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Amateurfunk Podcast zur Ham Radio 2017 veröffentlicht

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Neuer QRP Transceiver Bausatz von QRP Labs

Funkbetrieb

Ausbreitungsbake DBØBER QRV

Die neue Ausbreitungsbake DBØBER ist in den 24-h-Regelbetrieb übergegangen. Vorausgegangen waren mehrjährige Tests mit unterschiedlichem Equipment. Auf 28273,00 kHz sendet die Bake im 10-m-Band mit 5 W PEP an einer steil strahlenden horizontalen Schleifenantenne von einem Lambda-Umfang. Der Standort befindet sich in JO62QL, direkt im Zentrum Berlins.

An den Wochenenden bietet die Bake zusätzlich den Dienst Standard-Frequenz an. Dann wird der Oszillator über Satellit mit dem Impuls einer Atomuhr synchronisiert. Die neue Bake ist von der Bundesnetzagentur und der IARU koordiniert. Empfangsberichte werden mit einer eigenen QSL-Karte bestätigt. Weitere Informationen und Fotos der Bake unter http://www.db0ber.de. Darüber berichtet Daniel Möller, DL3RTL.

DARC e.V.

Deutschland-Rundspruch 32/2017, 32. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 32/2017, 32. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 10. August 2017, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unter www.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 32 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 32. Kalenderwoche 2017. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Gebührenerhebung für Funkstörungsbearbeitung bis zu einer Neuregelung "ausgesetzt"
- Impressionen und Videos zu den WRTC-Testtagen 2017
- Jetzt anmelden für die Hamnet-Tagung
- Jetzt zu den DARC-Seminaren anmelden!
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Gebührenerhebung für Funkstörungsbearbeitung bis zu einer Neuregelung "ausgesetzt"

Viele Funkamateure zögern immer noch, ihre zunehmend notwendiger werdende Störungsmeldung bei der Bundesnetzagentur einzureichen, da es sich inzwischen allgemein herumgesprochen hat, dass verschiedene BNetzA-Außenstellen auf Störungsmeldungen etwa wie folgt geantwortet haben: "Sehr geehrter Herr ... Ich möchte Ihnen jedoch auch mitteilen, dass es möglich ist, dass Sie an den entstehenden Kosten beteiligt werden. Seit dem 22.12.2016 ist das neue EMVG in Verbindung mit dem Bundesgebührengesetz (BGebG) in Kraft getreten. Leider fehlt bis jetzt eine klare Vorgabe, für welche Funkdienste und in welchen Fällen Kosten für unsere Kunden entstehen. Bitte verstehen Sie dies nur als Hinweis."
Auch nach mehrfacher Nachfrage durch den Runden Tisch Amateurfunk (RTA) sah man sich bei der Bundesnetzagentur offenbar außer Stande, zu dieser Regelung eine schriftliche Stellungnahme abzugeben. Wie zu erfahren war, kam man jedoch zwischen BNetzA und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) nun zu der Erkenntnis, dass die mit dem neuen EMVG in Kraft getretene Regelung nach BGebG dem eigentlichen Auftrag der Störungsbearbeitung zuwiderlaufe. Man möchte daher wieder auf die alte Reglung zurückkommen.
Vom Bundeswirtschaftsministerium erhielt der RTA-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, hierzu folgende Auskunft: An einer Regelung werde derzeit gearbeitet und ein Referentenentwurf befinde sich bereits in der ressortübergreifenden Abstimmung. Die neue Regelung orientiere sich sehr stark an der bisherigen Vergebührung. Mit einer Verabschiedung der neuen Regelung sei bis Ende August des Jahres zu rechnen. Dies wird auch bestätigt durch die Antwort aus dem Bundeswirtschaftsministerium, die der Abgeordnete Ralph Lenkert, MdB, Die Linke, auf eine parlamentarische Anfrage erhalten hat. Sie ist über das Internet nachzulesen [1].
In der Vergangenheit war klar: Bei elektromagnetischen Störungen unbekannter oder bekannter Ursache konnte man sich z.B. als Funkamateur oder Rundfunkhörer an die Bundesnetzagentur wenden und mit Abhilfe rechnen. Die Kosten für diese Dienstleistung wurde bis auf wenige Ausnahmen auf den sog. EMV-Beitrag aller Senderbetreiber nach einem gewissen Schlüssel umgeleitet. Diesen EMV-Beitrag bezahlen auch Funkamateure als Teil ihrer jährlich wiederkehrenden Kosten für die Rufzeichenzuteilung. In Ausnahmefällen, nämlich nur dann, wenn die Quelle einer elektromagnetischen Störung schuldhaft betrieben wurde, hatte der schuldhafte Betreiber die Kosten der Abhilfe zu tragen. Mit dem neuen EMVG drohte nun, dass auch dem Meldenden die Kosten angelastet werden, wenn der Verursacher nicht zu ermitteln ist. Diese Art der Kostenrückforderung beim Melder, der sich nichts anderes hat "zu Schulden kommen lassen" als eine Störungsmeldung einzureichen, ist nun von Seiten der Bundesnetzagentur und des BMWi ausgesetzt worden, bis letzte Fragen mit dem Bundesfinanzministerium geklärt sind.
Sollten Funkamateuren aufgrund ihrer Meldung einer elektromagnetischen Störung Gebührenbescheide zugestellt worden sein, bittet der RTA-Vorstand, ihm dies umgehend zur Kenntnis zu bringen.

