Nachdem chinesische Funkgeräte-Hersteller mit Billigfunkgeräten für den VHF/UHF-Bereich beachtenswerte Verkaufserfolge erzielt haben, drängen sie jetzt offenbar auch auf den Markt für Kurzwellen-Transceiver.

"X1M" ist die Bezeichnung eines QRP-Kurzwellen-TRX aus chinesischer Produktion. Das sehr kompakte Mobilgerät (Abmessungen: 97x155x40 mm, Gewicht: 650 Gramm) umfasst den Frequenzbereich 0,1 bis 30 MHz in den Betriebsarten SSB und CW. Die Sendeleistung beträgt 5 Watt. Das Gerät verfügt über einen eingebauten Vorverstärker, 100 Speicherplätze, RIT und einen automatischen CW-Keyer.

Hersteller des "X1M" ist die chinesische Firma XIEGO Technology. Ein Video, das den "X1M" im Betrieb zeigt, ist bei YouTube unter www.youtube.com/watch?v=TeO03kLO0rI zu finden.

In den USA wird der "X1M" derzeit für ca. 260 US-Dollar als Bausatz und für ca. 290 US-Dollar als Fertiggerät angeboten. Für den europäischen Markt hat sich offenbar noch kein Importeur gefunden..

- wolf -

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/060413a.htm

73 de Hans!

 

 

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass ein 18 Meter hoher Amateurfunk-Antennenmast in einem reinen Wohngebiet zulässig ist.

Geklagt hatte der Funkamateur DF9LJ. Streitpunkt war sein 18 Meter hoher Antennenmast, der Antennen mit einer Fläche von 120 qm trägt. Die Antennenanlage befindet sich nach Angaben von DF9LJ "in einem reinen Wohngebiet mit großzügigen Grundstücken und dichtem Baumbestand". Zum Zeitpunkt der Errichtung gab es im Bebauungsplan keine Auflagen hinsichtlich der Errichtung von Antennenanlagen.

Im Jahre 2008 forderte das Bauamt der Stadt Braunschweig - offenbar aufgrund von Beschwerden aus der Nachbarschaft - mit einer Abrissverfügung die Beseitigung der Antennenanlage. Gespräche mit der Behörde führten zu keinem Ergebnis.

Daraufhin beantragte DF9LJ offiziell eine Baugenehmigung, die vom Bauamt abgelehnt wurde.

Gegen die Ablehnung erhob DF9LJ Klage vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig. Das Verwaltungsgericht gab der Klage nicht statt. Es folgte in weiten Teilen der Begründung der Stadt Braunschweig, die argumentiert hatte, die Antenne sei als technischer Fremdkörper mit dem besonderen Charakter des Wohngebiets nicht vereinbar.

Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts legte DF9LJ Berufung ein.

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht als Berufungsinstanz beraumte einen Ortstermin an, um sich ein Bild von der Antennenanlage zu machen. Anschließend verfügte das Gericht, dass das Urteil der Vorinstanz aufzuheben sei und ohne Auflagen eine Baugenehmigung für die Antenne erteilt werden müsse.

Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen.

- wolf -

Dieser Beitrag entstand aufgrund einer Meldung von DH7LF im SH-Rundspruch Nr. 12/2013

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/270313.htm

73 de Hans!

 

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 20. März 2013 in ihrem Amtsblatt Nr. 5 eine neue allgemeine Frequenzzuteilung für Babyüberwachungsanlagen ("Babysitter") im 27-MHz-Bereich veröffentlicht.

Gegenüber der bisherigen Regelung gibt es kaum Änderungen: Nach wie vor dürfen Babyüberwachungsanlagen die Frequenzen 26,995, 27,045, 27,095, 27,145 und 27,195 MHz nutzen. Diese Frequenzen entsprechen den sog. CB-"Zwischenkanälen" 3A, 7A, 11A, 15A und 19A. Die maximal zulässige Strahlungsleistung ist unverändert auf 50 Milliwatt ERP begrenzt, die zulässige Kanalbreite beträgt 10 kHz.

Die neue Frequenzzuteilung ist bis zum 31.12.2023 befristet. Die Neuzuteilung war erforderlich, weil die bisherige Frequenzzuteilung Ende 2013 ausgelaufen wäre.

Die neue Frequenzzuteilung für Babyüberwachungsanlagen kann im Internet unter http://tinyurl.com/bnetza-vfg04-2013 heruntergeladen werden.

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/260313.htm

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Mehr darüber auf der European-ROS-Club Seite unter http://www.europeanrosclub.com/en/1er-diploma-ros-weekend/

73 de Hans!

 

Portrait eines CB-Funk-Fachhändlers aus der Zeitschrift "Trucker" auf Funkbasis.de unter http://funkbasis.vps9611.alfahosting-vps.de/download/file.php?id=11690&mode=view/Trucker%20Bericht.JPG

73 de Hans!

Das Oberlandesgericht Dresden hat am 19. März 2013 in einem Berufungsverfahren die Klage einer Frau abgewiesen, die sich von der Sendeanlage eines Mobilfunkbetreibers gesundheitlich beeinträchtigt fühlte.

Die Frau wohnt in der sächsischen Kleinstadt Wittichenau. In der Nähe ihrer Wohnung befindet sich seit Dezember 2008 eine Sendeanlage des Mobilfunkbetreibers Telefonica. Die Frau behauptet, seit der Inbetriebnahme der Sendeanlage sei es für sie nicht mehr möglich, beschwerdefrei zu leben. Sie sei arbeitsunfähig geworden und die Wohnung sei für sie "praktisch nicht mehr nutzbar".

