare am 20. Oktober von der neuen Region 2685. Das war die alte Region 2682, die im September als 2673 einige X-Flares produziert hatte. Zu ihr gesellte sich noch die Region 2686. Die Fluxwerte kletterten langsam von 71 auf 78 Fluxeinheiten. Das geomagnetische Feld war ruhig bis leicht gestört, nur am 19. Oktober gab es aktive Turbulenzen. Lange Schwundphasen waren auf allen Bändern nicht zu überhören. Die Ausbreitungsbedingungen auf den Kurzwellenbändern waren besser als vorhergesagt und erfreuten uns vor und am WAG-Contest-Wochenende. Das 15-m-Band öffnete sogar zur US-Westküste und nach Japan. 10 und 12 m boten brauchbare Öffnungen in die Karibik, nach Süden und nach Asien entlang des Äquators. Das einigermaßen ruhige geomagnetische Feld begünstigte DX auf 80 und 40 m.

Vorhersage bis zum 30. Oktober:
Die beiden Sonnenflecken begleiten uns bis zum nächsten Funkwetterbericht. C-Flareaktivität ist möglich, wobei die solaren Fluxwerte etwa 80 Einheiten erreichen werden. Das nächste koronale Loch ist bereits in geoeffektiver Position und wir erwarten, dass das Erdmagnetfeld ab dem Nachmittag des 24. Oktobers reagiert. Ab dem 26. Oktober könnte aber die nächste ruhige Phase beginnen. Die Bänder 20 und 15 m öffnen morgens relativ schnell nach Sonnenaufgang nach Asien und auch manchmal nach Neuseeland auf dem kurzen Weg, 30 m etwas später in die gleiche Richtung. Die Lowbands sind meist bis Sonnenaufgang für DX freundlich. Abends sind 20 m, oft auch 17 m nach Sonnenuntergang noch offen. Hoffen wir, dass diese für uns positive Phase noch eine Weile so bleibt.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:26; Melbourne/Ostaustralien 19:23; Perth/Westaustralien 21:27; Singapur/Republik Singapur 22:46; Tokio/Japan 20:54; Honolulu/Hawaii 16:30; Anchorage/Alaska 17:02; Johannesburg/Südafrika 03:25; San Francisco/Kalifornien 14:27; Stanley/Falklandinseln 08:34; Berlin/Deutschland 04:47.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 22:02; San Francisco/Kalifornien 01:21; Sao Paulo/Brasilien 21:15; Stanley/Falklandinseln 22:49; Honolulu/Hawaii 04:00; Anchorage/Alaska 02:17; Johannesburg/Südafrika 16:19; Auckland/Neuseeland 06:45; Berlin/Deutschland 15:53.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] https://www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen
[2] http://archiv.oe5.oevsv.at/technik/digital_dl/Mikrotik-HAMNET-User-Manual_V2.1.pdf
[3] https://www.darc.de/der-club/allgemeines/#c35452
[dx] http://www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

Schreiben an Parteien zum § 27 EMVG

DARC

Am 23. Oktober hat der Vorstand des Runden Tisches Amateurfunk (RTA) gleichlautende Schreiben an die Vorsitzenden jener Parteien versandt, die beabsichtigen, eine Koalition und mit ihr die Regierung zu bilden. In den Schreiben empfiehlt der RTA die Korrektur des §27 EMVG mit auf die Agenda des Koalitionsvertrages zu setzen.

Die Vorstandsinformation ist auf der DARC-Webseite unterhttps://www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen/ nachzulesen. Als Beispiel ist der Brief an die CDU sowie eine Presseinformation des DARC zum Thema EMVG beigefügt.

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Quelle: https://www.darc.de/home/