Impressionen und Videos zu den WRTC-Testtagen 2017

Die WRTC-Testtage im Juni waren eine gelungene Trainingseinheit für die Funk-WM im nächsten Jahr. Steffen, DM6WAN, hat Videosequenzen und Fotos zu einem Film zusammengeschnitten, der einen guten Vorgeschmack auf die WRTC 2018 gibt. Der Film ist auf Youtube zu finden [2]. Weiterhin sind einige Interviews auf der WRTC-Webseite [3] im Bereich Presse, "WRTC-FILME" verfügbar sowie viele Videos, die auf die lange Geschichte der World Radiosport Team Championship zurück blicken.

Jetzt anmelden für die Hamnet-Tagung

Die IP-Koordination Deutschland, das DARC VHF/UHF/SHF-Referat und die Akademische Funkgruppe der Universität Stuttgart laden zur dritten Hamnet-Tagung am 23. September an der Universität Stuttgart ein. Der Schwerpunkt der Tagung wird in diesem Jahr in der neuen HamCloud, dem Monitoren von Hamnet-Infrastruktur und den Kooperationsmöglichkeiten in Bezug auf Notfunk liegen. Die Tagung beginnt um 10 Uhr - ab 9:30 Uhr gibt es Kaffee/Snacks - und endet um 17:15 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Im Anschluss gibt es voraussichtlich für 30 Teilnehmer die Möglichkeit, an einer Exkursion zum Fernsehturm Stuttgart teilzunehmen. Ein gemeinsames Abendessen mit bis zu 60 Teilnehmern in unmittelbarer Umgebung des Fernsehturms rundet ab 19 Uhr die Veranstaltung ab. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind im Internet bzw. im Hamnet zu finden [4]. Darüber informiert Jann Traschewski, DG8NGN, für das Tagungs-Team.

Jetzt zu den DARC-Seminaren anmelden!