Die Frau erhob Klage beim Landgericht Bautzen. Sie forderte von Telefonica Schadenersatz, Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 10.000 Euro und eine Erklärung, mit der sich Telefonica verpflichten sollte, Ersatz für alle "entsprechenden zukünftigen materiellen und immateriellen Schäden" zu leisten und "elektromagnetische Strahlung" zu unterlassen.

Der Mobilfunkbetreiber Telefonica wies die Vorwürfe zurück. Seine Sendeanlage hielte alle gesetzlichen Bestimmungen ein. Die zulässigen Grenzwerte würden bei weitem unterschritten werden.

Das Landgericht Bautzen wies die Klage der Frau am 26. Juni 2012 ab.

Die Klägerin ging daraufhin die Berufung. Das Berufungsgericht, das Oberlandesgericht Dresden, wies die Klage nun ebenfalls ab. Die besagte Mobilfunksendeanlage - so das Gericht - erfülle die Anforderungen der 26. Bundesimmisionsschutzverordnung (BImSchV). Der Klägerin "sei es nicht gelungen, darzulegen und zu beweisen, dass ein wissenschaftlich begründeter Zweifel an der Richtigkeit der in der 26. BImSchV festgelegten Grenzwerte bestehe und ein fundierter Verdacht einer Gesundheitsgefährdung durch elektromagnetische Felder unterhalb dieser Werte erhoben werden könne".

Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) ist nicht zugelassen. Die Klägerin hat jedoch die Möglichkeit, "Nichtzulassungsbeschwerde" zum BGH einzulegen.

Aktenzeichen: 9 U 1265/12

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Das Oberlandesgericht Dresden hat zu diesem Fall unter www.justiz.sachsen.de/olg/content/1621.php eine Pressemitteilung veröffentlicht.

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/190313.htm

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Der Deutsche Bundestag hat am 14. März 2013 einer Beschlussempfehlung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Änderung der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) und der "Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder" (BEMFV) zugestimmt.

Die Fraktionen von CDU/CSU und FDP stimmten für die Beschlussempfehlung, die Oppositionsfraktionen stimmten dagegen.

Ein Entschließungsantrag der Fraktion "Die Linke", in dem eine Verschärfung der Grenzwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder auf 0,2 V/m und für niederfrequente Felder auf 0,2 Mikrotesla gefordert wurde, wurde mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP abgelehnt; die "Grünen" enthielten sich der Stimme.

Die Abstimmung fand am späten Abend gegen 21.30 Uhr statt; es nahmen weniger als 30 Abgeordnete teil. Eine knapp zweiminütige Videoaufzeichnung der Abstimmung ist im Internet unter http://tinyurl.com/bundestag-bimschv-140313 zu finden.

Ursprünglich waren Reden von sechs Bundestagsabgeordneten vorgesehen, die wegen der späten Stunde ausfielen. Der Wortlaut dieser Reden ist im stenografischen Protokoll der Bundestagssitzung enthalten, das im Internet unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17228.pdf heruntergeladen werden kann (dort in "Anlage 7", ab Seite 28605).

Über die wichtigsten Änderungen, die sich aus der Novellierung der BEMFV ergeben, berichtete das Funkmagazin bereits ausführlich unter www.funkmagazin.de/011112.htm und www.funkmagazin.de/230213.htm

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/150313.htm

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Am Samstag, den 23. März 2013 findet in Wolfhagen die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Arbeitskreis für CB- und Notfunk e.V. statt.

Mehr darüber auf der Internetseite des Vereins unter http://deutscher-arbeitskreis-für-cb-und-notfunk-ev.de/files/mitgliederversammlung_am_23marz_2013.pdf

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Die beliebte "CB-Funkstaffel" wird in diesem Jahr voraussichtlich doch stattfinden.

Nachdem die bisherigen Organisatoren angekündigt hatten, die Veranstaltung in diesem Jahr ausfallen zu lassen (das Funkmagazin berichtete), hat sich nun ein Funkfreund aus dem Raum Mannheim gefunden, der die Funkstaffel ausrichten will.

Als Termin ist der 3. August 2013 vorgesehen. Anmeldungen sind möglich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post unter folgender Anschrift:
13CVH015
Postfach 240132
68171 Mannheim

Weitere Informationen zur diesjährigen Funkstaffel sind im Forum "Funkbasis.de" unter http://tinyurl.com/funkbasis-funkstaffel2013 zu finden.

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/100313.htm

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Hessische Funkamateure haben einen neuen Amateurfunk-Verein gegründet.

Der Verein trägt den Namen "Funkamateure e.V." und wurde am 11. Februar 2013 beim Amtsgericht Kassel unter der Nummer VR 5037 ins Vereinsregister eingetragen.

"Funkamateure e.V." sieht sich nach eigener Darstellung "in der Nachfolge der Pioniere der drahtlosen Nachrichtenübermittlung in aller Welt" und will u.a. "den Zusammenhalt der Funkamateure verbessern und im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderungen einen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Amateurfunks leisten".

Vorsitzender von "Funkamateure e.V." ist Ralf Sinning, DL1EL, als Stellvertreter fungiert Tim Ohlwein, DK5OH, das Amt des Kassenwarts bekleidet Harry Schöneweiß, DL2ZBO. Sitz des Vereins ist Baunatal ;-)

Die Vereinsziele sind in der Satzung festgelegt, die unter http://funkamateure.jimdo.com/verein/satzung/ heruntergeladen werden kann. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro pro Jahr.

Weitere Information zum Verein "Funkamateure e.V." sind im Internet unter www.funkamateure.net zu finden.

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Quelle: http://www.funkmagazin.de/070313.htm

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