Innerhalb seines Seminarprogramms bietet der DARC e.V. am 2. September ein Fachseminar mit dem Titel "Contest für Einsteiger" an. Dozent Prof. Dr. Harald Gerlach, DL2SAX, bespricht darin die technischen und betriebstechnischen Aspekte, die für eine erfolgreiche Teilnahme an Contesten erforderlich sind. Der Workshop richtet sich an Funkamateure, die den Einstieg in das Contestgeschehen suchen oder das Zusammenspiel von Amateurfunktechnik und Informationstechnik erlernen wollen. Selbstverständlich sollen die Lerninhalte in dem am Seminarwochenende stattfindenden Wettbewerb (Fieldday Klasse Fixed) am Ende des Workshops ausprobiert werden. Eigene PCs sollten mitgebracht werden.
Am 28. Oktober wird unter dem Titel "Red Pitaya kennen- und programmieren lernen" ein weiteres Seminar angeboten. Es werden einfache mitgelieferte Applikationen und spezielle Umgebungen für Anwendungen im Amateurfunk vorgestellt. Das Seminar soll auch einen Einstieg in die Weiterentwicklung und Anpassung an spezielle Aufgaben geben und dabei dann erste Schritte in der hierfür erforderlichen digitalen Signalverarbeitung und der FPGA-Programmierung wagen. Teilnahmevoraussetzung ist zumindest ein mitgebrachter Red Pitaya zu je zwei Teilnehmern und ein Notebook mit Linux, ggf. auch Windows. Kenntnisse in digitaler Signalverarbeitung und GNU-Radio sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Als Dozent fungiert Prof. Dr. Michael Hartje, DK5HH.
Die Seminare finden in der DARC-Geschäftsstelle in Baunatal statt. Anmeldungen erfolgen ausschließlich über die DARC-Webseite, auf der auch die detaillierten Teilnahmebedingungen beschrieben sind [5].

Aktuelle Conteste

12. bis 13. August: WAE DX Contest
19. bis 20. August: SARTG RTTY Contest und Keymen's Club of Japan Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 8/17 auf S. 62.

Der Funkwetterbericht vom 8. August, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 1. bis 7. August: Der einzige Sonnenfleck mit der Nummer 2670 emittierte am 1. August einen C-Flare, seitdem ist er unscheinbar. Der solare Flux war konstant bei 74 plus/minus 1 Einheiten. Dafür war das koronale Loch CH 818 zwischen dem 3. und 7. August geoeffektiv. Das Erdmagnetfeld reagierte unruhig bis aktiv. Auf den Kurzwellenbändern war wiederum intensives Fading hörbar. Die Bänder 40 und 20 m waren die günstigsten DX-Bänder. Auf 10 und 6 m war die sporadische E-Schicht hin und wieder präsent.

Vorhersage bis zum 15. August:
Die Vorfreude auf den WAE-Contest ist in Anbetracht der sehr ruhigen Sonnen gedämpft. Wir erwarten fast konstante Fluxwerte im Bereich von 70 Einheiten und ein überwiegend ruhiges geomagnetisches Feld. Für den WAEDC-Contest wurden mit VOACAP Online [6] folgende Chancen für Bandöffnungen ermittelt:
JA 80 m gegen 19:00 UTC; 40 m:18:00 bis 21:00 UTC, 20 m: 05:00 bis 16:00 UTC;
KH6 20 m 06:00 bis 10:00 UTC, 16:00 bis 20:00 UTC;
VK3 40 m: 18:00 bis 20:00 UTC; 20 m: 14:00 bis 21:00 UTC; 15 m: eventuell 07:00 bis 08:00 UTC;
VK6: 80 m, 40 m, 20 m abends;
W6: 40 m 02:00 bis 04:00 UTC; 20 m: 14:00 bis 20:00 UTC.
Am 11. und 12. August erfreut uns der wohl bekannteste Meteorstrom der Perseiden mit bis zu 70 Sternschnuppen pro Stunde. Meist sorgen die damit in der E-Schicht landenden Eisenionen für ein Aufleben der sporadischen E-Schicht an den Folgetagen. Da man sich vielleicht bei jeder erblickten Sternschnuppe etwas wünschen kann, werden unsere Wünsche bald zu besseren Ausbreitungsbedingungen führen.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:13; Melbourne/Ostaustralien 21:13; Perth/Westaustralien 23:00; Singapur/Republik Singapur 23:05; Tokio/Japan 19:53; Honolulu/Hawaii 16:07; Anchorage/Alaska 13:47; Johannesburg/Südafrika 04:42; San Francisco/Kalifornien 13:19; Stanley/Falklandinseln 11:23; Berlin/Deutschland 03:36.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 00:03; San Francisco/Kalifornien 03:11; Sao Paulo/Brasilien 20:47; Stanley/Falklandinseln 20:43; Honolulu/Hawaii 05:06; Anchorage/Alaska 06:16; Johannesburg/Südafrika 15:44; Auckland/Neuseeland 05:40; Berlin/Deutschland 18:46.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2017/7-41-42.pdf?__blob=publicationFile&v=4
[2] http://youtu.be/Fc7Wn3PySrM
[3] http://www.wrtc2018.de
[4] http://www.hamnettagung.de (Internet), www.hamnettagung.de.ampr.org (Hamnet)
[5] https://www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/#c35459
[6] http://www.voacap.com/p2p/index.html
[dx] http://www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Vorstandsinformation

Vorschläge für neue Prüfungsfragen

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) informiert darüber, dass das RTA-Treffen am Rande der 42. HAM RADIO am 14. Juli unter anderem ergeben hat, dass die Bundesnetzagentur offen für Vorschläge für neue Prüfungsfragen ist. Der RTA-Vorstand nimmt unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ab sofort Vorschläge für neue Prüfungsfragen entgegen.

Dabei ist zu beachten, dass die zur Auswahl stehenden falschen Antworten auch tatsächlich ganz eindeutig falsch sind und nicht etwa Raum für Diskussionen bieten. Der RTA-Vorstand wird alle bis zum 30. September 2017 eingehenden Vorschläge in einem Dokument zusammenstellen und den RTA-Mitgliedsvereinen zur Kommentierung und Diskussion zuleiten. Dann kann auch über das weitere Vorgehen beraten werden. Diese Information hat der DARC auch als Vorstandsinformation herausgegeben, die Sie mit Datum vom 10. August unter https://www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen/ und vorherigem Login auf der DARC-Webseite nachlesen können.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Neue 2m/70cm-Transceiver von TEAM und CRT

"TEAM MiCo" ist der Name einer neuen VHF- und UHF-Funkgeräte-Reihe, die die Firma TEAM Electronic herausgebracht hat.

Die MiCo-Geräte sind optisch identisch und in vier Versionen erhältlich:

  • Als "Freenet"-Gerät ("MiCo Freenet") verfügt es über die nur in Deutschland erlaubten sechs analogen Kanäle im Frequenzbereich 149,0250 bis 149,1125 MHz;

  • als PMR446-Gerät ("MiCo PMR") ist es auf die 16 analogen PMR446-Kanäle im Bereich 446,00625 bis 446,19375 MHz programmiert;

  • für analogen Betriebsfunk gibt eine 2-m-Version ("MiCo VHF-COM") und eine 70-cm-Version ("MiCo UHF-COM", die in den Frequenzbereichen 136 bis 174 MHz bzw. 440 bis 470 MHz mit entsprechender Software programmierbar sind.

Der Straßenpreis für die "Freenet"- und die PMR446-Version beträgt derzeit knapp 120 Euro.

Eine gemeinsame Bedienungsanleitung für die "MiCo"-Geräte kann im Internet unter http://t1p.de/mico-manual heruntergeladen werden.

Unter französischem CRT-Label erscheint demnächst ein 2m/70cm-Amateurfunk-Transceiver mit der Bezeichnung "CRT MICRON U/V" auf dem deutschen Markt.

CB-Funkern wird dieses Gerät bekannt vorkommen: Das äußere Erscheinungsbild entspricht den CB-Funkgeräten "CRT 2000" (bzw. dessen Vorgänger "Anytone Apollo II") und "Team Expert-1", die im vergangenen Jahr wegen ihrer "Amateurfunkgeräteoptik" mit TFT-Farbdisplay im CB-Bereich für Aufmerksamkeit sorgten (das Funkmagazin berichtete).

Als Erscheinungstermin des "CRT MICRON U/V" wird der Herbst 2017 angepeilt. Der Preis des Gerätes ist noch nicht bekannt.

Originalhersteller der hier vorgestellten Geräte ist die chinesische Firma Qixiang. Dieses Unternehmen ist als Auftragshersteller für zahlreiche Funkgeräte-Anbieter tätig und bringt auch unter der Eigenmarke "Anytone" Geräte auf den Markt.

- wolf -

© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/090817.htm

Nachlese

WRTC-Testage 2017: Impressionen und Videos

Die Testtage im Juni 2017 waren eine gelungene Trainingseinheit für die Funk-WM im nächsten Jahr. Steffen, DM6WAN, hat Videosequenzen und Fotos zu einem Film zusammen geschnitten, der einen guten Vorgeschmack auf die WRTC gibt. Der Film ist auf Youtube zu finden: youtu.be/Fc7Wn3PySrM.

Weiterhin sind einige Interviews auf der Webseite http://www.wrtc2018.de im Bereich Presse –> WRTC-FILME verfügbar sowie viele Videos, die auf die lange Geschichte der World Radiosport Team Championship zurück blicken.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Wettbewerbe

62. WAEDC startet am Wochenende mit dem CW-Teil

An diesem Wochenende findet mit dem CW-Teil der erste WAEDC der 2017er Serie statt. Die Teilnehmer freuen sich über viele Anrufe auch von Gelegenheitscontestern, die nur ein paar QSOs machen möchten. Wer aktiv am WAEDC teilnehmen möchte, für den sind die QTCs natürlich „das Brot und die Butter darauf“ in diesem Contest. Es lohnt sich, sich daran einmal zu versuchen.

Die ausführliche Ausschreibung findet man auf der DARC-Webseite unter folgendem Link: http://www.darc.de/der-club/referate/conteste/worked-all-europe-dx-contest/regeln.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Gebührenerhebung für Funkstörungsbearbeitung

Bis zu einer Neuregelung „ausgesetzt“

Viele Funkamateure zögern immer noch, ihre zunehmend notwendiger werdende Störungsmeldung bei der Bundesnetzagentur einzureichen, da es sich inzwischen allgemein herumgesprochen hat, dass verschiedene BNetzA-Außenstellen auf Störungsmeldungen etwa wie folgt geantwortet haben:

„Sehr geehrter Herr XXX, … Ich möchte Ihnen jedoch auch mitteilen, dass es möglich ist, dass Sie an den entstehenden Kosten beteiligt werden. Seit dem 22.12.2016 ist das neue EMVG in Verbindung mit dem Bundesgebührengesetz (BGebG) in Kraft getreten. Leider fehlt bis jetzt eine klare Vorgabe, für welche Funkdienste und in welchen Fällen Kosten für unsere Kunden entstehen. Bitte verstehen Sie dies nur als Hinweis. … Bundesnetzagentur DLZ…“

Auch nach mehrfacher Nachfrage durch den Runden Tisch Amateurfunk (RTA) sah man sich bei der Bundesnetzagentur offenbar außer Stande, zu dieser Regelung eine schriftliche Stellungnahme abzugeben. Wie zu erfahren war, kam man jedoch zwischen BNetzA und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) nun zu der Erkenntnis, dass die mit dem neuen EMVG in Kraft getretene Regelung nach BGebG dem eigentlichen Auftrag der Störungsbearbeitung zuwiderlaufe. Man möchte daher wieder auf die alte Reglung zurückkommen.

Vom Bundeswirtschaftsministerium erhielt der RTA Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, hierzu folgende Auskunft: An einer Regelung werde derzeit gearbeitet und ein Referentenentwurf befinde sich bereits in der ressortübergreifenden Abstimmung. Die neue Regelung orientiere sich sehr stark an der bisherigen Vergebührung. Mit einer Verabschiedung der neuen Regelung sei bis Ende August des Jahres zu rechnen.

Dies wird auch bestätigt durch die Antwort aus dem Bundeswirtschaftsministerium, die der Abgeordnete Ralph Lenkert, MdB, Die Linke, auf eine parlamentarische Anfrage erhalten hat: „Frage Nr. 41: Wie ist die Erhebung von Kosten bei Störungsmeldungen (nach dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) in Verbindung mit dem Bundesgebührengesetz) hinsichtlich der Kostenübernahme durch Störungsverursacher bzw. Störungsmelder geregelt und, sollte derzeit eine konkrete Regelung nicht angewendet werden bzw. ausgesetzt sein, mit welchen Kosten haben Störungsmelder nach Auskunft der Bundesnetzagentur gegenüber diesen derzeit verbindlich zu rechnen? Antwort: Aktuell ist die Verordnung über Gebühren und Auslagen für Amtshandlungen nach dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln und nach dem Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (EMV-FTEKostV) vom 6. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4070) in Kraft. Die Verordnungsregelung konkretisiert die gesetzlich in § 17 Absatz 1 Nummer 2 EMVG (alt) verorteten Vorgaben. Gebühren werden gemäß der laufenden Nummer H der Anlage zu § 1 der Verordnung nur bei einem schuldhaften Verstoß gegen bestimmte gesetzliche Regelungen erhoben. Nach Novellierung des EMVG und Wegfall der spezialgesetzlichen Regelung zur Gebührenerhebung im Bereich des EMVG muss nunmehr das Bundesgebührengesetz (BGebG) angewandt werden. Auf Grundlage von § 22, Absatz 4, BGebG beabsichtigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, eine besondere Gebührenverordnung zu erlassen. Die Gebührenpraxis soll sich auch unter Geltung der Vorschriften des neuen EMVG und des Bundesgebührengesetzes nicht grundsätzlich ändern. Die Ressortabstimmung hierzu wird in Kürze eingeleitet. Bei einem schuldhaften Verstoß kann bislang eine Gebühr bis 7000 € festgesetzt werden.“ [1]

In der Vergangenheit war klar: Bei elektromagnetischen Störungen unbekannter oder bekannter Ursache konnte man sich z.B. als Funkamateur oder Rundfunkhörer an die Bundesnetzagentur wenden und mit Abhilfe rechnen. Die Kosten für diese Dienstleistung wurde bis auf wenige Ausnahmen auf den sog. EMV-Beitrag aller Senderbetreiber nach einem gewissen Schlüssel umgeleitet. Diesen EMV-Beitrag bezahlen auch Funkamateure als Teil ihrer jährlich wiederkehrenden Kosten für die Rufzeichenzuteilung. In Ausnahmefällen, nämlich nur dann, wenn die Quelle einer elektromagnetischen Störung schuldhaft betrieben wurde, hatte der schuldhafte Betreiber die Kosten der Abhilfe zu tragen. Mit dem neuen EMVG drohte nun, dass auch dem Meldenden die Kosten angelastet werden, wenn der Verursacher nicht zu ermitteln ist. Diese Art der Kostenrückforderung beim Melder, der sich nichts anderes hat „zu Schulden kommen lassen“ als eine Störungsmeldung einzureichen, ist nun von Seiten der Bundesnetzagentur und des BMWi ausgesetzt worden, bis letzte Fragen mit dem Bundesfinanzministerium geklärt sind.

Sollten Funkamateuren aufgrund ihrer Meldung einer elektromagnetischen Störung Gebührenbescheide zugestellt worden sein, bittet der RTA-Vorstand, ihm dies umgehend zur Kenntnis zu bringen.

Link
[1] http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2017/7-41-42.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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Quelle: https://www.darc.de/home/

SOTA - UFB AFu Video auf YouTube von Chris, OE5HCE

SOTA - Amateurfunk am Großen Priel (2.515m) 

Was ist SOTA?